Rassismus in Civilization 4: Colonization? Firaxis antwortet!
In einem Artikel des Variety-Spieleblogs CutScene hat Ben Fritz (einmal mehr) die Frage aufgeworfen, ob ein Spiel über die Kolonisierung Amerikas nicht eher rassistische Züge aufweist: "Dadurch, dass man die neue Welt erobert und beherrscht, nimmt man automatisch an der rassistischen Praxis teil, Ureinwohner zu missbrauchen und auszunutzen. [...] natürlich hat 2K jedes Recht, dieses Spiel zu veröffentlichen. Aber ich persönlich finde, sie sollten es nicht veröffentlichen."
Laut diesem Blog gibt es bereits eine Antwort von 2K und Firaxis auf die Anschuldigungen. Hier der Wortlaut:
"Siebzehn Jahre lang hat die Civilization-Serie Menschen die Möglichkeit gegeben, ihre eigene Geschichte der Welt zu entwerfen. Colonization beschäftigt sich mit einer bestimmten Zeit in der Weltgeschichte und behandelt die Vorfälle in dieser Zeit mit Respekt und Umsicht. Wie alle vorherigen Civilization-Versionen befördert auch dieses Spiel keine bestimmte Position oder Strategie - Spieler können und sollen ihre eigenen moralischen Entscheidungen treffen. Firaxis hält den Spieler im Zentrum des Spiels und lässt ihn interessante Wahlen und Entscheidungen machen. Das hat sich als unterhaltsame Erfahrung für Millionen von Spielern überall auf der Welt herausgestellt."
Zur Erinnerung: Schon das erste Colonization-Spiel hatte Kontroversen ausgelöst. Manche Spieler fanden, dass die Zwangsmissionierung und das Ausrotten von Indianer-Stämmen zu unreflektiert dargestellt wurde.


Ja, es gibt so gut wie immer was schlimmeres, aber das sollte keine Diskussion wie diese verhindern.
Unabhängig von Colonization, gerade Haltungen wie Rassismus entstehen durch lange Übung, stellt da nicht auch der Computer als…
ließ dir den thread durch, dann weißt du es