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  • Civilization 6: 150 Runden gespielt - jetzt mit Vorschau-Video!
    Quelle: PC Games

    Civilization 6: 150 Runden - so gut spielt sich das neue Civ!

    Wir haben knapp 150 Runden in Civilization 6 geherrscht und haben nun ein gutes Bild davon, wie die neuen Spielsysteme ineinander greifen. Unsere Spieleindrücke zu den Stadtbezirken, den verbesserten Stadtstaaten, den Handwerkern, Klatsch und Tratsch, den KI-Spielern und den Siegtypen in Civilization 6.

    Wie in unserer letzten Vorschau zu Civilization 6 berichtet, bauen die Entwickler auf dem bereits exzellenten Grundgerüst des Vorgängers samt Add-ons auf und erweitern dieses um interessante neue Spielmechaniken, die dem Spieler möglichst oft aktive Entscheidungen abverlangen sollen und möglichst wenig Automatismen zulassen sollen. Nach 150 Runden in dem farbenfrohen Strategiespiel haben wir viele Erkenntnisse gewonnen, unter anderem auch dieses: tatsächlich stehen regelmäßige Entscheidungen im sechsten Teil noch ein Stück mehr im Vordergrund als zuvor in der Reihe. So natürlich direkt auch bei Spielstart, wo es um die Wahl der zu spielenden Zivilisation ging. Von den acht zur Wahl stehenden Civs haben wir uns für Frankreich entschieden, um das neue Klatsch-und-Tratsch-Feature besser ausprobieren zu können (dazu später mehr), da die französische Anführerin Katharina von Medici hier einen Bonus erhält. Außerdem haben wir auf einer Pangäa-Karte der Standardgröße mit acht Spielern, dem Prinz-Schwierigkeitsgrad und der schnellen Geschwindigkeit gespielt. Im Gameplay-Video unter diesem Absatz könnt ihr Ausschnitte unserer Partie begutachten.

    06:31
    Civ 6: Vorschau-Video nach drei Stunden Spielzeit mit einer frühen Version
    Spielecover zu Civilization 6
    Civilization 6

    Doping für die Forschung

          

    Die ersten paar Dutzend Runden laufen zunächst wie in jedem Civ ab: Mit unserem Krieger, und kurze Zeit später auch einem Späher, erkunden wir die Umgebung, suchen nach wertvollen Rohstoffen sowie guten Siedelplätzen und erforschen sowohl erste Technologien im Tech-Tree als auch frühe Politiken im neuen Kultur-Fortschrittsbaum. Unsere Wahl fällt schon früh auf die Erforschung der Schrift, da wir kurz zuvor mit unserem Späher die Amerikaner kennenlernten und somit einen Heureka-Bonus auf die Schrift erhalten. Diese Heureka-Momente halbieren die nötigen Forschungspunkte oder Kulturpunkte für Techs sowie Politiken und können entweder mit dem Erfüllen spezifischer Aufgaben, dem Einsatz von Großen Persönlichkeiten oder als Belohnung in Ureinwohner Dörfern ergattert werden. Spätestens ab dem Mittelalter sind die Zeitersparnisse durch die Heureka-Vorteile so deutlich zu spüren, dass man kaum umhin kommt, entweder seinen Spielfluss an die verfügbaren, bereits freigeschalteten Boni anzupassen oder alternativ gezielt die Aufgaben für die gewünschten Forschungen und Politikentwicklungen anzugehen.

