Ein Fall für die Schrottpresse
Staus vor Fabriken und Verkaufsräumen verhindern die Auslieferung der Neuwagen.
USA, 1950. In der Provinz wetteifern vier Fahrzeughersteller um die Gunst weniger Hundert Dorfbewohner. Fabriken, Verkaufsräume und Werkstätten sind bereits gebaut, sie müssen nur noch auf den zufällig stattfindenden Auktionen ersteigert werden. Ingenieure entwickeln einige der sieben Fahrzeugklassen, anschließend gelangt der Wagentyp in Produktion und in den Verkauf. Auf der Karte sind neben Großabnehmern und Zulieferbetrieben auch Werbeagenturen versteckt, die vor allem den Absatz veralteter Fahrzeuge drastisch erhöhen können. In 20 Missionen wird man aufgefordert, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne x Fabriken zu besitzen, y Autos zu verkaufen oder z Geldeinheiten zu besitzen.Die anspruchslose Wirtschaftssimulation könnte recht unterhaltsam sein, wären da nicht nennenswerte Mängel. So gibt es keine Möglichkeit, sich über den Markt oder die Konkurrenz zu informieren, Betriebe können nicht verkauft werden und außerdem decken sich die Computergegner offenbar direkt vor den Auktionen mit dem nötigen Kleingeld ein. Bereits nach kurzer Zeit sind die Straßen derart mit Autos verstopft, dass die Auslieferung von Neuwagen unmöglich wird, Großabnehmer kaufen nie gebaute Fahrzeuge und einzelne Fabriken funktionieren nicht. Der schlimmste aller Bugs: Selbst wenn das Spiel beim Anlegen eines Spielstands nicht abstürzen sollte, kann man diesen nicht mehr laden.


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