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Conflict: Desert Storm (PC)

Release:
16.09.2002
Genre:
Action
Publisher:
Codemasters

Taktik-Shooter mit Golfkrieg-Thematik.

24.10.2002 18:29 Uhr
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Wie in C&C: Renegade steuern Sie Fahrzeuge, darunter Jeeps und Panzer. Auf Wunsch fährt der PC, während Sie schießen. Wie in C&C: Renegade steuern Sie Fahrzeuge, darunter Jeeps und Panzer. Auf Wunsch fährt der PC, während Sie schießen. Als am Morgen des 2. August 1990 irakische Soldaten in Kuwait einmarschierten, hagelte es Protest von den Vereinten Nationen. Weil Saddam Hussein trotzdem keinen Rückzug anordnete, kam es zum Golfkrieg - das ist ernster Stoff, auf dem Desert Storm basiert. Weniger ernst ist die Umsetzung. Wie in C&C: Renegade wird Krieg mit einem Augenzwinkern simuliert. Sie steuern ein amerikanisches, vierköpfiges Spezialistenteam im Kampf gegen die Widersacher durch die Wüste und nehmen es locker mit einer feindlichen Überzahl auf: Gegner, die hektisch aus Zelten kommen, erledigen Sie ruckzuck mit Schnellfeuergewehren; Helikopter, die am Himmel Kontur annehmen, schießen Sie lässig aus dem Handgelenk mit Raketenwerfern ab, Panzern blüht dasselbe Schicksal. Ein Taktik-Shooter will Desert Storm sein, doch von Realismus hält der Titel so viel wie Hussein von Demokratie. Zwar dürfen Sie mit den Zahlentasten in Echtzeit zwischen den Figuren Ihres Teams umherschalten, um jeweils eine Person direkt zu lenken. Aber nur theoretisch lassen sich damit hübsche Fallen aufstellen, etwa: Scharfschützen als Rückendeckung auf einem Felsvorsprung positionieren, während der Sprengstoffexperte im feindlichen Lager eine Bombe legt. In Wirklichkeit ist das Feature ein Blender; rohe Gewalt führt genauso - und schneller - ans Ziel.

   
Bildergalerie: Conflict: Desert Storm
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
76 %
Leserwertung
(0 Votes):
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Thomas Weiß
Wüstensand, soweit das Auge reicht. Dazwischen versteckt: Spielspaß.
Beim Spielen bin ich mir nicht wie ein Soldat vorkommen, sondern wie ein hipper Superkämpfer: zig Waffen auf dem Buckel tragen und auf alles schießen, was sich vom Wüstensand abhebt. Wo wir auch schon beim Problem wären: Desert Storm fehlt es an grafischer Abwechslung. Ja, die Figuren sind hübsch animiert; ja, die Sichtweite ist schön weit; aber: Fast jeder Level ist aufgrund der Golfkriegthematik zwangsläufig braun. Das verzeihe ich nur, weil das Spiel tatsächlich Spaß macht. Mit meinem Sprengstoffexperten unter einen Panzer zu krabbeln, um dort unter Zeitdruck eine Sprengladung festzumachen, treibt mir den Schweiß auf die Stirn. Für Operation Flashpoint-Spieler ist das allerdings nichts. Die schmeißen Desert Storm spätestens dann in die Ecke, wenn die Figuren zehn Treffer in die Brust abbekommen - und trotzdem weiterleben.
   
Moderation
24.10.2002 18:29 Uhr
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