Call of Duty: Modern Warfare 3-Vorschau: Extreme Action, tolle Inszenierung und tatsächliche Verbesserungen [Preview der Woche]
Schleichen, entdeckt werden, ballern - der typische Ablauf einer Modern Warfare 3-Mission. Toll in Szene gesetzt, dafür aber nur mit wenig spielerischer Freiheit.
Modern Warfare 3 selbst anspielen? Das ist leider (noch) nicht drin. Wir dürfen nur zugucken. Macht aber nichts. Es ist Nachmittag und wir machen uns auf in Richtung Keller eines Luxushotels. Dort wartet ein 65"-Fernseher auf uns. Aus seinen Surround-Boxen dringt ohrenbetäubender Lärm bis hoch in die Lobby. Zuerst vernehmen wir nur ein leises Brummen, aber je näher wir dem Meeting-Raum kommen, desto lauter und deutlicher wird es: Explosionen, abgefeuerte Gewehre, Pistolen und Schreie dringen uns durch die Tür ans Ohr. Dann geht es für uns hinein. Blockabfertigung nennt sich sowas wohl. Während die eine Gruppe geht, darf die andere hinein.
Neben dem neuen Level gab es während der Modern Warfare 3-Präsentation auch die zwei bereits bekannten Abschnitte zu sehen.
Drinnen erklärt Creative-Strategist und Community-Manager Robert Bowling, was es heute zu sehen gibt. Und zwar drei Missionen. Zwei davon sind bereits bekannt: Black Tuesday zeigt die Eroberung der New Yorker Börse durch US-Streitkräfte, bei denen ein Sender auf dem Dach zerstört werden soll. Sie wurde auf der E3 hinter verschlossenen Türen gezeigt. Die andere bekannte Mission hat wahrscheinlich jeder gesehen. Als Navy Seal jagt man darin einem russischen U-Boot hinterher, muss es mit einer Mine unschädlich machen und dann ins Boot vordringen.
Die dritte Mission aber haben wir noch nicht gesehen. In Mind the Gap übernehmen wir die Kontrolle eines britischen SAS-Soldaten namens Burns. Die Geschichte wird anfangs aus der Perspektive einer Drohne erzählt. So sollen an Bord einiger LKW, die gerade am Hafen verladen werden, Bomben sein. Diese gilt es auszuschalten. Cool: Wenn die Kommandosoldaten links ins Bild kommen, schwebt die Drohne auf sie zu und wechselt ohne Unterbrechung in die Ego-Perspektive von Burns. Was die Inszenierung angeht, haben die Macher von Infinity Ward nichts verlernt. Erst ganz leise muss man sich durch die engen Gassen schleichen und immer wieder Gegner mit Schalldämpfern ausknocken. Die Devise lautet: bloß nicht entdeckt werden. Der Plan geht dann aber gehörig schief, als ein Helikopter anrauscht und das Team entdeckt. Die Hölle bricht herein. Aus allen Richtungen kommen plötzlich Russen, die einem das Leben schwer machen sollen. In bekannter CoD-Manier ballert sich Producer Glen Schofield von Sledgehammer Games durch das Level, um die Feinde in einen offenen U-Bahnhof zu drängen.
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