Modern Warfare 2: c't-Redakteur übt schonungslose Kritik
Modern Warfare 2 hat weltweit (kalkuliertes) Aufsehen erregt, insbesondere die sogenannte Flughafenmission "Kein Russisch" sorgte für Empörung und das nicht nur innerhalb von, Computerspielen ohnehin eher kritisch eingestellten, Kreisen. Als in dieser Beziehung wohl gänzlich unverdächtig darf die angesehene deutsche Fachzeitschrift c't, aus dem Heise-Verlag gelten. Im mit "Nicht nachmachen" überschriebenen Editorial der aktuellen Ausgabe (25/09) macht sich Redakteur Martin Fischer Luft, ob des in Modern Warfare 2 Gesehenen und Gespielten: Er bezeichnet den Inhalt der genannten Mission als "maßlos, pervers - und grenzüberschreitend", "plump inszeniert (...) ohne jeglichen spielerischen Mehrwert" oder kurz als "Schrott".
Darüber hinaus hegt er die Befürchtung, dass Publisher Activision-Blizzard andere Hersteller zur Nachahmung animieren könnte und dass das Medium Computerspiele so auf dem Weg zur "kulturellen Anerkennung" weit zurückgeworfen werden könnte. Er schließt mit einem Appell an die Industrie, sich künftig mehr abseits der immer gleichen, ausgetretenen, blutigen Pfade zu bewegen und intelligentere Spiele zu entwickeln, die nicht immer nur dazu angetan seien "leicht begeisterungsfähige, leicht beeinflussbare Jugendliche" als Käufer zu gewinnen.
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Sie ist spielerisch einfach vollkommen irrelevant und bereichert das Spielgefühl in keinem Maße.