Der neue Weltkriegs-Shooter des Medal-of-Honor-Teams.
Als Mitglied einer russischen Einsatzgruppe stürmen Sie eine deutsche Panzerfabrik.
Ein Offizier der Roten Armee brüllt den Gefreiten megafonverstärkte Vaterlands-Verteidigungsparolen entgegen, Explosionen und Luftangriffe erschüttern den prall gefüllten Truppentransporter. Das Ziel heißt Stalingrad, die deutschen Invasoren müssen bekämpft werden. Bei der Ankunft springen alle Mann hastig von Bord und stellen sich in einer Schlange auf. Jeder bekommt ein Gewehr in die Hand gedrückt. Im Hintergrund brennende Ruinen, Artillerie und Schusswechsel, der Offizier spendet letzte Worte: "Wenn ein Kamerad fällt, ergreifst du sein Gewehr und kämpfst weiter." Eine Granate schlägt in der Nähe ein, die Soldaten taumeln benommen, rappeln sich wieder auf und rennen schließlich zur Front.
Wir sitzen zum Glück nur an einem PC-Monitor, doch die Nerven sind bei diesen Szenen mächtig ins Flattern gekommen. Chef-Designer Zied Rieke hat uns gerade den Beginn der Stalingrad-Mission von Call of Duty gezeigt, dessen Intensität sogar die Alliierten-Landung in Medal of Honor: Allied Assault (dt.) übertreffen könnte. Kein Wunder, denn hier stecken zu einem guten Teil dieselben Entwickler dahinter. Über 22 Freiwillige des Medal-PC-Teams "desertierten", um die neue Spielefirma Infinity Ward zu gründen. Dort inszeniert man jetzt für Activision brachiale 3D-Schlachten: Call of Duty soll der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Actionspielen sein, die "in den historischen Konflikten des 20. Jahrhunderts" angesiedelt ist. Das lässt auch die Hintertür offen für 1. Weltkrieg oder Vietnam, doch im Debüt geht es konkret um europäische Schauplätze im 2. Weltkrieg. Bei einer Exklusiv-Audienz zeigten uns die Entwickler eine Vielzahl von Levels und plauderten über spielerische Neuerungen.
Alliierte Abwechslung
Ansprachen sollen den Sowjetsoldaten Mut verleihen.
"Der 2. Weltkrieg wurde weder von einzelnen Soldaten noch von einzelnen Ländern gewonnen", betont Kreativ-Direktor Vince Zampella eine Besonderheit. Während bei Medal of Honor: Allied Assault (dt.) die Rolle der spielbaren Guten auf die USA beschränkt ist, erlebt man in Call of Duty Missionen auf amerikanischer, britischer und russischer Seite. In dieser Reihenfolge spielen Sie die Kampagnen der drei Nationen durch. In einem abschließenden vierten Kapitel gibt es dann verknüpfte Einsätze, bei denen die Alliierten zusammenarbeiten. Jede der drei Parteien hat unterschiedliche authentische Ausrüstung. Einschließlich der aufsammelbaren Knarren der deutschen Gegner werden Sie insgesamt rund 30 Waffen einsetzen. Außerdem gibt es unterschiedliche Missions-Schwerpunkte. Auf Seite der Briten erleben Sie mehr Schleich- und Infiltrierungs-Levels, die Russen setzen vor allem auf nummerische Überlegenheit in Massenschlachten. Pro Nation steuern Sie einen bestimmten Soldaten durch die Kampagne, bei den Amerikanern ist es zum Beispiel Fallschirmjäger Jack Martin von der 101st Airborne Division.
Eine starke KI-Truppe
Zusammen mit einem Dutzend Kameraden befreien Sie diese französische Stadt.
Das Programmierteam Infinity Ward will verstärkt rüberbringen, dass der Spieler Teil einer Truppe ist. Ein Offizier erteilt während des Einsatzes Befehle, links und rechts schwärmen die Kameraden aus. Wie viele Soldaten Sie begleiten, hängt von der Mission ab; bis zu einem Dutzend Verbündete kämpfen an Ihrer Seite. Trifft Ihre Kompanie auf einen größeren Gegnerverband, geht entsprechend die Post ab. Nicht nur die Masse macht's, vor allem die Künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass sich glaubhafte Schlachten entwickeln. Ihre Kameraden nutzen zum Beispiel jede Deckung, achten auf Feuerschutz und besetzen MG-Geschütze. Wenn Sie selber eine bestimmte Position einnehmen wollen, rückt der Kollege höflich zur Seite. Ansonsten erteilt man keine taktischen Befehle, schließlich sind Sie Mitglied, aber nicht Anführer eines Teams.


Deswegen ist es trotzdem nur ein weiterer Weltkriegsshooter. So langsam könnten sich die Entwickler echt was neues einfallen lassen, ich hätte nichts dagegen, wenn sie thematisch auf der Zeitlinie noch ein ganzes Stück weiter nach hinten gingen.
Mag sein, dass vor dem ersten Weltkrieg wohl nicht gerade die präzisesten Waffen verwendet wurden, aber wer weiss das schon so genau heute noch. Aber was ist mit den Schlachten der Römer! Ich glaube die Waffen waren damals auch schnell, aber halt anders.
Man könnte mal die Bürgerkriege in USA, Deutschland, Spanien behandeln. Oder was weiss ich.
... ich hätte nichts dagegen, wenn sie thematisch auf der Zeitlinie noch ein ganzes Stück weiter nach hinten gingen.
So viel weiter zurückgehen kann man da aber nicht. Zu einem Shooter gehören auch halbwegs gute & schnelle Waffen. Wenn diese aus der jeweiligen Zeit originalgetreu darstellt werden sollen, hat man nicht viel "Spielraum".
1.Weltkrieg evtl. noch oder wie im "wilden Westen" mit Revolvern
den ersten Weltkrieg bitte nicht, das waren doch hauptsächlich nur Grabenschlachten und langweillige Schusswechsel mit lahmen Gewehren.. nein danke!
naja... das ist scho nein merkwürdiges bild von dem ersten weltkrieg.
man merkt halt das du da wohl nicht allzu viel darüber weißt...
... ich hätte nichts dagegen, wenn sie thematisch auf der Zeitlinie noch ein ganzes Stück weiter nach hinten gingen.
So viel weiter zurückgehen kann man da aber nicht. Zu einem Shooter gehören auch halbwegs gute & schnelle Waffen. Wenn diese aus der jeweiligen Zeit originalgetreu darstellt werden sollen, hat man nicht viel "Spielraum".
1.Weltkrieg evtl. noch oder wie im "wilden Westen" mit Revolvern
den ersten Weltkrieg bitte nicht, das waren doch hauptsächlich nur Grabenschlachten und langweillige Schusswechsel mit lahmen Gewehren.. nein danke!
1.Weltkrieg evtl. noch oder wie im "wilden Westen" mit Revolvern
Jo das wäre mal echt fett, ein Shooter der im Wilden Westen angesiedelt ist !!!
So wie North and South für Amiga, nur das ganze als 3D Shooter *träum*
Es wird dann aber auch nichts besonderes. Dann wirds wieder nur eins von vielen sein.