Call of Duty: Ghosts (PS4)

Release:
08.11.2013
Genre:
Action
Publisher:
Activision Blizzard

Call of Duty: Ghosts im Test: Jetzt mit Fakten zur Xbox One-Version mit 720p-Grafik

12.11.2013 18:01 Uhr
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38°
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Wir testen die PS4-, PS3- und Xbox-360-Fassungen des neuesten Call of Duty: Ghosts auf Herz und Nieren. Versteht Infinity Ward sein Handwerk immer noch? Was leistet die neue Grafik-Engine? Alle Antworten liefert euch unser Test, jetzt auch mit PC-Wertung und -Infos sowie dem Test der Xbox One-Fassung!


Schick: Auf Knopfdruck könnt ihr euch nun aus einer Deckung herauslehnen. In normalen Onlinegefechten ist das kaum von Bedeutung, in taktischeren Modi oder der Kampagne mitunter aber ganz praktisch. Schick: Auf Knopfdruck könnt ihr euch nun aus einer Deckung herauslehnen. In normalen Onlinegefechten ist das kaum von Bedeutung, in taktischeren Modi oder der Kampagne mitunter aber ganz praktisch. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Call of Duty: Ghosts im Test: Die Welt stand schon oft am Abgrund: Schweinebucht, Zweiter Weltkrieg, die Spice Girls. Eigentlich alles keine Dinge, die auf den ersten Blick Unterhaltung versprechen. Und doch schaffen es immer wieder Spiele, derartigen Thematiken ihren Schrecken zu nehmen (von den Spice Girls mal abgesehen) – allen voran Call of Duty, dass den Weltuntergang seit Jahren elegant in packendes Popcorn-Kino verpackt, ohne das Hirn großartig zu beanspruchen. Wer schon beim Namen Michael Bay Magenkrämpfe bekommt, wurde in den letzten Jahren sicher nicht mit Activisions Shooter-Reihe glücklich. Wer sich hingegen auf ein paar Stunden bombastische Unterhaltung einlassen will, liegt auch bei Ghosts genau richtig.

INFOS ZUM TEST:
Activision schickte vor der Veröffentlichung keinerlei Testversionen von Call of Duty: Ghosts an die Presse heraus. Um euch dennoch rechtzeitig zum Release einen Test liefern zu können, folgten wir der Einladung von Activision nach London, um dort zwei Tage lang und in aller Ruhe einen Blick auf Ghosts zu werfen. Wichtig dabei: Alle Spieleindrücke, die wir hier beschreiben, beziehen sich auf die PS4-Version, die wir in ihrer Gänze durchspielten. Auch mit der Xbox-360-, der PS3- und der Xbox-One-Version beschäftigten wir uns ausführlich, dürfen aus Embargo-Gründen aber erst am nächsten Montag über letztgenannte berichten und somit auch eine Wertung vergeben. Update: Die PC-Version haben wir mittlerweile testen können und verraten euch die Details dazu samt Wertung am Ende des Tests! Update 2 : Den Test der Xbox One-Version findet ihr nun ebenfalls auf der letzten Seite des Call of Duty: Ghost-Tests!

Orbit. (Ohne Zucker)

Denn auch der neueste Teil der Reihe versteht sich darauf, fünf Stunden Non-Stop-Action in eine Kampagne zu zwängen, deren Inszenierung nach wie vor ihresgleichen sucht. Ständig explodiert irgendetwas, während ihr in Zeitlupe waffenstarrend flieht – das unterhält wunderbar, ist aber natürlich von der Realität so weit entfernt wie die Erdoberfläche vom -orbit. Apropos Orbit: Genau dort setzt die Geschichte von Ghosts ein. Während nämlich euer eigentliches Alter Ego, der junge Logan Walker, gerade mit seinem Bruder David (Spitzname Hesh) bei seinem Vater Elias im Wald hockt und den Geschichten des Veteranen lauscht, übernimmt die sogenannte Föderation eine US-Raumbasis. Die kontrolliert den Verteidigungs-Satelliten ODIN, der mit verheerenden kinetischen Raketen bestückt ist.