    Mehr Lesestoff zu Civ 6 Civilization 6: Eines der wichtigsten neuen Features in Civlization 6 sind die Stadtbezirke. Unten links im Bild ist etwa ein Kulturbezirk, im Zentrum ein Tempelbezirk und nördlich der Stadt ein Wissenschaftsviertel. PC 13

    Civilization 6 erstmals gespielt: Unser Eindruck - jetzt mit Gameplay-Video

      Im Rahmen eines Pre-E3-Events konnten wir Civilization 6 zum ersten Mal selbst spielen. Das sind unsere Eindrücke zu den überarbeiteten Spielsystemen.
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    Civilization 6: Die Zivilisationen im Überblick

      Wir sammeln alle Zivilisationen von Civilization 6 in diesem Artikel zusammen und ergänzen ihn immer weiter, sobald weitere Völker vorgestellt werden.
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    Civilization 6: Fast 90 Minuten Brasilien-Gameplay im Video

      Im Livestream zu Civilization 6 haben sich die Entwickler Ed Beach und Anton Strenger von Firaxis Games fast 90 Minuten lang dem Volk der Brasilianer gewidmet.

    Produktionsboost oder Infrastruktur?

          

    Der Einfluss der Heureka-Boni ist nicht das Einzige, das uns beim Spielen der Partie von unseren erprobten Strategien aus bisherigen Civs abweichen lässt. Auch die Änderung von endlos nutzbaren Bautrupps zu den in der Aktionsmenge begrenzten Handwerkern macht sich sehr schnell bemerkbar bei der Wachstumsdynamik unseres Reiches. Da Geländefeldmodernisierungen nun sofort fertig sind, können wir unserer Hauptstadt Paris mit dem Bau eine Rinderweide, einer Silbermine und einem Steinbruch in nur wenigen Runden einen starken Schub an Produktion und Nahrung einbringen. Ganz neu ist zudem die Möglichkeit, einen Rohstoff nicht nur zu verbessern sondern ihn endgültig abzuernten - analog zur Waldrodung. Ernten wir beispielsweise ein Weizenvorkommen, erhält die dazugehörige Stadt eine signifikante Menge an Nahrung und kann so etwa sofort wachsen. Eine valide Option für frühe Rush-Taktiken oder absolute Notfälle. Der große Haken liegt aber auf der Hand, denn beim Abernten verschwinden mit dem Rohstoff selbst auch die dazugehörigen Produktionsboni, im Fall von Weizen also die Extranahrung pro Runde.

    01:47
    Civilization 6: Handwerker im neuen Trailer vorgestellt
    Spielecover zu Civilization 6
    Civilization 6

    Bauland ist wertvoll

          

    Eine weitere Erkenntnis zu den Handwerkern: Obwohl diese anfangs nur drei Felder modernisieren können (die Zahl kann später durch Politiken erhöht werden), brauchen wir dennoch weniger von ihnen, als zunächst gedacht. Das liegt in erster Linie daran, dass man in Civ 6 nun bei weitem nicht so viele Felder modernisieren muss, da Weltwunder und Stadtbezirke ebenfalls viel Bauland für sich beanspruchen. Viel wichtiger noch, Bauland ist dadurch so wertvoll wie noch nie in der Reihe. Da die Platzierung von Wundern an die Landschaft gebunden ist und Bezirke teils große Boni von einer cleveren Positionierung auf dem Gelände und im Zusammenspiel miteinander erhalten (Handelsbezirke produzieren etwa mehr Goldstücke an Flüssen), müssen wir bereits nach wenigen Bauten ganz genau überlegen, welche Felder wir als nächstes entwickeln oder doch besser für künftige Projekte aufsparen. Bezirke können nachträglich zwar wieder abgerissen und durch etwas anderes ersetzt werden, doch dadurch verschwenden wir natürlich nicht nur wertvolle Produktionskapazitäten, die in einem Bezirk erbauten Gebäude gehen damit natürlich auch flöten. Spezialisierte Städte sowie Planungsgeschick werden in Civ 6 daher eine noch wichtigere Rolle spielen also schon bisher in der Reihe.
    Bieten wir den Bewohnern unserer Städte nicht genug Annehmlichkeiten, werden diese unzufrieden und erhalten Abzüge auf ihre Produktivität. Bieten wir den Bewohnern unserer Städte nicht genug Annehmlichkeiten, werden diese unzufrieden und erhalten Abzüge auf ihre Produktivität. Quelle: Computec Media GmbH

