Commandos: Strike Force
Die Taktik-Serie wagt den Sprung in die Dreidimensionalität und kommt nun als Taktik-Shooter daher.
Lautstark sabotieren Sie den Nachschub der Deutschen.
Die Ankündigung vor rund zwei Jahren löste Skepsis unter den Anhängern aus. Ein Commandos als Taktik-Shooter und auch noch in 3D? Wie wir anhand einer Vorabversion erleben durften, kommt trotz des radikalen Wandels noch etwas vom alten Flair auf.
Komplett neues Spiel?
Natürlich spielt sich Strike Force anders, nicht alles funktioniert wie bisher. Alten Commandos-Hasen kommt dennoch einiges bekannt vor. Mit den drei Charakteren Sniper, Green Beret und Spion schlagen Sie sich durch Norwegen, Russland und Frankreich, maximal zwei der Commandos sind gleichzeitig im Einsatz. Nach wie vor bedienen sich die Kämpfer unterschiedlicher Techniken, um den Gegnern Mores zu lehren.
Der Spion lenkt Widersacher per Münzwurf ab, mopst einer gegnerischen Führungskraft die Uniform und spaziert damit unerkannt an rangniedrigeren Soldaten vorbei. Als Green Beret knacken Sie dagegen Panzer oder feuern sogar mit zwei Waffen gleichzeitig. Und neuerdings besitzt der Scharfschütze eine Zeitlupenfähigkeit, die ihn in turbulenten Gefechten leichter zielen lässt.
Wie Sie die Spezialisten einsetzen, bleibt Ihnen überlassen. Hilfe bekommen Sie zeitweilig von autarken Kämpfern, beispielsweise der Résistance. Damit Sie in der neuen Ego-Perspektive den Überblick nicht verlieren, haben Sie eine Karte im Gepäck, schauen durch Schlüssellöcher und lugen aus einer Beobachterperspektive um Ecken. Die Umgebung sieht gut, aber nicht überragend aus. Dafür gibt es passende deutsche Synchronstimmen und einen vom Prager Symphonieorchester eingespielten Soundtrack.

