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  • Der Untergang des Abendlandes

    INS SCHWARZE GETROFFEN Die Russen scheuen sich nicht, ein Atombömbchen auf die alliierten Streitkräfte zu werfen. Bis zur nächsten Bombe verbleiben Ihnen 20 Minuten, um die Sowjets unschädlich zu machen. INS SCHWARZE GETROFFEN Die Russen scheuen sich nicht, ein Atombömbchen auf die alliierten Streitkräfte zu werfen. Bis zur nächsten Bombe verbleiben Ihnen 20 Minuten, um die Sowjets unschädlich zu machen. Quelle: PC Games Hardware Echtzeitstrategen dürfen jubilieren: In diesem Herbst erscheint neben Sudden Strike, The Moon Project und Submarine Titans der neueste Streich aus dem Hause Westwood. Wie laut wird ihr Jubel über den vierten Command & Conquer-Titel sein? Oder gibt es gar ein Buhkonzert? ,Echtzeitstrategen dürfen jubilieren: In diesem Herbst erscheint neben Sudden Strike, The Moon Project und Submarine Titans der neueste Streich aus dem Hause Westwood. Wie laut wird ihr Jubel über den vierten Command & Conquer-Titel sein? Oder gibt es gar ein Buhkonzert?
    Der 26. August 1999 war T-Day: C&C 3 wurde mit rund einjähriger Verspätung veröffentlicht - und die Spielerwelt stand Kopf. Innerhalb von vier Tagen wurden allein in Deutschland über 200.000 Exemplare von Tiberian Sun verkauft. Trotz der Begeisterung über die Qualitäten des Bestsellers ärgerten sich viele Kritiker und Fans über spielerische und technische Mängel. Als Westwood Alarmstufe Rot 2 ankündigte, war infolgedessen die Erwartungshaltung weniger euphorisch "
    Größte Euphorie herrscht dagegen in der Kommandozentrale der Sowjetregierung in der Fortsetzung des zweiten Command & Conquer-Titels: In einem fiktiven 20. Jahrhundert führt der Konflikt zwischen den USA und der U.d.S.S.R. zum Dritten Weltkrieg. Der Anführer der Ostblockmächte ist eine tumbe Saufnase namens Alexander Romanov; er lässt sich von dem gefühllosen Wissenschaftler Yuri manipulieren, der nicht nur äußerlich dem C&C 3-Bösewicht Kane ähnelt. Zu sehen sind Romanov, Yuri und zahlreiche Nebenfiguren in den Zwischensequenzen, die mit teils recht bekannten Schauspielern, darunter Twin Peaks-Star Ray Wise, vor billig aussehenden Kulissen inszeniert wurden. Wie im Vorgänger aus dem Jahre 1996 besteht die Möglichkeit, in einer Kampagne die Kontrolle über die sowjetischen Truppen, in einer zweiten Kampagne den Befehl über die Amerikaner und ihre Verbündeten zu übernehmen. Der Spieler schlüpft auf beiden Seiten in die Rolle eines Nachwuchsoffiziers, der bis zu höchsten Staatsämtern aufsteigen kann - wenn es ihm gelingt, sich beim Kampf gegen den Feind zu bewähren. Jede Kampagne besteht aus zwölf Missionen; die meisten Aufträge verlangen von Ihnen, dass Sie eine Basis errichten, Einheiten produzieren und den Gegner am jeweiligen Einsatzort plätten. In beiden Kampagnen gibt es zum Beispiel eine Mission, in der die Hawaii-Inseln zum Kriegsgebiet werden: Hier landen Sie mit einem kleinen Expeditionstrupp, errichten eine Basis und ergreifen dann Maßnahmen zur Verteidigung Ihres Stützpunktes. Haben Sie erste Angriffe des Gegners abgewehrt, produzieren Sie im Eilverfahren Dutzende von Panzern, Infanteristen und Kanonenboote und legen des Gegners Gebäude in Schutt und Asche. Bei einem der actionreichsten Einsätze in der Alliierten-Kampagne müssen Sie das Labor des Wissenschaftlers Albert Einstein vor russischen Angriffen schützen. Abwechslung bieten gelegentliche Taktik-Missionen. Auf US-Seite müssen Sie einmal mit einer Hand voll Elitekämpfer dem Feind technische Information klauen und zwei Silos in die Luft jagen. Sie verfügen über Spione, die sich ganz im Stil ihres Kollegen aus Commandos tarnen und so unbemerkt feindliche Wachposten passieren können. Anders als in dem 1998er Taktikspiel sind die Gegner hier dumm wie Sauerkraut: Sie schauen gelassen dabei zu, wie in Spuckreichweite ein ganzer Feindestrupp vorbeitrampelt. Daher verzichten Sie besser auf Spione und bringen stattdessen Superheldin Tanya zum Einsatz. Den Veteranen des ersten Alarmstufe Rot (= C&C 2) ist die draufgängerische Dame bekannt; mit ihrer Magnum erledigt sie in Sekunden ganze Infanterie-Divisionen.
