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  • Civilization: Beyond Earth - Vorschau: Aufbruch zu einer neuen Welt - Chronik einer Kolonisierung

    In ziemlich genau einem Monat erscheint mit Civlization: Beyond Earth der nächste Teil der berühmten, Schlafmangel verursachenden, Strategiereihe mit Suchtpotenzial. Wir konnten vorab schon einmal ausführlich eine Preview-Version anspielen und berichten euch in diesem Artikel von unseren Erlebnissen. Dabei nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die ersten 250 Jahre unserer Zivilisation.

    Civilization: Beyond Earth in der Vorschau: Die Erde am Ende des 26. Jahrhunderts. Die menschlichen Zivilisationen haben viel erreicht, doch der Fortschritt wurde auf Kosten des Planeten erkauft. Umweltverschmutzung, Erderwärmung, Überbevölkerung und die gnadenlose Ausbeutung aller Ressourcen bringen die Erde an den Rand des Zusammenbruchs. Nach einem weltumspannenden Ereignis, das nur "Der große Fehler" genannt wird, beschließen die Führer der Erde, den Planeten zu verlassen und das Glück der Menschheit auf neuen Planeten zu suchen.

    So beginnt das neue Abenteuer für Zivilisationen-Lenker. Doch bevor ich mich in die Gefahren einer neuen Welt stürze, muss ich unsere extraterrestrische Expedition zusammenstellen. Das geschieht über einen kurzen Multiple-Choice-ähnlichen Fragebogen. Zunächst wähle ich einen von acht verschiedenen Sponsoren aus, die jeweils andere Teile und Völker der Erde vertreten. Ich entscheide mich für die Panasien Kooperative, weil diese einen Bonus auf die Produktion bei Wundern und das Tempo von Bautrupps gewährt. Die PAK ist ein Zusammenschluss ehemaliger asiatischer Mächte unter der Führung von China. Im zweiten Schritt lege ich die Art unserer Kolonisten fest und entscheide mich für Ingenieure, die die Produktion in jeder Stadt steigern.

    Als nächstes habe ich die Wahl für eine spezielle Komponente unseres Raumschiffes, die mir am Tag der Landung unterschiedliche Vorteile bringt. Ich entscheide mich für Schubumkehr-Triebwerke, die einen größeren möglichen Landebereich für meine erste Stadt ermöglichen. In den Frachtraum lasse ich dann als nächsten Schritt ein Waffenarsenal einlagern, um direkt zu Beginn über eine Soldateneinheit zu verfügen. Bei den nicht bekannten Gefahren in der neuen Heimat sicherlich eine sinnvolle Überlegung. Danach kann ich aus verschiedenen Welt-Typen wählen oder eine vollkommen zufällige Karte auswählen. Ich entscheide mich für den Planeten Yamada-Hanff-371g, der über einen erdähnlichen Aufbau mit Kontinenten und Ozeanen verfügt. Nun kann das Abenteuer beginnen!

    2.600 n. Chr.

    Zum Start der Partie zeigt mir das Spiel einen kleinen Ausschnitt der Spielwelt mit einem umrandeten Gebiet, das als Landestelle in Frage kommt. Ich entscheide mich für eine kleine Ebene zwischen einem Fluss und einem etwas größeren Wald. In einer kurzen Animation landet das Kolonieschiff an der vorgesehenen Stelle und verwandelt sich automatisch in meine erste Stadt mit dem Namen Tiangong. Zusätzlich verfüge ich durch das Waffenarsenal über einen ersten Trupp Soldaten sowie einen Erkunder. Letzteren schicke ich direkt in Richtung Süden.

