Der neue Weltkriegs-Shooter des Medal-of-Honor-Teams.
Nachts kommen die Lichteffekte besonders gut zur Geltung.
Infinity Wards "technischer Offizier" Jason West zu den Segnungen der KI-Routinen: "Die Designer definieren die Geometrie eines Levels, welche von der KI zu ihrem Vorteil genutzt wird. Dadurch springen die Spielfiguren auch über Zäune, klettern durch Fenster oder schießen um die Ecke."Die Designer achten freilich darauf, dass Sie sich nicht einfach zurücklehnen und die Arbeit den computergesteuerten Kameraden überlassen können. Der Spieler muss schon aus Heldenholz geschnitzt sein und feindliche Stellungen ausschalten, sonst endet die ganze Kompanie schnell als Kanonenfutter."
Nette Zusatzmotivation: Überlebende Gefolgsleute werden in die nächste Mission übernommen. Wer nicht auf das Wohlergehen seiner Mannen achtet, bekommt nur wenig Nachschub zugeteilt, was die Angelegenheit spürbar schwerer macht. Mal ganz abgesehen davon, dass man im Spiel eine emotionelle Bindung zu seinen Leuten entwickelt. Jedes Mitglied Ihrer Kompanie hat Rang und Namen, die beim Anvisieren gezeigt werden. Die Namen verletzter Soldaten erscheinen in gelb oder orange, angeschossene Mitstreiter humpeln sichtbar. Schießen, schleichen, sichern Im Laufe der geplanten 27 Missionen wird so ziemlich die gesamte Palette des Shooter-Leveldesign geboten. In der amerikanischen Kampagne erobert Ihre Truppe zum Beispiel ein besetztes französisches Dorf bei einem Nachteinsatz. Am Tag danach muss diese frische Stellung verteidigt werden, denn der deutsche Gegenangriff mit Infanterie und Panzern rollt an.
Auf britischer Seite sehen wir eine Sabotage-Mission, deren Ziel ein Anschlag auf das Schlachtschiff Tirpitz ist. Zu dieser Kampagne gehört auch die Verteidigung der Pegasus-Brücke von Bénouville, die von englischen Fallschirm-Truppen zu Beginn des D-Day eingenommen wurde. Auf russischer Seite erleben wir dann den Kampf um eine von Deutschen kontrollierte Panzerfabrik in Polen. Im Gebäude sehen wir durch Fenster, wie draußen auf dem verschneiten Hof Kameraden in ein Gefecht verwickelt werden - und müssen entscheiden, ob wir eingreifen oder uns auf die Sicherung der Fabrikhalle konzentrieren. Geplant sind auch einige Fahrzeug-Einlagen, bei denen Sie selber einen Panzer steuern oder als "aktiver Beifahrer" in einem Vehikel sitzen und dabei feindliche Verfolger unter Beschuss nehmen.


Deswegen ist es trotzdem nur ein weiterer Weltkriegsshooter. So langsam könnten sich die Entwickler echt was neues einfallen lassen, ich hätte nichts dagegen, wenn sie thematisch auf der Zeitlinie noch ein ganzes Stück weiter nach hinten gingen.
man merkt halt das du da wohl nicht allzu viel darüber weißt...