Das Medal-of-Honor-Team legt seinen Shooter-Erfolg unter frischer Flagge neu auf. Diesmal sind Sie nicht allein: Zusammen mit hunderten Amerikanern, Engländern und Sowjets lehren Sie die Wehrmacht das Fürchten.
Quelle: Infinity Ward
Statt einfach draufloszustürmen, linsen die KI-Kollegen erst mal vorsichtig um die Ecke.
Zwar sind die KI-Kollegen keine ganz großen Leuchten. Es kann schon mal vorkommen, dass Sie ein Haus stürmen und Ihnen die Jungs "zur Unterstützung" eine Granate hinterherwerfen. Dafür arbeiten sie zusammen, geben sich gegenseitig Feuerschutz, ducken sich etwa unter ein Fenster, nur um dann blitzschnell aufzutauchen, eine Salve abzugeben und wieder zu verschwinden. Solche Tricks haben die Gegner allerdings auch drauf. Wenn Sie nicht ständig die Schnellladen-Taste bemühen wollen, sollten Sie möglichst vorsichtig vorrücken. Nur im einfachsten Modus kann Ihr Alter Ego mehr als zwei, drei Treffer wegstecken. Im schwierigsten genügt manchmal schon eine Kugel und Sie hauchen Ihr Bildschirmleben aus - was die Einstellung leider nahezu unspielbar macht, denn es gibt Situationen, in denen Sie sich dem feindlichen Feuer unweigerlich aussetzen müssen. Etwa wenn Sie sich hinter ein Stand-MG schwingen, um einen Ansturm zurückzuwerfen.
Actionreiches Triumvirat
Quelle: Infinity Ward
Deckung wie Mauern, Fahrzeuge oder andere Kugelfänger werden automatisch genutzt.
Solche Sequenzen sind nur ein Teil der vier abwechslungsreichen Kampagnen, die insgesamt 24 Missionen umfassen. Da sollen Sie mit einer Flak Stukas vom Himmel holen, mit der Panzerfaust schweres Gerät zu Altmetall verarbeiten oder als Beifahrer auf einem LKW die Verfolger niederhalten. Sie durchleben nacheinander die Schicksale dreier alliierter Soldaten: des amerikanischen Fallschirmjägers Private Martin, des britischen Kommandokämpfers Sergeant Evans und des frisch eingezogenen Sowjetarmisten Alexei. Die Laufbahnen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die beiden Westalliierten zur Elite ihres Landes zählen und mal als Einzelkämpfer auf leisen Sohlen feindliche Festungen infiltrieren, mal im Verband zum Großangriff blasen, ist der Russe Alexei ein Niemand, der sich selbst sein Gewehr erst verdienen muss. Richtig gelesen: Wenn Sie zusammen mit dutzenden Verängstigten an den Ufern des Don aus Ihrem Landungsschiff klettern und in die Reihe der Rekruten treten, drückt man Ihnen keine Waffe in die Hand. "Wenn Ihr Vordermann fällt, schnappen Sie sich seinen Karabiner und stürmen vor", lautet die lapidare Anweisung des Offiziers, der die Angekommenen einweist. Wer Enemy at the Gates gesehen hat, kennt diese Szene. Ihre Kameraden fallen zu Dutzenden im Sperrfeuer der deutschen Artillerie. Verängstigt und mit einem Pfeifen auf den Ohren schaffen Sie es auf allen vieren bis zum rettenden Kugelschatten eines Mauerstücks. "Hey du, Junge", blafft Sie einer der wenigen Veteranen an. "Wenn du bis zu dem Autowrack dort drüben rennst, knipse ich die Maschinengewehre da oben aus." Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als loszusprinten und den Köder zu spielen. Dreimal fordern Sie Ihr Glück heraus, verfolgt von den Maschinengewehrsalven der Invasoren. Dann finden Sie endlich selbst einen Schießprügel. Wenn Sie durchhalten, dürfen Sie in einem der folgenden Levels als Kommandant einen Sowjet-Panzer befehligen und später gar zusammen mit Ihren Kameraden die rote Flagge auf dem Reichstag hissen.

Wenn man Call of Duty mit Vorgängern vergleicht und beschreibt was, verbessert wurde etc. dann hätte man aber auch erwähnen müssen, dass Call of Duty nicht wirklich viel Neues im Vergleich zu den Vorgängern bietet. Das wäre mir als Spieler wichtig so etwas in solch einen Testbericht zu erfahren.
http://www.pcgames.de/external/gfx/icons/arrow_right.gif Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid...
http://www.pcgames.de/external/gfx/icons/arrow_right.gif Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid...