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  • Civilization: Beyond Earth angespielt: Neuer Planet, altes Strategie-Wohlgefühl

    Im Weltraum liegt die Zukunft der Menschheit und der neue Rundenstrategiestreich der Civ-Macher. Quelle: Firaxis

    Im kommenden Herbst heißt es mit Civilization: Beyond Earth bei vielen Spielern wieder "Nur noch eine Runde ...", während Nächte unbemerkt vorbei ziehen. Wir konnten uns das neue Civ bei den Entwicklern von Firaxis bereits anschauen und anspielen. In unserer Vorschau geben wir euch einen Ausblick auf die verschiedenen Elemente des potentiellen Rundenstrategie-Hits.

    Seit 1991 bürgt der Name Civilization zuverlässig für hartnäckige "Nur noch diese eine Runde …"-Motivation, deren Charme schon ganze Generationen von Bildschirm-Strategen erlegen sind. Oft wird der vor sich hin tüftelnde Spieler erst durch frühmorgendliches Vogelgezwitscher oder grummelnde Lebenspartner daran erinnert, wie lange er schon wieder an den Geschicken der ihm anvertrauten Nation gefeilt hat. Ganz so ausschweifend war unser erstes Anspiel-Rendezvous mit Civilization: Beyond Earth nicht, mehr als 50 Runden lang wollten sich die Firaxis-Entwickler nicht in die Pre-Alpha-Karten blicken lassen. Das haben wir dafür gleich mehrmals gemacht und dabei fleißig nachgefragt, um einen ersten Eindruck vom Strategie-Alltag auf einem fremden Planeten zu gewinnen.

    Außerirdische Hexfelder

    In den historisch geprägten Civilization-Spielen beginnt jede Partie in grauer Vorzeit, bei Beyond Earth geht's erst anno 2600 los und pro Runde vergeht dann ein weiteres Spieljahr. Ein nicht näher erklärtes Ereignis machte aus der Erde ein unwirtliches Pflaster, Kolonistenschiffe von acht nationalen Bündnissen suchen auf einem vielversprechenden Planeten ihre neue Heimat. Unser Raumschiff landet als Erstes, nach einigen Runden gesellen sich allmählich Nachzügler von der Erde dazu.

    Zunächst haben wir ohnehin mit den Ureinwohnern des Planeten alle Hände voll zu tun. Es ist kein intelligentes, aber recht bissiges Leben: Einheiten mit Namen wie Wolfe Beetle und Manticore sind zahlreicher und lästiger als die Barbaren-Besucher der klassischen Civ-Titel. Von den starken Riesenwürmern mal ganz zu schweigen, die sich offensichtlich nicht nur auf Wüstenplaneten heimisch fühlen.

    Tückisches Terrain

    Aufpassen bei der Erkundung: Der grüne Terrain-Pilzbelag kostet Lebenspunkte! Aufpassen bei der Erkundung: Der grüne Terrain-Pilzbelag kostet Lebenspunkte! Quelle: Firaxis Das Terrain ist ungemütlicher als auf der guten alten Erde. Nicht passierbare Magma- und Canyon-Felder müssen umgangen werden. Manches Gelände-Sechseck ist auch von einem grünlichen Pilz namens Miasma befallen. Bewegen wir eine Einheit auf ein solches Feld, verliert sie einige Lebenspunkte und kann in dieser Runde nicht weiter ziehen. Das ist vor allem ein Anfangsproblem, denn durch die Entdeckung bestimmter Technologien kann Miasma von Geländefeldern geschrubbt werden. Oder wir forschen munter in Richtung Umwelt-Anpassung, um später Einheiten zu produzieren, die gegen Miasma immun sind oder sogar geheilt werden, wenn sie ein solches Pilzfeld betreten.

    Umgang mit der Alien-Tierwelt

    Der liebe Fortschritt erleichtert auch die Viehzeug-Beziehungen. Bald können wir einen Ultraschall-Zaun bauen, der die heimische Fauna zwei Felder von der Stadtgrenze entfernt hält. Gut so, denn unsere "Ach, die beißen doch nicht"-Einstellung hatte zur tragischen Folge, dass mancher Arbeiter als zweites Frühstück endete. Erste Soldateneinheiten tilgen nahe Alien-Nester von der Landkarte, aber übertreiben sollte man es mit der Ausrottung der einheimischen Lebensformen nicht: "Die Aliens sind nicht immer aggressiv. Aber wenn du ihnen ständig zusetzt, kommen sie zu dem Entschluss, dass du nicht ihr Freund bist, und reagieren entsprechend", meint Lead Designer Will Miller. Dass uns die ersten Runden weniger gemütlich vorkommen als in Civ 5 ist kein Zufall: "Es steht am Anfang mehr auf dem Spiel als bei den historischen Civ-Titeln. Es geht zunächst ums Überleben und darum, einen sicheren Ort zu finden."

