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Codename: Panzers (PC)

Release:
12.03.2009
Genre:
Strategie
Publisher:
cdv Software Entertainment AG (DE)

Codename: Panzers

03.09.2003 13:00 Uhr
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Russische Panzerverbände attackieren deutsche Streitkräfte auf offenem Feld. Russische Panzerverbände attackieren deutsche Streitkräfte auf offenem Feld. Ganze 1.827 Tage lang bekämpften sich große und kleine Staaten in dem schrecklichsten Krieg, den die Menschheit bis dahin gesehen hatte. Bei seinem offiziellen Ende am 2.9.1945 hatte der Zweite Weltkrieg nicht nur viele Millionen Menschenleben gekostet, sondern auch die weltpolitische Situation völlig durcheinander gewirbelt. Kein Wunder, dass sich Spiele-Entwickler dieses Szenario häufig für Shooter, Taktik- oder Echtzeit-Strategiespiele aussuchen. Auch Codename: Panzers, das neue Taktik-Spiel des ungarischen Entwicklerteams Stormregion (Swine), nimmt sich den Zweiten Weltkrieg zum Thema. Bei einem exklusiven Vor-Ort-Besuch in Budapest konnten wir eine sehr frühe Version von Panzers anspielen und ausführlich mit den Entwicklern plaudern.

Köpfchen statt Masse

Gut geschuetzt  Infanterie bekommt einen Verteidigungsbonus in befestigten Stellungen. Gut geschuetzt Infanterie bekommt einen Verteidigungsbonus in befestigten Stellungen. "Codename: Panzers ist ein klassisches Taktik-Spiel in Echtzeit", erklärt uns Tamás Szerémy, Chef von Stormregion. "Genau wie im Zweiten Weltkrieg dreht sich in Panzers alles um die Aufklärung. Wer erfolgreich sein will, muss wissen, wo der Gegner ist und welche Einheiten er besitzt. Der Rest geht dann ganz leicht." Tamás deutet auf seinen 21-Zoll-Monitor, auf dem er uns seit ein paar Minuten Codename: Panzers demonstriert. Eine seiner Infanterie-Einheiten hat gerade einen deutschen Tiger-Panzer entdeckt, der sich zwischen den Trümmern von zerstörten Häusern verschanzt. Er klickt auf das Symbol für einen Jadgbomber-Angriff und Sekunden später stürzt ein Typhoon-Jäger vom Himmel und zerstört den deutschen Panzer. Tamás dreht sich zu uns und grinst: "Ich hätte auch blindlings mit meinen Panzern in dieses unübersichtliche Gebiet fahren können. Ich schätze, ihr könnt euch ausmalen, was dieser schwere Tiger dann aus meinen beiden mittelschweren Sherman-Tanks gemacht hätte!" Klar können wir das.

So spielt sich Panzers

Ein Panzer-Konvoi mit russischen T 34/85 macht sich auf den Weg an die Front. Ein Panzer-Konvoi mit russischen T 34/85 macht sich auf den Weg an die Front. Anders als in C&C oder Warcraft gibt es in Codename: Panzers keine Ressourcen wie Holz oder Gold, mit denen man dann eine Basis aufbaut und Einheiten produziert. Stattdessen bekommt der Spieler zu
Beginn der drei Einzelspieler-Kampagnen eine kleine Auswahl an Infanterie-Squads und Panzern zu Verfügung gestellt, die er über den gesamten Verlauf des Feldzugs als Kernarmee behält. Um etwaige Ver-luste in hitzigen Gefechten auszugleichen, erhält man in den Missionen so genannte Prestigepunkte - beispielsweise für die Anzahl der ausgeschalte-ten Gegner, die dafür benötigte Zeit oder das Erfüllen von Bonuszielen. Diese Prestigepunkte kann man dann zwischen den Einsätzen gegen neue Einheiten, modernere Panzer oder Waffen eintauschen. "Wer seine Truppen verheizt, der bekommt nach Abschluss einer Mission den entsprechenden Hinweis vom Spiel, es lieber noch mal zu versuchen", zwinkert uns Tamás zu. "Es frustriert den Spieler nur, wenn er in einer frühen Mission über 50 Prozent seiner Einheiten verliert und kurz vor Ende der Kampagne merkt, dass er nicht mehr genug Panzer und Infanteristen besitzt, um den Computergegner zu besiegen." Wer vorsichtig und mit Köpfchen spielt, wird doppelt belohnt. Denn zusätzlich zu den Prestigepunkten bekommen auch die Einheiten individuelle Erfahrungspunkte. Im Falle von Panzer-Crews macht sich das besonders bezahlt: Zum einen treffen Veteranen viel besser als Frischlinge, und zum anderen kann man erfahrene Panzer-Besatzungen in modernere oder erbeutete Panzer stecken. Sehr wichtig für spätere Missionen!

Benutzer
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03.09.2003 13:00 Uhr
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Dein Kommentar
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Bewertung: 0
04.09.2003 21:33 Uhr
am 03.09.03 um 14:15 schrieb AndyK:
komisch und irgendwie morbide, dass für viele spiele nur interessant werden, wenn sie den WWII zur thematik haben


Scheint mir auch so. Ich mag's allerdings nicht. Habe es wirklich oft probiert (und Games wie Battlefield vermodern in meinem Regal) aber die einzigen Shooter die ich wirklich spiele sind bis jetzt Tribes und Tron. Weit genug weg von der Realität um Spass zu machen, denn den Rest sehe ich täglich in den Nachrichten.

Bald soll es ja einen shooter geben, der immer auf aktuellen Daten aufbaut. Wenn also im tv der Golf Krieg gezeigt wird, dann kann man per update die jeweiligen Gefechte gegen Saddam nachspielen..... *brrr*