Club der roten Bänder - Wie alles begann: Filmrezension zum Serien-Prequel
Felix Binder verfilmt die Vorgeschichte des "Club der roten Bänder", der erfolgreichen Serie, als Kinofilm. Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni haben alle mit ihren eigenen Teenager-Problemen zu kämpfen bevor sie nach verschiedenen Schicksalsschlägen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort treffen sie aufeinander, gründen eine Bande und finden damit unverhofft Freunde fürs leben. Neben dem ursprünglichen Serien-Cast ist unter anderem auch Jürgen Vogel zu sehen.
Vor dem Abspann heißt es: "Der Rest ist Legende." Tatsächlich knüpft der Kinofilm zum "Club der roten Bänder" - vom höheren Alter der Mimen abgesehen - nahtlos an die Pilotfolge der beliebten VOX-Serie über eine jugendliche Krankenhausbande an. Der Prolog stellt die Hauptfiguren zunächst außerhalb des Hospitals in ihren Familien vor. Nach und nach landen Leon, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo im Hamburger Albertus-Klinikum, wo sie Freunde werden und eine Gang gründen. Als Neuzugang bereichert Jürgen Vogel als erst muffeliger, dann zugewandter Langzeitpatient Benni das Ensemble.
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Die Machart trifft mit aufgeräumten Bildern, Gitarrenmusik und klaren Konflikten den Geist der Vorlage. Anfangs wirken die Schauspielleistungen holprig, doch mit der Zeit wachsen einem die Teenager an Herz. Zwischen Chemotherapie und Rollstuhlrennen bietet das Drama viele rührende Momente voller Wut, Hilflosigkeit und Hoffnung - und macht Lust, die Geschichte nun (erst recht) im Serienformat weiterzuverfolgen.
FAZIT: Die hochemotionale Vorgeschichte zur quotenstarken VOX-Serie dürfte (nicht nur) Fans der Vorlage rühren.