    Runden und Ressourcen

    So fremdartig die Umgebung auch sein mag, in vielerlei Hinsicht merkt man dem neuen Spiel seine Verwandtschaft zu Civilization 5 an: Der gemächliche Rundenablauf, die Ansicht der zoombaren Weltkarte und die clevere Verzahnung verschiedener Komponenten – das ist schon alles typisch Civ. Die Deutsche Lena Brenk, die Beyond Earth als Producerin bei Firaxis betreut, analysiert die leicht zugängliche Tiefgründigkeit treffend: "Die einzelnen Spielsysteme für sich sind gar nicht so komplex. Die Komplexität kommt dadurch zustande, wie diese Systeme verbunden sind und zusammenarbeiten."

    Umfang und Spieldauer sollen laut Entwickleraussage etwa auf dem Level der Civ 5-Veröffentlichungen liegen. Im Stadtmenü legen wir wie gewohnt fest, was hier als Nächstes produziert werden soll, eine mobile Einheit oder eine Infrastruktur-Verbesserung. Stets schielen wir auf den Output an Kultur (zwecks Stadtgrenzen-Expansion), Nahrung (Bevölkerungswachstum), Produktion (Bautempo), Wissenschaft (Forschungsfortschritt) und Energie (der Gold-Ersatz, mit dem man Einheiten kaufen und Nachbarn bestechen kann).

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    Civilization: Beyond Earth - Schicker CGI-Trailer zur Ankündigung
    Spielecover zu Civilization: Beyond Earth
    Civilization: Beyond Earth
  • Civilization: Beyond Earth
    Civilization: Beyond Earth
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Firaxis Games
    Release
    24.10.2014
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von TheChicky
    Die genannten "Innovationen" klingen an den Haaren herbeigezogen und ich bezweifle sehr, ob sie großartige…
    Von wipeout
    Ach nööö.... Hab mich irgendwie schon auf meine Anti-Grav-PSI-Terraformer gefreut :(@PCG: Fragt den Herrn Miller doch…
    Von Sheggo
    also der neue Technik-Baum macht erstmal Hoffnung auf neue Komplexitätaber das klingt doch wieder unlogisch …

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von TheChicky
        Die genannten "Innovationen" klingen an den Haaren herbeigezogen und ich bezweifle sehr, ob sie großartige spielerische Relevanz haben, es dürfte wieder lediglich auf ein paar Bonusse und Wertesteigerungen hinauslaufen. Im Grunde liest sich das einfach wie ein an einigen Stellen leicht verändertes CIV5 im Weltraum. Auch die Grafik wirkt lediglich wie ein CIV5-Mod.

        Die Entwickler machen es sich ganz schön leicht.
      • Von wipeout Erfahrener Benutzer
        Zitat
        Jedoch ist es nicht möglich, etwa wie in Alpha Centauri, von Grund auf neue Einheiten zu designen. Auf unsere Nachfrage erklärt Lead Designer Will Miller, dass eine solche Einheiten-Werkstatt zu umständlich wäre.
        Ach nööö.... Hab mich irgendwie schon auf meine Anti-Grav-PSI-Terraformer gefreut :(

        @PCG: Fragt den Herrn Miller doch bitte mal genauer warum das vor 15(!) Jahren super funktioniert hat und nun zu umständlich wäre.
      • Von Sheggo Erfahrener Benutzer
        also der neue Technik-Baum macht erstmal Hoffnung auf neue Komplexität
        Zitat
        Um zum Beispiel Computerwissenschaften zu lernen, muss unsere Zivilisation vorher entweder Ökologie oder Technik erforscht haben
        aber das klingt doch wieder unlogisch  sollte eine raumfahrende Zivilisation im Jahr 2600…
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Civilization: Beyond Earth
Angespielt: Neuer Planet, altes Strategie-Wohlgefühl
Im kommenden Herbst heißt es mit Civilization: Beyond Earth bei vielen Spielern wieder "Nur noch eine Runde ...", während Nächte unbemerkt vorbei ziehen. Wir konnten uns das neue Civ bei den Entwicklern von Firaxis bereits anschauen und anspielen. In unserer Vorschau geben wir euch einen Ausblick auf die verschiedenen Elemente des potentiellen Rundenstrategie-Hits.
http://www.pcgames.de/Civilization-Beyond-Earth-Spiel-54202/News/Angespielt-Neuer-Planet-altes-Strategie-Wohlgefuehl-1121606/
20.05.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/05/civilization_beyond_earth_preview_0013-pc-games_b2teaser_169.jpg
civilization,strategie,firaxis
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