Auf in die neue Welt! Der PC Games-Test zu Civilization 4: Colonization
Wer sich zu früh mit der heimatlichen Großmacht anlegt, ist bald Geschichte – und zwar im schlechtesten Sinne des Wortes.
Das Spielprinzip ist im Grunde gleich geblieben. Gut so! Denn das Original aus der Tastatur von Sid Meier konnte schon monatelang an den Bildschirm fesseln. Zunächst entscheiden Sie sich, für welche Großmacht Sie in ins Abenteuer starten. Zur Auswahl stehen diesmal Spanien, Frankreich, England und Holland. Die vier Kontrahenten unterscheiden sich spürbar.
Die Engländer bekommen besonders viele Kolonisten, während den Franzosen die Herzen der Indianer zufliegen. Allerdings sollten Sie auch nationengerecht spielen. Wer mit den streitlustigen Spanien auf Diplomatie setzt, stößt schnell an Grenzen. Per Schiff geht es in die Neue Welt. Sie suchen einen geeigneten Platz und laden Ihre ersten Kolonisten ab. In der Siedlung bauen Sie dann Rohstoffe ab, geben Gebäude in Auftrag und kümmern sich um die Nahrungsversorgung. So weit alles vom großen Bruder Civilization bekannt.
Amerika aber verlangt nach anderen Methoden, um erobert zu werden. Denn in Colonization sind Sie nicht nur Ihren Bürgern, sondern auch dem heimischen Königreich gegenüber verantwortlich. Das Geldsäckchen füllen keine Steuern, sondern der Verkauf von Waren an das Vaterland. Und die müssen per Schiff nach Old Europe gebracht werden.
Nach und nach wachsen die Kolonien. Die Lage zwischen zwei Buchten begünstigt hier den Siedlungsbau.
Die besten Preise erzielen fertig verarbeitete Waren wie feine Stoffe, Pelzmäntel oder Zigarren. Der Luxus-Hunger der damaligen Elite wurde gut getroffen und schlägt sich auch in launischen Preisschwankungen nieder. Die Güter stellen sich nicht von selbst her. Deshalb stecken Sie in der Siedlungsübersicht Kolonisten in die Weberei oder Zigarrenfabrik, um Stoffe und Rauchwaren herzustellen. Das geschieht über einfaches Drag-and-Drop. Jeder Siedler kann für jede Arbeit eingeteilt werden. Speziell ausgebildete Experten wie der Meister-Pelzhändler erzielen aber bessere Ergebnisse. So hüpft jedesmal das Spielerherz hoch, wenn in Europa ein Siedler mit Meister-Ausbildung auf die Überfahrt wartet.


Aber kann es sein das es vom Schwierigkeitsgrad wesentlich schwerer als Civ 4 ist?
Hab selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe Probleme am Ende gegen das Heimatland anzukommen.
Aber kann es sein das es vom Schwierigkeitsgrad wesentlich schwerer als Civ 4 ist?
Hab selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe Probleme am Ende gegen das Heimatland anzukommen.
Die Leiste hat mich dabei am wenigsten gestört.
Sehr viel schwerwiegender fand ich, dass ich keine Leute mehr in die Stadt setzen konnte, wenn der Nahrungsmittelverbrauch höher war, als die Produktion. Wenn da ein…