    Die Annehmlichkeiten des Lebens

          

    Doch selbst wenn genug Platz vorhanden sein sollte, kann man eine Stadt nicht einfach mit Bezirken vollpflastern. Die Menge an möglichsten Stadtteilen wird nämlich von ihrer Größe bestimmt. Um zum Beispiel neben unserem Tempelbezirk und dem Akademikerviertel in Paris noch ein Militärviertel oder einen Industriebezirk errichten zu können, musste die Stadt zunächst eine Größe von 7 oder mehr haben. Also mussten wir unser Wachstum erst ankurbeln. Doch hierfür reicht nicht mehr nur, die Nahrungsproduktion zu erhöhen, es muss in Civ 6 auch genug Wohnraum in einer Stadt bereit stehen, damit diese stetig weiter wachsen kann. Um den Wohnraum zu erweitern, stehen uns als Herrscher viele Möglichkeiten zur Wahl. Der Bau von Modernisierungen, bestimmten Gebäuden oder die Wahl von entsprechenden Politiken zum Beispiel. Auch die Zufriedenheit der Bevölkerung wirkt sich auf deren Wachstum und Produktivität aus. Das globale Zufriedenheitssystem aus dem Vorgänger weicht den sogenannten Annehmlichkeiten, die lokal für jede Stadt gelten. Basierend auf der Größe einer Stadt und anderen Faktoren wie Kriegsmüdigkeit erwarten deren Bewohner einen gewissen Annehmlichkeitsstandard, um zufrieden zu sein. Neben der Anschaffung von Luxusressourcen kann auch der Bau eines Vergnügungsbezirks oder die Wahl entsprechender Politiken die Laune der Bevölkerung heben. Wenn wir unseren Bewohnern in Civ 6 mehr Annehmlichkeiten bereiten, als sie erwarten, dann gehen sie effektiver ans Werk. Bei Unzufriedenheit drohen hingegen Abzüge auf Wachstum und Produktivität.
    Im Diplomatie-Bildschirm sehen wir unsere aktuellen Beziehungen zu den anderen Nationen sowie die letzten Gerüchte und können Verhandlungen anregen. Im Diplomatie-Bildschirm sehen wir unsere aktuellen Beziehungen zu den anderen Nationen sowie die letzten Gerüchte und können Verhandlungen anregen. Quelle: Computec Media GmbH

    KI-Spieler mit mehr Persönlichkeit

          

    Das gesunde Wachstum unseres Reiches mussten wir nur leider etwa in der Mitte unserer Partie hinten anstellen, denn unsere KI-Nachbarn fanden die Idee offenbar sehr verlockend, unser zugebenermaßen sehr geringes Militär auf die Probe zu stellen. In wenigen Runden aufeinander erklärten uns England, Amerika und China den Krieg. Die Motivation der beiden zuerst genannten Nationen war ein Überraschungsangriff, der chinesische Anführer Qin Shihuangdi hingegen war erbost darüber, dass wir mehr Weltwunder errichtet hatten, als er. Um den KI-Spielern in Civ 6 mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, verfolgen diese nun sowohl eine offene und eine geheime Agenda. Die offene Agenda ist ihrer Persönlichkeit nachempfunden und in jedem Spiel gleich. Der chinesische Kaiser etwa ist vernarrt in Weltwunder, Montezuma von den Atzeken ist verrückt nach Luxusgütern und der brasilianische Anführer hat eine Schwäche für Kunst. Sticht man seine Widersacher also in der entsprechenden Kategorie aus, sehen sie das ganz und gar nicht gerne und melden sich auch mit entsprechend bissigen Kommentaren hin und wieder zu Wort. Die geheime Agenda derweil wird für die KI-Anführer mit jeder Partie neu ausgewürfelt und muss vom Spieler mittels Diplomatie und Spionage aufgedeckt werden.