    Die Soldaten behalte ich erst einmal in der Nähe der Stadt, um die Gegend zu sichern. Wer weiß, welche einheimische Fauna gleich nachschauen kommt, wer da in ihr Gebiet eingedrungen ist? Im Baumenü der Stadt gebe ich als erstes einen Bautrupp in Auftrag, um meine Siedler mit Modernisierungen zu unterstützen. Das Menü unterscheidet sich dabei lediglich optisch vom Vorgänger, der Aufbau ist in vielen Dingen sehr vertraut. So finden sich Civ-Veteranen sofort zurecht. Einsteiger werden durch Tutorialnachrichten mit den verschiedenen Funktionen bekannt gemacht. Meine Wissenschaftler beauftrage ich mit der Erforschung von Pionierarbeit.

    Dabei fällt gleich eine der größten Neuerungen von Civilization: Beyond Earth ins Auge: das Technologienetz. Anders als in den historischen Vorgängern, die sich grob an die lineare Entwicklung der Menschheitsgeschichte halten mussten, findet die Forschung in Beyond Earth in einem Netz statt. Ausgehend von einem Mittelpunkt stehen Technologien in verschiedenen Fachrichtungen zur Auswahl, die jeweils in andere Richtungen vom Mittelpunkt aus abgehen. Spezialisierungen in Bereiche wie Genetik oder Robotik sind ebenso möglich wie ein breit gefächertes Interesse.

    2.601 n. Chr.

    Civilization: Beyond Earth - Chronik einer Kolonisierung. Civilization: Beyond Earth - Chronik einer Kolonisierung. Quelle: PC Games Mein Erkunder ist in eine grüne, toxische Miasma-Wolke getreten. Diese Umweltgefahren ziehen Einheiten, die am Rundenende darin stehen, einen Teil der Lebenspunkte ab. Bis ich ein geeignetes Mittel gegen das Miasma finde, sollte ich also vorerst einen Bogen um diese Gebiete machen. Mit der American Reclamation Corporation landet dann die zweite menschliche Fraktion auf dem Planeten. Der diplomatische Kontakt mit CEO Suzanne Fielding wird automatisch hergestellt. In den Optionen vor Spielbeginn könnt ihr übrigens festlegen, ob die anderen Fraktionen wie in meinem Fall zeitversetzt oder gleichzeitig mit euch starten.

    Meine Soldaten treffen nördlich von Tiangong unterdessen erstmals auf größere Alien-Lebensformen, die sich zunächst friedlich verhalten. So ganz traue ich dem Frieden aber nicht. Erfreulicheres gibt es von meinem Erkunder zu berichten, der auf uralte Ruinen gestoßen ist. Ich errichte mit der Einheit umgehend eine Expedition, um die Geheimnisse der Ruinen zu erforschen. Der Erkunder in Beyond Earth funktioniert daher ein wenig wie eine Mischung aus Späher und Archäologe in Civ 5. Allerdings verbraucht sich die Einheit nicht nach einer Ausgrabung, sondern verliert nur ein sogenanntes Expeditionskit. Diese können mit einem Besuch in der nächsten Stadt wieder aufgeladen werden.

    17:45
    Civilization: Beyond Earth Mega-Video-Vorschau: Die wichtigsten Features
    Spielecover zu Civilization: Beyond Earth
    Civilization: Beyond Earth

    2.603 n. Chr.

    Ich wage mich mit meinen Soldaten erstmals wieder nach Norden und finde dabei eine Ressourcensonde. Diese Behälter wurden bereits im Voraus auf den Planeten geschickt, um wichtige Güter von der Erde bereit zu stellen. Sie entsprechen in etwa den antiken Ruinen aus dem Vorgänger und geben verschiedene Boni, die vor allem in der Startphase sehr hilfreich sind. Meine Soldaten finden diesmal einen einfachen Satelliten. Den Sonnenkollektor starte ich direkt über Tiangong und profitiere somit für die nächsten Runden von einer höheren Energie-Produktion. Energie ist in Beyond Earth eine der wichtigsten Ressourcen und entspricht im Grunde dem Gold aus Civ 5.

    2.606 n. Chr.

