Activision: "Call of Duty-Marke wird nicht so schnell sterben wie Guitar Hero"
Call of Duty wird nicht so schnell eingestellt wie Guitar Hero. Dies sagte Activisions Eric Hirshberg in zwei geleakten Memos.
Die Marke Call of Duty wird so schnell nicht eingestellt. Das ist die Kernaussage zweier Activision-Memos, die Publishing-Chef Eric Hirshberg intern weiterleitete und die an die Öffentlichkeit fanden. Als im Februar die News zur Guitar Hero-Einstellung die Runde machte, fragte Hirschberg, ob Call of Duty heute nicht da stehe, wo Guitar Hero vor wenigen Jahren war. In einer Folgenachricht an Activision-Mitarbeiter beantwortet Hirshberg die Frage selbst. "Es ist eine gute Frage, mit der wir uns bereits ausgiebig beschäftigt haben. Es gibt zwei Unterschiede zwischen den Marken Call of Duty und Guitar Hero. Guitar Hero erreichte ein unglaubliches, schnelles Wachstum, anschließend begann ein stetiger Abstieg. Call of Duty hingegen steigerte sich konsequent von Jahr zu Jahr."
Hirshberg fährt fort und nennt den zweiten Unterschied: "Guitar Hero war in einem neuen Genre, das eine hohe Attraktivität mitbrachte – allerdings nicht auf lange Sicht. Call of Duty gehört ins Ego-Shooter-Genre, das bereits seit Jahrzehnten eine hohe Popularität vorweist. Außerdem hat Call of Duty eine massive, fortbestehende Online-Community. […] Wenn ihr auf Dinge wie Verkäufe, Online-Spielzeit, DLC-Performance oder Spieler-Engagement blickt, dann kommt ihr zu dem Schluss, dass das Potenzial dieser Marke nie größer war. […] Marken mit nachhaltiger Popularität sind selten, doch Call of Duty bringt alles mit, um eine solche Attraktivität auf lange Sicht zu halten", heißt es auf giantbomb.com.
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CoD 5 (world at war) war qualitativ auch schlechter als MW 1+ 2 u. trotzdem wurde die Reihe nicht eingestellt
Das Gleiche haben sie bestimmt auch bei Guitar Hero gedacht.