Commandos 3
Stalingrad ist nach den deutschen Bombenangriffen nur noch ein Trümmerfeld.
Die Schlacht um Stalingrad führt noch ein anderes Feature ein: Bossgegner. Neben den gewöhnlichen Wachsoldaten wird es eine ganze Reihe von Spezialtruppen geben, die besser ausgestattet sind und sich nicht so einfach überlisten lassen. An der Spitze stehen eine Handvoll deutscher Offiziere, die Ihre zähesten Widersacher sind. In der Stadt an der Wolga beispielsweise terrorisiert ein deutscher Scharfschütze die sowjetischen Verbände. Ihr Ziel: Schalten Sie den Heckenschützen aus, bevor er die Alliierten demoralisiert - wer Enemy at the Gates gesehen hat, kennt die Story.
Spanner und Spione
An der Grafik von Commandos 2 gibt es nicht mehr viel zu verbessern, und so konzentrieren sich die Pyro-Künstler vor allem darauf, die Szenarien mit mehr Leben und Details zu füllen. Das bedeutet unter anderem, dass nun Teile der Levels komplett zerstörbar sind. Die oben erwähnten Stukas verwandeln die Straßenzüge binnen Sekunden in ein einziges Trümmerfeld: Straßenbahnwagen entgleisen, Häuser stehen in Flammen (es gibt neue Spezial- und Wettereffekte), Splitter fliegen durch die Gegend. Die Innenräume setzen die Programmierer mit einer komplett neuen Technik in Szene.
Wie schon im Vorgänger können ihre Jungs durch Fenster und Schlüssellöcher in Gebäude spähen oder sich in Häusern, Waggons oder Schuppen verstecken. Die Kamera zeigt dann das Interieur, das Sie frei drehen, vergrößern und verkleinern können (in den Außenlevels ist das nach wie vor begrenzt). Während die Innenräume selbst recht schick gestaltet sind, sind die Polygonfiguren noch keine Supermodels, "aber daran arbeiten wir noch", verspricht Ignacio.


Schadee