Modern Warfare 2: Infinity Ward zur umstrittenen Terroristen-Mission: "Ein Risiko, das wir eingehen mussten."
Screenshots aus Call of Duty: Modern Warfare 2.
Dem Entwickler Infinity Ward war im Vorfeld der Veröffentlichung von Modern Warfare 2 durchaus bewusst, dass es zu vielen negativen Kritiken und Kommentaren bezüglich der Flughafenmission kommen würde. Jedoch wollte man laut Autor, Jesse Stern, das Risiko auf sich nehmen. "Als wir die Mission getestet haben, war es sehr interessant. Steve Mancuda, der eine Menge Tests bewältigt hat, sagte, dass die Leute sauer, traurig sowie verwirrt sein werden und sich fragen, was zur Hölle da passiert. Nach einer kurzen Zeit, in der sie [die Spieler, Anm. d. Red.] diese Erfahrung machen, wird ihnen bewusst, dass es sich nur um ein Videospiel handelt.” Stern weiter: "Ich hoffe, dass andere Spiele-Entwickler gelernt haben, dass man auch mal Dinge ausprobieren muss.” In der besagten Mission schlüpft man kurzeitig in die Rolle eines Terroristen, der auf einem Flughafengelände unschuldige Menschen erschießt. In der deutschen Version des Ego-Shooters ist das umstrittene Level in einer veränderten Fassung spielbar: Sobald Sie einen Schuss auf einen Zivilisten abgeben, bestraft Sie das Spiel mit einem Neustart. Weitere Einzelheiten zum Statement von Jesse Stern, der bereits am ersten Modern Warfare-Teil beteiligt war, finden Sie bei unseren amerikanischen Kollegen von vg247.com.
Was die PC Games-Redaktion über die Flughafenmission denkt, lesen Sie in dem separaten Artikel: Modern Warfare 2: Eine Frage der Moral. Wie der Ego-Shooter letztendlich abgeschnitten hat und ob es sich wirklich lohnt, den Infinity Ward-Titel zu kaufen, erfahren Sie in unserem Call of Duty: Modern Warfare 2-Test, hier auf pcgames.de.
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