    Ein ebenbürtiger Widerpart von Tanya im Lager der U.d.S.S.R. ist der Verrückte Iwan, dessen abgedrehten Sprüche für Schmunzeln sorgen. Er hat nicht nur eine große Klappe, sondern kann Bomben in Gebäuden des Gegners unterbringen. Sprengt er eine Tankstelle in die Luft, dann werden die in der Nähe befindlichen Feinde möglicherweise durch umherfliegende Trümmer verletzt, machen allerdings keine Anstalten, in irgendeiner Form aktiv zu werden. Ungestört sehen amerikanerische GI-Soldaten dabei zu, wie die Sowjets Psi-Generatoren einsetzen. Mit diesen Maschinen ist es Ihnen möglich, gegnerischen Soldaten eine Gehirnwäsche zu verpassen und auf Ihre Seite zu lotsen. Die Amerikaner verfügen über fliegende Infanteristen mit Raketenrucksäcken, so genannte Rocketeers, die von einfachen Landeinheiten nicht behelligt werden, allerdings selbst dann nicht in den Kampf eingreifen, wenn dieser wenige Meter von ihnen entfernt stattfindet. Die Prisma-Technik der USA erschwert es den Sowjets, gegnerische Basen einzunehmen, da die entsprechenden Prismen bebündelte Lichtstrahlen auf die Angreifer lenken und diese verbrennen. Tarnpanzer der Alliierten nehmen auf Wunsch die Gestalt von Tannenbäumen an, Spione können sich in Schlittenhunde verwandeln.
    Derartige absurde Elemente betonen den komischen Aspekt des Spiels, dessen Zwischensequenzen den Kalten Krieg der 50er- und 60er-Jahre zu persiflieren versuchen. Das Schmierentheater wirkt lächerlich und selten witzig, dennoch bleibt die Hintergrundgeschichte spannend und es gibt einige überraschende Handlungssprünge. Grotesk wirkt die Diskrepanz zwischen den kinofilmartigen Szenen und der altmodischen Spielgrafik. Die Technik wurde nahezu unverändert von Tiberian Sun übernommen. Statt der grün-grauen Tristesse der postnuklearen Landschaften des 1999er-Bestsellers werden Ihnen jetzt Kriegsschauplätze präsentiert, deren Gebäude, Wälder und Einheiten in knalligsten Primärfarben die Augen der Spieler malträtieren. Während die Entwickler von Sudden Strike oder Commandos 2 auf eine möglichst wirklichkeitsnahe Gestaltung der Karten Wert legen, hat Westwood die Freiheitsstatue, die Pariser Innenstadt und den Kreml mit einer Gummibärchenoptik versehen. Gekämpft wird an historischen Schauplätzen, wie im ersten Teil findet der Showdown in den Zentren der Macht statt. Neu ist die Möglichkeit, seine Einheiten durch Erfahrungspunkte aufzuwerten. Überlebt eine sowjetischer Tesla-Soldat mehrere Schlachten und erledigt Dutzende von Gegnern, wird er so stark, dass er allein ein ganzes Regiment einäschert.
    Das Management der Rohstoffe blieb im Vergleich zum Vorgänger weitgehend unverändert: Sie bauen Gold oder Erdöl ab, verkaufen diese Ressourcen und kaufen Gebäude und Einheiten. Die Produktionstransporter sind aufgewertet worden: Dank der Chrono-Technik können sich amerikanische Sammelfahrzeuge zur Fabrik teleportieren; die russischen Sammler sind mit Maschinengewehren bestückt. Die Auswahl an Spielvarianten im Mehrspielermodus ist ähnlich kläglich wie in C&C 3 geraten; immerhin ist die Auswahl der Karten ansprechend, zahlreiche Städte und Landschaften können als Einsatzgebiete missbraucht werden. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen, Einsteiger werden nach der Lernkampagne rasch in der Lage sein, zu bauen, zu kämpfen - und die Dummheit des Computergegners auszunutzen.
