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  • COLD BLOOD

    Von der Plattform gestürzt

    DRAHTSEILAKT Während John Cord auf der PlayStation zum Superstar avancierte, hängt er auf dem PC in den Seilen. Schuld sind die typischen Konsolenkompromisse. DRAHTSEILAKT Während John Cord auf der PlayStation zum Superstar avancierte, hängt er auf dem PC in den Seilen. Schuld sind die typischen Konsolenkompromisse. Wenn Agenten gekäscht werden, setzt es Backpfeifen. Das wissen wir ausFilmen. Die Erfahrung hat uns aber auch gelehrt: Ist das letzte Klatschen verhallt, revanchieren sich die aerobicgestählten Kerls mit Wucht. Im Action-Adventure Cold Blood ist es das Gleiche - und Sie spielen den James-Bond-Verschnitt im Rampenlicht.
    Ihre Figur nennt sich Cord, John Cord. Als Sie den MI6-Spion zum ersten Mal sehen, wird sein Kopf gerade rhythmisch in einen Wassertrog gedippt. Die Szene zeigt ein Verhör, Zeit und Ort sind unklar. Vor Johns Augen tanzen wirre Bilderpuzzles - erst in einer Folterpause kann er sich gescheit konzentrieren: Es folgt ein Schnitt in die Vergangenheit, dann sind Sie am Zug. Durch Schauplätze in Johns Erinnerungen schubsen Sie den staatlichen Schnüffler Richtung Gegenwart. Sie lassen ihn reden, laufen, rennen, duckend schleichen, seine Pistole ziehen und damit schießen. Springen geht nicht, aber Klettern. Außerdem besitzt John als Allzweckhilfe eine Armbanduhr, unter deren Ziffernblatt ein Mikrocomputer unermüdlich hin und her kalkuliert. Passwortraten, Datenklau und Alarmsysteme narren, aber auch normaler E-Mailaustausch und Infoarchivierung sind mit dem Dingens namens Remora schneller geschafft, als Bond Martini kippen kann.
    Zehn Missionen umfasst Cold Blood; acht davon beschreiben Zurückliegendes, in zweien bringen Sie die Story zuende. Der Startschuss fällt in einer Minenanlage im fiktiven Sowjetstaat Volgia, wo ein Erz mit angeblich sagenhaften Leitfähigkeiten abgebaut wird. Der Westen befürchtet, dass auf dessen Basis Superwaffen produziert werden könnten. Ihre Aufgabe: Genaues über den Stoff sowie den Verbleib eines vermissten Kollegen herausfinden. Später müssen Sie das feindliche Hauptquartier, ein Forschungszentrum sowie eine Raffinerie infiltrieren, auf einen fahrenden Zug springen, einen mörderischen Inseltrip überleben und in einem abtauchenden U-Boot einen Raketenstart verhindern. Dazwischen liegen Episoden aus Lug und Betrug wie im Popcornkino. Inhalt aller Aufträge ist, dass Sie Wachposten K.O. schlagen oder erschießen, Wanzen anbringen, gute Kombinationsrätsel lösen und aus Dialogen Hinweise wringen.
    Das klingt anständig und wäre es. Wenn erstens die ungenaue Steuerung nicht zur Folge hätte, dass John, Stirn voraus, an jede Ecke knallt; zweitens freies Speichern erlaubt wäre und drittens die Ladezeiten nicht auf Minutenlänge kämen - alles ärgerliche Überbleibsel aus der PlayStation-Version. Beim Sprung zum PC ist John scheinbar abgestürzt, Prognose: Gehirnerschütterung.

    Cold Blood (PC)

    Spielspaß-Wertung
    69 %
    Leserwertung
    (0 Stimmen):
    -
  • Cold Blood

    Cold Blood

    Plattform
    PC
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Revolution Software
    Release
    10.10.2000
  • Print / Abo
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