    Von Gerüchten und Spitzeln

          

    Hofdamen können nun am Hof der anderen Spieler platziert werden und berichten dann von aktuellen Geschehnissen. Hofdamen können nun am Hof der anderen Spieler platziert werden und berichten dann von aktuellen Geschehnissen. Quelle: Computec Media GmbH Die diplomatischen Gespräche laufen grundsätzlich wie im Vorgänger ab und ermöglichen in erster Linie den Handel von Gütern und den Abschluss verschiedener Verträge. Neu im Hinblick auf die Diplomatie ist der Austausch von Hofdamen. Statt wie bisher eine Botschaft bei den anderen Zivilisationen zu errichten, ist es nun möglich eine Hofdame zu verschicken. Diese Abgesandten fungieren dann fortan als Spitzel, die aktuellen Klatsch und Trasch an uns weitergeben und uns so uns über aktuelle Geschehnisse im jeweiligen Reich informieren. So erfahren wir beispielsweise, ob einer unserer Widersacher ein Weltwunder in Angriff nimmt oder es zum Krieg zwischen zwei Parteien kommt. Richtige Spione gibt es im späteren Spielverlauf ebenfalls und die sollen laut Lead Designer Ed Beach mehr können, als noch im Vorgänger. So wie vieles in Civ 6, nehmen die Distrikte auch in der Spionage eine wichtige Rolle ein, denn welche Aktionen ein Spion in einer Stadt zur Verfügung hat, hängt einerseits von seiner Stufe ab und andererseits von den verfügbaren Stadtvierteln. Ausprobieren konnten wir das in unserer Partie aber leider nicht, da wir in den fast drei Spielstunden nicht weit genug fortschreiten konnten.

    Wertvolle Verbündete

          

    Etwas mehr Tiefe verleihen die Entwickler zudem den Stadtstaaten, von denen es bei Veröffentlichung des Spiels 24 geben wird. Ebenso wie im Vorgänger sind die unabhängigen Städte in Kategorien unterteilt (religiös, produktiv, kulturell und so weiter), unterscheiden sich nun dank einer einzigartigen Eigenschaft pro Stadt stärker voneinander. Um die Gunst der Städte buhlen die großen Nationen diesmal nicht mit Goldstücken, sondern mit Gesandten. Diese verdienen wir uns einerseits durch die Erfüllung von keinen Aufgaben für die Stadtstaaten und andererseits durch die Generierung von Gesandtenpunkten. Sobald wir einen Gesandten in einem Stadtstaat postieren, bleibt er dauerhaft vor Ort und erhöht unseren Einfluss. Für jeweils den ersten, den dritten Gesandten und den sechsten winken kleinere Boni wie Goldstücke oder Glaubenspunkte pro Runde. Die Nation, die am meisten Gesandte abstellt (mindestens aber drei), wird außerdem zum Suzerän der Stadt. Dadurch wird der Stadtstaat zum Verbündeten und gewährt seinen einzigartigen Bonus, der es mitunter wirklich in sich hat. Die Produktionsstadt Brüssel bringt beispielsweise einen 15%-Bonus auf den Bau von Weltwundern, während die religiöse Stadt La Venta den Bau einer Geländefeldverbesserung ermöglicht, die man sonst nicht anders kriegen kann. Ebenfalls praktisch: Als Suzerän kann man Gold bezahlen, um temporär die Kontrolle über das Militär des Stadtstaates zu übernehmen. Eine grandiose Methode, um anderen Spielern gehörig die Kriegsbemühungen zu verderben. Auch der Handel per Karawanen mit Stadtstaaten ist nun lukrativer, da wir nicht nur Gold für eine Handelsroute erhalten, sondern auch andere Güter wie Glaubenspunkte oder Kultur, abhängig davon, welche Bezirke ein Stadtstaat gebaut hat. All dies sorgt für einen noch erbitterteren Kampf um die Gunst der kleinen Nebenmächte, da sich deren Freundschaft so sehr lohnt, wie nie zuvor.