    ,Der 26. August 1999 war T-Day: C&C 3 wurde mit rund einjähriger Verspätung veröffentlicht - und die Spielerwelt stand Kopf. Innerhalb von vier Tagen wurden allein in Deutschland über 200.000 Exemplare von Tiberian Sun verkauft. Trotz der Begeisterung über die Qualitäten des Bestsellers ärgerten sich viele Kritiker und Fans über spielerische und technische Mängel. Als Westwood Alarmstufe Rot 2 ankündigte, war infolgedessen die Erwartungshaltung weniger euphorisch "
    Größte Euphorie herrscht dagegen in der Kommandozentrale der Sowjetregierung in der Fortsetzung des zweiten Command & Conquer-Titels: In einem fiktiven 20. Jahrhundert führt der Konflikt zwischen den USA und der U.d.S.S.R. zum Dritten Weltkrieg. Der Anführer der Ostblockmächte ist eine tumbe Saufnase namens Alexander Romanov; er lässt sich von dem gefühllosen Wissenschaftler Yuri manipulieren, der nicht nur äußerlich dem C&C 3-Bösewicht Kane ähnelt. Zu sehen sind Romanov, Yuri und zahlreiche Nebenfiguren in den Zwischensequenzen, die mit teils recht bekannten Schauspielern, darunter Twin Peaks-Star Ray Wise, vor billig aussehenden Kulissen inszeniert wurden. Wie im Vorgänger aus dem Jahre 1996 besteht die Möglichkeit, in einer Kampagne die Kontrolle über die sowjetischen Truppen, in einer zweiten Kampagne den Befehl über die Amerikaner und ihre Verbündeten zu übernehmen. Der Spieler schlüpft auf beiden Seiten in die Rolle eines Nachwuchsoffiziers, der bis zu höchsten Staatsämtern aufsteigen kann - wenn es ihm gelingt, sich beim Kampf gegen den Feind zu bewähren. Jede Kampagne besteht aus zwölf Missionen; die meisten Aufträge verlangen von Ihnen, dass Sie eine Basis errichten, Einheiten produzieren und den Gegner am jeweiligen Einsatzort plätten. In beiden Kampagnen gibt es zum Beispiel eine Mission, in der die Hawaii-Inseln zum Kriegsgebiet werden: Hier landen Sie mit einem kleinen Expeditionstrupp, errichten eine Basis und ergreifen dann Maßnahmen zur Verteidigung Ihres Stützpunktes. Haben Sie erste Angriffe des Gegners abgewehrt, produzieren Sie im Eilverfahren Dutzende von Panzern, Infanteristen und Kanonenboote und legen des Gegners Gebäude in Schutt und Asche. Bei einem der actionreichsten Einsätze in der Alliierten-Kampagne müssen Sie das Labor des Wissenschaftlers Albert Einstein vor russischen Angriffen schützen. Abwechslung bieten gelegentliche Taktik-Missionen. Auf US-Seite müssen Sie einmal mit einer Hand voll Elitekämpfer dem Feind technische Information klauen und zwei Silos in die Luft jagen. Sie verfügen über Spione, die sich ganz im Stil ihres Kollegen aus Commandos tarnen und so unbemerkt feindliche Wachposten passieren können. Anders als in dem 1998er Taktikspiel sind die Gegner hier dumm wie Sauerkraut: Sie schauen gelassen dabei zu, wie in Spuckreichweite ein ganzer Feindestrupp vorbeitrampelt. Daher verzichten Sie besser auf Spione und bringen stattdessen Superheldin Tanya zum Einsatz. Den Veteranen des ersten Alarmstufe Rot (= C&C 2) ist die draufgängerische Dame bekannt; mit ihrer Magnum erledigt sie in Sekunden ganze Infanterie-Divisionen.
