Das reale Vorbild
Die Britischen Commandos, 1940 gegründet, waren als Spezialeinheit für gezielte Sabotageakte hinter feindlichen Linien oder zur Unterstützung größerer Unternehmungen vorgesehen. Nüchtern gesehen tendierten die Ergebnisse der ersten beiden Operationen allerdings gegen null. Am ersten Einsatz, einer Aufklärungsmission am 23 Juni 1940 an der französischen Küste, beteiligten sich 120 Männer. Zumindest zwei feindliche Soldaten wurden getötet. Bei der folgenden Aktion im Juli verfehlten die Einsatzkräfte auf Guernsey, der zweitgrößten der britischen Kanalinseln, glatt die deutsche Garnison.
Steiniger Weg zum Erfolg
Es folgten einige Monate hartes Training und Ausbildung, geplante Aufträge wurden abgesagt. Schließlich gelang den Commandos ein vorzeigbarer Erfolg: auf den Lofoten nahmen sie über 200 Deutsche gefangen, mehr als 300 Norweger meldeten sich freiwillig, die Öl- und Treibstoffversorgung wurde vernichtet und Nachrichtenschlüssel beschlagnahmt. Mit der Zeit gelangen den Commandos immer gewagtere und komplizierte Einsätze unter anderem im mittleren Osten, Frankreich, Norwegen und sogar Italien, die Einheit avancierte zu einem regelrechten Mythos. In Lochaber, Schottland erinnert noch heute ein Denkmal an die Spezialkräfte, die schließlich als Muster für eine ganze Reihe Spezialeinheiten in anderen Ländern dienten - und als Vorlage für die erfolgreiche Computerspielserie. In dem neuen Teil Commandos: Strike Force treten Sie mit drei Spezialisten der Commandos in Norwegen, Frankreich und Russland gegen die Achsenmächte an, Sabotieren, befreien Gefangene und agieren sogar Seite an Seite mit Verbündeten. Dieses Mal erleben Sie das Geschehen in dem Taktik-Shooter jedoch dank der Ego-Perspektive direkt aus erster Hand.


Die Demo wird mich von Kauf abhalten, das ist nur ein weiterer Weltkriegsshooter, schade.
Einzig neu ist die Möglichkeit, zu einem anderen Kameraden zu wechseln, ansonsten erinnerte mich das mehr an das alte MOHAA