Pünktlich zum Release: Command&Conquer - Alarmstufe Rot 3 im Test
Quelle: Electronic Arts
Auch beim Reich der Aufgehenden Sonne gilt: Jede Mission hat einen relativ einfach zu findenen Knackpunkt. Wer diesen kennt, kriegt schöne Explosionen zu sehen.
Alles entdecken sollen Sie in den drei Kampagnen, die Sie einmal quer durch die gesamte Welt führen. New York, Amsterdam, Japan, der Pazifik, Russland, Europa, - überall roter Alarm. Auch hier muss sich das Team den Vorwurf gefallen lassen, einige Ideen der Vergangenheit recycelt und wenig Mühe in neue gesteckt zu haben. Berühmte Gebäude wirken oft lieblos in Gestaltung und Platzierung, zumal - Sie ahnen es - das Missionsziel im Regelfall die Zerstörung des berühmten Irgendwas lautet. Auf fast allen Karten schwippt und schwappt es munter - denn mehr und viele Wassereinheiten führt Alarmstufe Rot 3 ebenfalls als Verkaufsargument ins Feld.
Die Schiffchen, U-Boote und Kreuzer, unterstützt von zahlreichen amphibischen Einheiten, könnten auch des roten Feldherrn größte Freude sein. Doch die Wegfindung, in Tiberium Wars bereits keine ausgewiesene Stärke, kollabiert ein ums andere Mal, wenn Sie Schiffe um mehr als eine halbe Ecke fahren lassen wollen. Sonst kann man dem nassen Element - wie auch den Kämpfen überhaupt - keinen Vorwurf machen. Kämpfe zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind im Regelfall taktisch und erfordern fraktionsabhängig eine gute Zusammenstellung der Armee sowie den häufigen Gebrauch der (unterschiedlich sinnvollen) Spezialaktionen.
Alles, was zählt, ist schließlich der Spaß. Alarmstufe Rot 3 erreicht hier die Minimalvorgaben, eine Planübererfüllung bleibt aus. Könnte man in der Zeit reisen, man hielte die Designer in ihren Sitzungen schreiend fest und ihnen das Hauptmenü (!) als Vorbild für das ganze Spiel vor. So bleibt nur, für das sicher kommende Add-on auf Besserung zu hoffen und den abgelaufenen Joghurt demnächst zu umgehen.
Commad & Conquer: Alarmstufe Rot 3 - Das Ergebnis
Bildergalerie
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mir einfach zu comic haft , bonbonpackung ohne inhalt
Also nach so vieler negativer Kritik muss ich doch auch mal meine Meinung zum Spiel äußern. Vorweg, ich war von C&C3 auch etwas anttäuscht und war begeistert von Supreme Commander. Seitdem hatten es neuere RTS-Spiele schwer bei mir zu landen. Company of Heroes ist dann noch gekommen und mir gefiel das Micromanagment und das Scenario. Nun kam Alarmstufe Rot 3 und ich dachte, ach, was is doch wieder der X-te Aufguss eines alten Spiels ohne jegliche Inovation.
Ich hab mir die Demo zugelegt und fand das Prinziep (etwas langsamer als C&C3 und mehr Mirco), die Optik und vorallem das Einheiten/Fraktionsdesign sehr gelungen.
EA hier mal ein richtig gutes, solides, wenn auch nicht überraschend inovatives Spiel abgeliefert hat.
Der Single Player Part ist zwar ganz nett uns spaßig, aber richtig Laune macht es im Multiplayer. Alle Einheiten haben Spezialfähigkeiten (max 1) und das Schere-Stein-Papier Prinziep wurde fast perfekt ausbalanciert. Das Pump&Go aus C&C3 wurde stark entschärft und die Möglichkeiten der Seeschlachten verleihen dem ganzen eine echte taktische Alternative (warum nicht schon seit C&C-Generals so?). Am meisten bin ich vom abgedrehten Einheitendesign und der KOMPLETT unterschiedlichen Spielweise der 3 Seiten begeistert. Außerdem gibt es keinen Tankrush oder eine perfekte Strategie... auch abgedrehte Taktiken können, wenn sie ausgeklügelt sind, zum Erfolg führen.
Also nochmal, WOW und danke EA! Man merkt das ein anderes Team an RA3 arbeitete als jenem aus C&C3. Der strategische Tiefgang aus Supreme Commander wird natürlich bei weitem nicht erreicht, die Matches dauern im druchschnitt zwischen 10 und 20 Minunten, aber es macht einfach riesen Spaß... und ist doch das wichtigste! Hinzu ist der Steuerungs-Kompfort über Kurztasten und neuen Einheitemverhalten (Agressiv, Überrollen, Rückwärts fahren,...) ebenfalls sehr gut gelungen.
Ich bezeichne solche Spiele (RA3, COH,...) als Taktik-Spiel, da es drauf ankommt eine ausgeklügelte Taktik anzuwenden und auf die des Gegners zu reagieren (ich rede hier nur vom MP mit Menschen). Supreme Commander ist für mich jedoch der Inbegriff eines Strategie Spiels, weil man eine langfristige Strategie anstrebt und nicht kurzfristig eine Taktik anwendet. Hier geht es um planen und auch mal Land/Einheiten zu opfern um das angestrebte strategisch durchdachte Endziel zu erreichen. Bei Taktik-Spielen ist jede Einheit kostbar und muss jederzeit mit Bedacht angewendet werden.
So, und zum Thema DRM: Als Half Life 2 erschien, haben sich auch alle aufgeregt über die Online Zwangsaktivierung, heute stört Steam wohl keinen mehr. Weiterhin hatte ich bis jetzt noch nie Probleme mit DRM geschützen Spielen (Dead Space, Alarmstufe Rot 3, Spore). Die Tatsache das man jedoch Online sein muss um es zu starten find ich jedoch auch mehr als störend. Am besten wurde es im Missionpack von COH gelöst: Spiel installieren, Online Profil anlegen, wenn man das Spiel das nächste mal startet und der Online-Account Authorisiert wurde, startet das Spiel ohne DVD, ist kein Internet vorhanden wird die DVD als Kopierschutz verlangt! :)
Dieses Spiel könnte das beste Spiel der Welt sein und ich würde es wegen DRM nicht kaufen. Das wollte ich nur nochmal in den Raum werfen, damit es auch wirklich jeder mitbekommt.
Was war den neu auser Grafik, Koop Mosus ( der für Singelplayer volkommen irrelavant ist ) und einer dritten Fraktion? Nichts und deshalb ist die wertung von PCGames auch volkommen gerechtfertigt. :-)
Faktum ist doch das AR3 enttäuschend ist, unfair und Quietschbunt!