    Ein ebenbürtiger Widerpart von Tanya im Lager der U.d.S.S.R. ist der Verrückte Iwan, dessen abgedrehten Sprüche für Schmunzeln sorgen. Er hat nicht nur eine große Klappe, sondern kann Bomben in Gebäuden des Gegners unterbringen. Sprengt er eine Tankstelle in die Luft, dann werden die in der Nähe befindlichen Feinde möglicherweise durch umherfliegende Trümmer verletzt, machen allerdings keine Anstalten, in irgendeiner Form aktiv zu werden. Ungestört sehen amerikanerische GI-Soldaten dabei zu, wie die Sowjets Psi-Generatoren einsetzen. Mit diesen Maschinen ist es Ihnen möglich, gegnerischen Soldaten eine Gehirnwäsche zu verpassen und auf Ihre Seite zu lotsen. Die Amerikaner verfügen über fliegende Infanteristen mit Raketenrucksäcken, so genannte Rocketeers, die von einfachen Landeinheiten nicht behelligt werden, allerdings selbst dann nicht in den Kampf eingreifen, wenn dieser wenige Meter von ihnen entfernt stattfindet. Die Prisma-Technik der USA erschwert es den Sowjets, gegnerische Basen einzunehmen, da die entsprechenden Prismen bebündelte Lichtstrahlen auf die Angreifer lenken und diese verbrennen. Tarnpanzer der Alliierten nehmen auf Wunsch die Gestalt von Tannenbäumen an, Spione können sich in Schlittenhunde verwandeln.
    Derartige absurde Elemente betonen den komischen Aspekt des Spiels, dessen Zwischensequenzen den Kalten Krieg der 50er- und 60er-Jahre zu persiflieren versuchen. Das Schmierentheater wirkt lächerlich und selten witzig, dennoch bleibt die Hintergrundgeschichte spannend und es gibt einige überraschende Handlungssprünge. Grotesk wirkt die Diskrepanz zwischen den kinofilmartigen Szenen und der altmodischen Spielgrafik. Die Technik wurde nahezu unverändert von Tiberian Sun übernommen. Statt der grün-grauen Tristesse der postnuklearen Landschaften des 1999er-Bestsellers werden Ihnen jetzt Kriegsschauplätze präsentiert, deren Gebäude, Wälder und Einheiten in knalligsten Primärfarben die Augen der Spieler malträtieren. Während die Entwickler von Sudden Strike oder Commandos 2 auf eine möglichst wirklichkeitsnahe Gestaltung der Karten Wert legen, hat Westwood die Freiheitsstatue, die Pariser Innenstadt und den Kreml mit einer Gummibärchenoptik versehen. Gekämpft wird an historischen Schauplätzen, wie im ersten Teil findet der Showdown in den Zentren der Macht statt. Neu ist die Möglichkeit, seine Einheiten durch Erfahrungspunkte aufzuwerten. Überlebt eine sowjetischer Tesla-Soldat mehrere Schlachten und erledigt Dutzende von Gegnern, wird er so stark, dass er allein ein ganzes Regiment einäschert.
    Das Management der Rohstoffe blieb im Vergleich zum Vorgänger weitgehend unverändert: Sie bauen Gold oder Erdöl ab, verkaufen diese Ressourcen und kaufen Gebäude und Einheiten. Die Produktionstransporter sind aufgewertet worden: Dank der Chrono-Technik können sich amerikanische Sammelfahrzeuge zur Fabrik teleportieren; die russischen Sammler sind mit Maschinengewehren bestückt. Die Auswahl an Spielvarianten im Mehrspielermodus ist ähnlich kläglich wie in C&C 3 geraten; immerhin ist die Auswahl der Karten ansprechend, zahlreiche Städte und Landschaften können als Einsatzgebiete missbraucht werden. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen, Einsteiger werden nach der Lernkampagne rasch in der Lage sein, zu bauen, zu kämpfen - und die Dummheit des Computergegners auszunutzen.

    Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 (PC)

    Spielspaß
    82 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2
    Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Westwood Studios (US)
    Release
    15.01.2008
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2
Der Untergang des Abendlandes
http://www.pcgames.de/Command-und-Conquer-Alarmstufe-Rot-2-Spiel-20264/Tests/Der-Untergang-des-Abendlandes-5178/
07.03.2001
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2001/11/3131Atomkrieg.jpg
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