    Mehr Videos zu Civilization 6: Civilization 6: Die komplette E3-Gameplay-Präsentation im Video 12:15 Civilization 6: Die komplette E3-Gameplay-Präsentation im Video Civilization 6: Kaiserreich Brasilien im nächsten Fraktionen-Trailer 2:13 Civilization 6: Kaiserreich Brasilien im nächsten Fraktionen-Trailer Civilization 6: China & Anführer Qin Shihuangdi im Vorstellungsvideo 1:52 Civilization 6: China & Anführer Qin Shihuangdi im Vorstellungsvideo

    Viele Wege zum Sieg

          

    Um in Civ 6 schlussendlich siegreich von Dannen zu ziehen, stehen uns wieder fünf Wege zur Verfügung. Die direkteste und aggressivste Variante ist erneut der Herrschaftssieg, der in der sich basierend auf der von uns gespielten Version nicht zu zum Vorgänger mit Add-ons unterscheidet. Der erste Spieler, der alle Hauptstädte sein Eigen nennt, hat folglich gewonnen.

    Auch der Wissenschaftssieg kehrt zurück, ist aber etwas überarbeitet worden. Zunächst müssen wir einen Satelliten ins All schießen, dann eine Mondlandung vollbringen und zum Abschluss alles für eine Kolonisierung des Mars vorbereiten. Das erfordert einerseits natürlich die entsprechenden Technologien und andererseits die Fertigstellung von dazugehörigen Projekten und Modulen.

    Die neue Linsen-Funktion gewährt uns einen besseren Überblick. Die Siedlerlinse zeigt beispielweise gute Plätz für eine neue Stadt. Die neue Linsen-Funktion gewährt uns einen besseren Überblick. Die Siedlerlinse zeigt beispielweise gute Plätz für eine neue Stadt. Quelle: Computec Media GmbH Die dritte Siegmöglichkeit bildet der Kultursieg, der auch dieses Mal durch Touristen entschieden wird. Das System dahinter haben die Entwickler jedoch etwas abgewandelt. Tourismus unterteilt sich nunmehr in Heimattouristen und Auswärtstouristen. Um zu gewinnen, müssen wir mehr Auswärtstouristen zu uns locken als alle anderen Zivilisationen an Heimattouristen vorweisen. Bietet unser Reich viele Sehenswürdigkeiten und Erholungsorte, machen nicht nur unsere Bürger gerne dort Urlaub, sondern eben auch die unserer Nachbarnationen. Einen wichtigen Einfluss darauf nimmt ein neuer Attraktivitätswert, der jedem Geländefeld zugeordnet wird. Parks, Weltwunder und Ähnliches erhöhen die Attraktivität, während Industriebezirke, Sümpfe oder Wüsten nicht gerade einladend wirken. Wer einen Kultursieg anstrebt, muss sein Reich im Spielverlauf also zum Touriziel Nummer 1 umgestalten.

    Der aus Civ 4 & 5 bekannte Diplomatiesieg muss im sechsten Teil weichen und macht Platz für einen Religionssiegtyp. Wie genau der funktioniert sowie Details zum Religionssystem dürfen wir an dieser Stelle aber leider nicht preisgeben - darauf haben die Entwickler bestanden. Nur so viel: Wir halten ihn für interessant und sind schon gespannt, wie er sich im fertigen Spiel einfügen wird. Und zu Guter Letzt wäre da natürlich noch der Punktesieg. Dieser tritt wie gewohnt ein, wenn bei Ablauf der Rundenbegrenzung kein Spieler einen der anderen Siege erringen konnte.
    Das neue Regierungssystem ermöglicht es uns, verschiedene Politiken je nach Bedarf auszuwechseln. Dadurch können wir dynamisch auf verschiedene Situationen wie eine plötzliche Kriegserklärung reagieren. Das neue Regierungssystem ermöglicht es uns, verschiedene Politiken je nach Bedarf auszuwechseln. Dadurch können wir dynamisch auf verschiedene Situationen wie eine plötzliche Kriegserklärung reagieren. Quelle: Computec Media GmbH

