Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
  • CIVILIZATION 5

    Civilization 5: Brave New World im Test - Kultureller Aufstieg für den Rundenstrategie-Hit - Ab heute im Handel

    Mit neuen Features wie dem Weltkongress oder dem völlig überarbeiteten Kultursystem bohren die Entwickler von Firaxis mit der zweiten Erweiterung Brave New World zu Civilization 5 besonders den späteren Spielverlauf ordentlich auf. Dazu gibt es die üblichen neuen Völker, Wunder und kleinen Detai-Verbesserungen. Wir haben das Addon ausführlich getestet und überprüft, wie sich die Neuerungen auf den Rundenstrategie-Hit auswirken.

    Civilization 5: Brave New World im Test: Fast drei Jahre nach der Veröffentlichung des Hauptspiels erweitern die Entwickler von Firaxis den Rundenstrategie-Hit mit seiner zweiten prall gefüllten Erweiterung. Die größten Veränderungen und Neuerung halten in den Bereichen Kultur, Politik und Handel Einzug. Besonders im späteren Spielverlauf wirken sich neue Elemente wie der Weltkongress oder die Ideologien aus und sorgen für mehr Abwechslung im gewohnten Spielablauf. Doch fangen wir von vorne an. Los geht es wie gewohnt mit dem Spiel-Setup, an dem sich nichts verändert hat. Ein paar frische Optionen für das Endlosspiel hätten wir schön gefunden, zum Beispiel ein konfigurierbares Endzeitalter.

    Dennoch kann das Spiel nach wie vor an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Wie es sich für ein zünftiges Civ-Addon gehört, habt ihr neue Völker zur Auswahl. Zu den 34 Völkern aus Hauptspiel, dem ersten Addon Gods & Kings und diversen DLCs gesellen sich neun weitere Fraktionen. Darunter europäische Mächte wie Portugal und Polen sowie Exoten wie Shoshonen und Zulus. Alle Nationen verfügen erneut über einzigartige Fähigkeiten, Einheiten und Gebäude. Wir entscheiden uns zunächst für die Portugiesen und begeben uns auf die Spuren von großen Entdeckern wie Vasco da Gama oder Ferdinand Magellan.

    Wandel durch Handel

    Die Einnahmen sprudeln dank Handel. Die Einnahmen sprudeln dank Handel. Quelle: PC Games Auf diese Weise können wir gleich das neue Handelssystem ausnutzen, denn Portugal erhält durch Ressourcenvielfalt doppelt so viel Goldertrag auf seinen Handelswegen. Um Geld in die Staatskasse zu spülen, ist der Herrscher von Welt nun nicht mehr auf Steuereinnahmen allein angewiesen. Mit Handelswegen zu Land oder See bessert ihr eure Finanzen auf, was wesentlich mehr Dynamik in die ersten Spielminuten bringt. Um Handel treiben zu können, müsst ihr bereits andere Zivilisationen oder Stadtstaaten entdeckt haben. Daher lohnt es sich bereits frühzeitig seine Umgebung zu erkunden.

    Außerdem gefällt uns, dass man mit dem Handel Einfluss auf Verbündete oder Feinde nehmen kann. Durch Frachtschiffe und Karawanen sammelt ihr nämlich nicht nur Gold ein. Auch der Handelspartner verdient an dem Geschäft. Außerdem verbreitet ihr auf diese Weise Wissen und Religion. Neben den Handelsrouten fällt uns zu Beginn eine weitere Neuerung direkt ins Auge: Im Interface befindet sich neben der Kultur ein Koffersymbol, das die produzierten Touristen anzeigt. Die "Ressource" ist eng mit dem neuen Stellenwert der Kultur verbunden, denn den Kultursieg erringen wir nicht mehr durch den Bau von Utopia, sondern durch die Verbreitung der eigenen Kultur durch Touristen.

    Blue Jeans und Pop-Musik für alle

    Kultur und Touristen verhelfen zum Sieg. Kultur und Touristen verhelfen zum Sieg. Quelle: PC Games Um Kultur zu erzeugen, reicht es nicht mehr nur entsprechende Gebäude zu bauen. Ihr benötigt Kunstwerke, die in den Museen und Palästen des Landes ausgestellt werden. Mit jedem Kunstwerk erhöht sich euer Touristen-Wert. Sobald er die Kulturproduktion eines anderen Volkes übertrifft, steigt das kulturelle Ansehen eurer Zivilisation. Die Entwickler von Firaxis verleihen der Kultur damit eine völlig neue Bedeutung, was eine wesentlich gezieltere Spezialisierung auf diese Siegbedingung erlaubt. Außerdem ist der Kultursieg nun nicht mehr so verhältnismäßig einfach zu erringen. Die größere Herausforderung, die eigene Kultur so zu stärken, dass alle anderen Völker davon beeinflusst werden, finden wir prima.