    Die Wissenschaftler des Erkundungsteams berichten von einer mysteriösen Vision, die sie bei der Erforschung der alten Ruinen empfangen haben wollen. Darin soll es sich um den Bau eines gewaltigen Gerätes gehandelt haben. Meine Zivilisation wird durch diese Entdeckung mit der ersten Stufe in der Affinität Reinheit belohnt. Das passt mir ganz gut, da ich eh vor hatte in diese Richtung zu gehen. Völker der Affinität Reinheit sind darauf bedacht, ihre Menschlichkeit so gut wie möglich zu erhalten. Wer lieber mit der neuen Umwelt in Einklang leben möchte, verfolgt den Weg der Harmonie. Die Affinität Vorherrschaft setzt dagegen auf Macht um jeden Preis, auch wenn die Menschen dadurch immer mehr zu Cyborgs werden.

    Affinität bestimmt die Richtung. Affinität bestimmt die Richtung. Quelle: PC Games Durch den Stufenaufstieg in der Affinität Reinheit kann ich meine Soldaten zu Marines weiterentwickeln. Dadurch erhalten die Einheiten mehr Lebenspunkte und Schaden sowie eine von zwei Spezialisierungen, die ich auswählen darf. Ich entscheide mich für 15 Prozent zusätzlicher Stärke. Das erste Upgrade der meisten Grundeinheiten findet noch unabhängig eurer angestrebten Affinität statt. Bei den weiteren Stufen verzweigen sich die Upgrade-Möglichkeiten dann in die verschiedenen Affinitäten, die den Einheiten jeweils ein eigenes Design und eigene Fähigkeiten verleihen. Während Einheiten der Vorherrschaft sehr martialisch wirken, bestimmen bei Harmonie organische Formen das Bild. Das Upgrade meiner Soldaten kommt mir auch ganz gelegen, da einige Aliens meinem Gebiet verdammt nahe kommen. Ich ziehe meine Marines zunächst zurück, um meine Stadt zu schützen.

    2.608 n. Chr.

    Mit der slawischen Föderation landet eine weitere menschliche Fraktion auf meinem Planeten. Ich empfange freundlich General Wadim Koslow, um diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Außerdem wurde in meiner Hauptstadt der Bautrupp fertig gestellt, mit dem ich sofort anfange in der Umgebung Felder, Straßen und Minen anzulegen. Wie aus der Reihe gewohnt werden auf diese Weise die Erträge der dort arbeitenden Bewohner meiner Stadt gesteigert.

    Wie auch aus Civ 5 bekannt werde ich auf der rechten Seite des Bildschirms informiert, wenn ich eine neue Produktion in einer Stadt festlegen muss. Mit einem Klick auf das Icon öffnet sich die Produktionsliste und ich entscheide mich diesmal für den Bau einer Reliquie der alten Erde, einem Pendant zum Monument im Vorgänger. Leider fehlt mir in dieser Ansicht noch eine Anzeige für das zuletzt fertiggestellte Projekt. Bei mehren Städten kann man schon einmal den Überblick verlieren, was gerade wo fertig gestellt wurde.

    2.609 n. Chr.

    In der Nähe von Tiangong stürzt ein Raumschiff auf den Planeten. Ich schicken meinen Erkunder aus dem Süden zur Absturzstelle. Diese zufälligen Ereignisse erscheinen im Spielverlauf immer wieder und lösen in den meisten Fällen auch eine Quest aus - eine weitere Neuerung von Beyond Earth. Verschiedene Parteien oder Events versorgen euch immer wieder mit Aufgaben, die zu diversen Belohnungen führen. Öfters müsst ihr dabei auch entscheiden, welchen von zwei möglichen Wegen eure Zivilisation einschlagen will.

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Civilization: Beyond Earth
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http://www.pcgames.de/Civilization-Beyond-Earth-Spiel-54202/Specials/Vorschau-Aufbruch-zu-einer-neuen-Welt-Chronik-einer-Kolonisierung-1136622/
26.09.2014
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