    Alte Gewohnheiten wird man schwer los

          

    Während wir bei unserer Partie insgesamt einen sehr positiven Eindruck von Civ 6 gewonnen haben, war aber noch nicht alles ideal. Neben einigen Balancing-Ungereimtheiten und mitunter langen Ladezeiten in Hinblick auf die Kartengröße und dem Rechner, auf dem wir spielten, waren vor allem manche Handlungen und Verhaltensweisen der KI-Spieler schwer nachvollziehbar. Unter anderem erklärte uns Brasilien völlig unbegründet den Krieg, obwohl unsere Reiche weit voneinander entfernt waren und weit und breit keine brasilianischen Truppen zu sehen waren. Außerdem boten uns viele der KI-Gegner in regelmäßigen Abständen völlig überzogene Tauschhandel vor - etwa den Verkauf eines unserer Großen Kunstwerke für Goldbeträge im einstelligen Bereich. Kenner der Reihe merken gleich, dass es sich bei allen Punkten um traditionelle Problemfälle der Reihe handelt. Andererseits muss man natürlich auch klar sagen, dass wir eine sehr frühe, in Entwicklung befindliche Fassung in die Hände bekamen. Gerade Dinge wie Performance und Balancing können die Entwickler bei Firaxis bis zur Veröffentlichung noch feinschleifen. Sofern das geschieht, sind wir sehr guter Dinge, was Zivilisation 6 betrifft.

    Fazit

          
    02:13
    Civilization 6: Kaiserreich Brasilien im nächsten Fraktionen-Trailer
    Spielecover zu Civilization 6
    Civilization 6
    • Es gibt 21 Kommentare zum Artikel

      • Von stawacz Erfahrener Benutzer
        ich fand damals ein wenig schade das die "mod of ice & fire"nich weiterentwickelt wurde(war sehr verbuggt und stürzte irgendwann entgültig ab).für mich war civ5 der erste teil.und die mod war der kaufgrund.ich glaub sogar das die hier vorgestellt wurde.nach zwanzig dreißig spielstd war ich so angefixt,das…
      • Von Herbboy Community Officer
        Die Frage ist dabei aber, ob die "Fans", die du meinst, also echte Hardcore-Fans, auch nur ansatzweise relevant sind für gute Verkaufszahlen. Bestimmt bist du mit Leuten zB über Foren (ich war zb früher oft bei civfanatics) in Kontakt, die schon lange große Fans sind, so dass du vlt den Eindruck hast, dass…
      • Von Kristian Erfahrener Benutzer
        Zitat von MatthiasDammes
        Wie kommst du da drauf?
        Ich habs in nem anderen Thread schon geschrieben: Civ 5 gehört seit 6 Jahren jede Woche zur Top 10 der meistgespielten Spiele auf Steam.
        Es hat sich fast 10 Millionen Mal verkauft, was für ein reines PC-Spiel und dazu noch…
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1203805
Civilization 6
Civilization 6: 150 Runden - so gut spielt sich das neue Civ!
Wir haben knapp 150 Runden in Civilization 6 geherrscht und haben nun ein gutes Bild davon, wie die neuen Spielsysteme ineinander greifen. Unsere Spieleindrücke zu den Stadtbezirken, den verbesserten Stadtstaaten, den Handwerkern, Klatsch und Tratsch, den KI-Spielern und den Siegtypen in Civilization 6.
http://www.pcgames.de/Civilization-6-Spiel-56986/Specials/Vorschau-Hands-on-Video-Bezirke-Diplomatie-Stadtstaaten-1203805/
12.08.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/Civ6_Aufmacher_fern-pc-games_b2teaser_169.png
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