Call of Juarez: Bound in Blood - Test: Der bis dato beste Western-Shooter
So wie es sich für Wildwest- Charaktere gehört, haben die beiden Helden des Ego-Shooters stets einen fiesen Spruch auf den Lippen. Ein Beispiel: Ray, Thomas und der dritte Bruder William, der als moralische Instanz und Priester über lange Strecken als Erzähler des McCall-Dramas fungiert, flüchten vor einer aufgebrachten Meute. Sie stürmen in ein Haus, um durch den Hinterausgang zu entkommen. Dabei tritt Ray eine Tür ein, hinter der eine verschreckte Frau kauert. "Keine Bewegung, Schlampe!", ruft der älteste McCall. Doch der stumpfe Spruch bleibt nicht einfach im Raum stehen. Thomas erwidert: "Was ist nur los mit dir, Ray?" Diese Szene beschreibt gut den Ansatz, den die polnischen Macher bei ihren Hauptcharakteren verfolgen. Zum einen sind sie cool und brutal, zum anderen vielschichtig und buhlen im späteren Verlauf um die Liebe der hübschen Mexikanerin Marissa, Kuss-Szene inklusive.
Wer Marissas Herz am Ende erobert, verraten wir natürlich nicht. Die Missionen lassen sich aus zwei Perspektiven spielen. Möchte man seine Gegner im Nahkampf zermürben, wählt man Ray, schwingt zwei Revolver, trägt schwere Gatling-Gewehre und wirft mit Dynamit um sich. Für subtilere Gefährten ist hingegen Thomas die richtige Wahl. Mithilfe seines Lassos klettert er auf Dächer und über Abgründe. Nebenbei benutzt er lautlos Wurfmesser oder Pfeil und Bogen.
Die frustrierenden Kletter- und Schleichpassagen, die man in Call of Juarez 1 fehlerfrei bewältigen musste, haben die Entwickler verbessert und geschickt ins neue Gameplay integriert. Vorbildlich! Bound in Blood bietet in seinen fünf Akten, die Sie sechs bis acht Stunden beschäftigen, immer wieder Abwechslung im Spielverlauf. Ob eine Verfolgungsjagd in einer Pferdekutsche, bei der die McCalls die halbe Stadt verwüsten, oder der Besuch eines Indianerdorfes; ob Open-World- Einlagen mit Mini-Missionen oder Straßenkämpfe - Call of Juarez: Bound in Blood bietet durchgehend erstklassige Western-Action, die sich super spielt und hervorragend aussieht.
Call of Juarez: Bound in Blood - Test: Das Ergebnis
Call of Juarez: Bound in Blood - Test: Das Ergebnis
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Das Spiel hat zwar eine gute Grafik und bringt das Westernfeeling teilweise ganz gut rüber...
ABER es gibt auch einige Punkte, die schlecht gemacht sind
z.B. die KI
in einem Level provozieren die beiden Protagonisten einen Sheriff ,der in einem darauffolgenden Duell mit einem der Brüder den Löffel abgibt
soweit, so gut....allerdings gefällt es den Schergen des Sheriffs dessen Ableben nicht und so beschließen diese Ihnen es mit gleicher Münze heimzuzahlen...
würde realistisch rüberkommen wenn man NICHT bedenkt, dass die Anzahl der Gegner ca. 50 Personen umfasst, und diese Schießerei in einem Dorf stattfindet ,dessen Einwohnerzahl bei höchstens 75 Personen liegt.....
Solche Situationen kommen leider häufig vor, weswegen das Spiel stellenweise auch Call of Duty: Bound in Blood heißen könnte...
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Zudem hat das Spiel an sich kaum Abwechslung in den Hauptmissionen
man ballert immer...und schleicht nie..........
---> Abwechslung geht anders, das war im Vorgänger besser gemacht
Aber das Beste ist:
Wer den Vorgänger (!) gespielt hat kennt die Geschichte, abgesehen von ein paar unwichtigen Details bereits
ich wusste z.B. von Anfang an, wie die GEschichte zwischen Ray & Thomas ausgeht u. wer das Mädchen bekommt
Das sorgt am Anfang zwar für ein paar Aha-Effekte , aber zum Ende hin langweilt es nur noch
Das Spiel kommt aus England. Alles ist englisch, Packung, Handbuch, Spiel, usw.
Aber trotzdem prangt ein USK Logo auf der DVD. Dabei hat die USK ausserhalb Deutschlands doch gar nix zu melden.