    In diesem Zusammenhang freuen wir uns über die kleinen Details, mit denen Civilization 5: A Brave New World erfolgreiche Kulturschaffende belohnt. So sorgen sich fremde Herrscher etwa dann, wenn zu viele Blue Jeans und Pop-Musik aus unserem Land in ihre Kultur einfließen. Gut gelungen ist den Entwicklern auch die Verbesserung der großen Persönlichkeiten. Der Große Künstler bleibt zwar erhalten, wurde aber mit dem Großen Musiker und dem Großen Schriftsteller ergänzt. Alle drei können Kunstwerke (Gemälde, Musik, Schriftstücke) erschaffen, die dann auf einem neuen Bildschirm in entsprechenden Gebäuden platziert werden. Das macht die Wahl der nächsten freien Persönlichkeit, ungleich schwerer.

    Das Kultursystem überzeugt uns trotz aller Güte nicht restlos. Wir hatten gehofft, dass die Stadtübernahme durch kulturellen Einfluss zurückkehrt, wie das in Civilization 4 möglich war. Stattdessen müssen wir weiterhin auf kriegerische Mittel oder geschickte Diplomatie zurückgreifen, wenn wir unser Staatsgebiet erweitern möchten. Auch die sonst üblichen historischen Hintergrundinfos fehlen bei den Kunstwerken. Dem allgemein guten Eindruck des Kultursystems tut das wie gesagt keinen Abbruch. Es eröffnet neue Wege, an eine Partie heranzugehen. Wir grübeln jedenfalls schon darüber nach, wie wir eine Partie mit zwölf Nationen schnellstmöglich auf der kulturellen Schiene gewinnen können.

  • Civilization 5

    Civilization 5

    Plattform
    PC
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Firaxis Games
    Release
    24.09.2010

    Es gibt 23 Kommentare zum Artikel

    Von LordCrash
    Danke für die Antwort, das hilft mir weiter. 
    Von TheBobnextDoor
    Wobei ich die Szenarien nur wärmstens empfehlen kann, vorallem "Reiche der rauchigen Lüfte" aber auch die weiteren Einheiten bereichern das Spielgeschehen.
    Von MatthiasDammes
    Also Vorrausgesetzt wird Gods & Kings nicht. Wenn man Brave New World installiert ohne das erste Addon zu besitzen hat man danach auch viele Features aus dem ersten Addon, da diese zum großen Teil auch mit den neuen Features verzahnt sind und daher gebraucht werden. Was euch ohne Gods & Kings natürlich weiterhin nicht zur Verfügung steht, sind die Szenarien, Völker, Wunder, Einheiten usw.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2014 PC Games Hardware 01/2015 PC Games MMore 03/2014 play³ 12/2014 Games Aktuell 01/2015 buffed 04/2014 XBG Games 12/2014
    PC Games 12/2014 PCGH Magazin 01/2015 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run

    Unser Netzwerk

    4PLAYERS VIDEOGAMES ZONE GAMES AKTUELL PC GAMES HARDWARE BUFFED READMORE GAMEZONE
article
1078249
Civilization 5
Civilization 5: Brave New World im Test - Kultureller Aufstieg für den Rundenstrategie-Hit - Ab heute im Handel
Mit neuen Features wie dem Weltkongress oder dem völlig überarbeiteten Kultursystem bohren die Entwickler von Firaxis mit der zweiten Erweiterung Brave New World zu Civilization 5 besonders den späteren Spielverlauf ordentlich auf. Dazu gibt es die üblichen neuen Völker, Wunder und kleinen Detai-Verbesserungen. Wir haben das Addon ausführlich getestet und überprüft, wie sich die Neuerungen auf den Rundenstrategie-Hit auswirken.
http://www.pcgames.de/Civilization-5-PC-234217/Tests/Civilization-5-Brave-New-World-im-Test-Kultureller-Aufstieg-fuer-den-Rundenstrategie-Hit-Jetzt-im-Handel-1078249/
12.07.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/thumb/2013/07/civilization_5_brave_new_world_buergerkrieg-pc-games.jpg
civilization,strategie,firaxis
tests