Cities XL Vorschau: Dieses Spiel will den Genre-Primus Sim City entthronen
Auch auf den Straßen ist eine Menge los. Bei höchster Zoomstufe erkennen Sie sogar Straßenwerbung.
Jede Karriere als Bürgermeister beginnt vor dem Spiegel. Genauer gesagt: im Avatar-Editor. Mit diesem kleinen Programm dürfen Sie das Aussehen Ihres Alter Egos komplett selbst bestimmen. Wir probierten stundenlang herum, bis wir einen muskulösen, blonden Dunkelhäutigen (ja, so was geht wirklich!) mit Jeans und Schlabberhemd in den Chefsessel der angehenden Metropole setzten.
Nach Spielstart wählen Sie dann einen der Server (in der Beta stehen derzeit englische, französische und deutsche zur Verfügung) und landen vor einem großen Globus, der den gewählten Server widerspiegelt. Auf diesem dürfen Sie sich einen Bauplatz auswählen und sehen gleichzeitig, welche anderen Spieler auf diesem Server schon siedeln. Rote Punkte zeigen derzeit inaktive Städte, hinter grünen Punkten werkeln Mitspieler gerade an ihren Siedlungen. Die freien Plätze unterscheiden sich durch Schwierigkeitsgrade und Besonderheiten wie Strände oder bergiges Gelände.
Nachdem Sie sich für den Platz Ihrer neuen Stadt entschieden haben, müssen Sie zunächst eine Stadthalle errichten. Drumherum folgen die ersten Wohngebiete für ungelernte Arbeiter. Ein Stück weit vor der Stadt errichten Sie zudem das erste Industriegebiet, in dem die Zuwanderer einen Job finden. Einige Bürogebäude und ein erster Supermarkt dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ein winziges Gebäude sorgt zudem dafür, dass die ersten Bürger Strom und Wasser bekommen und der lästige Müll entsorgt wird. Nach und nach wächst Ihre Stadt, Sie weisen immer neue Wohnflächen aus, die sich nach Bildungsstand gliedern. Ungelernte Arbeiter finden Jobs in der Schwermetallindustrie oder auf Farmen, ausgebildete Fachkräfte arbeiten in Büros oder der Stadtverwaltung, Spitzenkräfte hingegen werden in der Hochtechnologie-Industrie und der Forschung gesucht. Jede dieser Bevölkerungsschichten hat natürlich eigene Bedürfnisse. Die oberen Zehntausend gelüstet es beispielsweise nach Museen, Kindertagesstätten und feinen Restaurants. Außerdem greifen auch die Arbeitsstätten ineinander. Selbst ein riesiges Industriegebiet kann nicht ohne ausreichend Büros auskommen, in denen die Lohnsteuerjahresausgleichsschreiben für die Arbeiter ausgestellt werden.
Großstädte bieten von kleinen Vororten bis zum riesigen Wolkenkratzer ein vielfältiges Panorama.
Schon bald erreicht Ihre Stadt eine Größe, die nach eigener Strom- und Wasserversorgung verlangt. Ob Sie dabei auf Atom-, Kohle- oder Windenergie setzen, bleibt Ihnen überlassen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Auch zusätzliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen sind wichtig, um das Vorankommen Ihrer Metropole zu beschleunigen.
Im Vergleich zu anderen Spielen dieser Art ist bei Cities XL aber vor allen Dingen das Transportwesen wichtig. Sie müssen nicht nur darauf achten, dass innerhalb Ihrer Stadt keine Staus entstehen, sollten also auf Straßenbahnen und Umgehungsstraßen setzen. Auch der Verbindung zur Außenwelt kommt eine besondere Bedeutung zu. Durch eine Fernstraße kommen neue Menschen in Ihre Stadt. Zusätzlich sollten Sie Zugverbindungen und Flughäfen einbinden. Dadurch erhöht sich der Transport-Wert im Handelsmenü (siehe Kasten oben). Der Austausch von Waren mit anderen Spielern ist entscheidend für das Wachstum Ihrer Stadt. Sie bieten zum Beispiel Schwerindustrie an und bekommen dafür Bürokräfte angeboten. So können Sie Schwächen und Stärken Ihrer Stadt ausgleichen. Eine besondere Form des Handels ist der Austausch von Touristen. Eine hübsch ausgebaute Stadt mit wenig Umweltverschmutzung und malerischen Stränden bekommt Punkte für den Tourismuswert und kann auch damit handeln. Dann kommen Besucher aus anderen Städten und Sie erhalten dafür Geld oder Waren. Um die Attraktivität Ihrer Stadt noch zu steigern, dürfen Sie vom Entwickler Monte Cristo Zusatzmodule erwerben, die Ihrem Urlaubsparadies beispielsweise ein Ski-Resort oder einen Beach-Club hinzufügen. Diese Game Expension Modules (GEM) funktionieren wie kleine Spiele im eigentlichen Spiel: Sie müssen Arbeitskräfte festlegen und einzelne Räume ausstatten.
Mit Ihrem Avatar dürfen Sie schließlich Ihre eigene Stadt bewundern oder die Städte von anderen Spielern besuchen. Durch ein besonderes System erlaubt Cities XL nicht nur gerade, sondern auch schräge Bauflächen. So sieht jede Stadt anders aus. Dazu tragen auch die Monumente bei, die nach einer besonders langen Bauphase Ihrer Stadt einen ganz eigenen Anstrich geben. Wer sich noch weiter mit anderen messen möchte, für den legt Cities XL ein Online-Profil an, das ähnlich funktioniert wie soziale Netzwerke im Stile von Schüler.cc. Dort werden Ihre Erfolge, Ihre großen Bauprojekte und Ihre aktiven Städte angezeigt.
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Da würde ich dann doch lieber zum alten guten sim city 4 greifen.Macht aber von den
bildern nen guten eindruck,mal abwarten.