Während der Auftaktmission sind wir nicht nur im Weltall unterwegs, sondern flüchten auch auf der Erde vor den einschlagenden Raketen - intensiv. Während der Auftaktmission sind wir nicht nur im Weltall unterwegs, sondern flüchten auch auf der Erde vor den einschlagenden Raketen - intensiv. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Föderation, ein reicher Zusammenschluss südamerikanischer Staaten, nutzt ODIN kurzerhand, um mehrere US-Metropolen wie Houston und San Diego einzuäschern und dabei Millionen von Menschen zu töten. In der Rolle eines US-Astronauten wehrt ihr die Föderationstruppen ab und sterbt schließlich den Heldentod, als ihr ODIN sabotiert und ins Meer stürzen lässt, bevor er noch mehr Schaden anrichten kann. Auf der Erde flieht gleichzeitig Familie Walker in San Diego vor den einschlagenden Raketen und kann sich im Chaos aus Explosionen und Trümmern nur knapp retten. Cut. Puh! Bereits die ersten zehn Spielminuten von Ghosts geben die Richtung vor, die das Spiel in den nächsten rund fünf Stunden einschlägt.

Nach dieser Anfangsmission springt Ghosts allerdings zehn Jahre in die Zukunft. Die Föderation hat nach den Orbitalschlägen mit einer Invasion der USA begonnen, die verbleibenden US-Truppen wehren sich jedoch tapfer. Das Ergebnis: ein Patt. Elias Walker ist mittlerweile wieder in den Offiziersdienst der Army zurückgekehrt und seine beiden Jungs gehören zu seinen besten Soldaten. Im Verlauf der Story schließt ihr euch dann noch den namensgebenden Ghosts, eine Elite-Truppe aus Söldnern, an. Die Besten der Besten der Besten quasi, frei nach Men in Black. Und natürlich gibt es auch wieder einen fiesen Erzfeind, einige Wendungen, Raumstürmungen in Zeitlupe, jede Menge Explosionen und das ein oder andere Hintertürchen für ein mögliches Ghosts 2. Nein, eigentlich spricht der Abspann Bände: Es WIRD ein zweites Ghosts geben. Und dennoch finden sich in all dieser Call of Duty-Quintessenz einige feine Neuerungen.

Erstes Novum: Nach eurem All-Ausflug in der ersten Mission verkörpert ihr nur noch in einer Rückblicks-Mission sowie in zwei Fahrzeugpassagen einen anderen Charakter als Logan und springt auch nicht wild in der Zeit umher. Dadurch wirkt die Story von Ghosts viel mehr aus einem Guss als beispielsweise die beiden Black Ops-Teile. Dennoch klaffen hier und da Logiklücken so groß wie die ODIN-Raketenkrater. Da die Story aber durchweg unterhält, kann man über dieses Manko hinwegsehen. Zweite Neuerung: die erwähnten Fahrzeugpassagen. In einer Mission schwingt ihr euch ans Steuer eines Helikopters, in einem späteren Einsatz lenkt ihr einen Panzer. Die Fahr- beziehungsweise Flugphysik fällt dabei zwar sehr arcadig aus, aber immerhin dürft ihr euer Gefährt frei bewegen.

Das ist für Call of Duty fast schon eine Revolution, beschränkten sich bisherige Fahrzeugpassagen in den Vorgängern doch darauf, reine Railshooter-Einlagen zu sein. Wirklich sehr schick, da die beiden Missionen genau an der richtigen Stelle platziert sind, um für Auflockerung in der Dauer-Action zu sorgen. Denselben Effekt haben übrigens einige, kleinere Schleichpassagen. Schließlich seid ihr auf dem Papier nach wie vor ein Ghost, Teil einer Spezialeinheit, die berüchtigt dafür ist, Feinde ungesehen zu beseitigen. Für unseren Geschmack hätte man diesen Teilaspekt aber noch weiter ausführen können, denn in der Praxis beschränken sich die Stealth-Einlagen auf eine Handvoll Abschnitte in anderweitig ganz normalen Baller-Missionen.

03:34
Call of Duty: Ghosts - Test der PC-Version
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Redakteur
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12.11.2013 18:01 Uhr
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Dein Kommentar
Redakteur
15.11.2013 12:03 Uhr
Finde es eher lustig, dass hier gleich so eine Aussage fallen muss statt nachzufragen, ob's auf den Debug Kits nicht vielleicht doch in 1080p lief, da das immerhin was anderes ist als eine Retail-Version auf einer Retail-Konsole.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.11.2013 23:04 Uhr
Finde es eher lustig das bis zum launch der ps4 cod genauso mit 720p im SP läuft und erst danach hochgepatcht wird...aber viele merkwürdigerweise trotzdem schon die nicht vorhandene Überlegenheit bemerkt haben (wie auch die ganzen tester mit wenigen ausnahmen) lol.. Soviel zum Thema Objektivität und Glaubwürdigkeit.
Gesperrt
Bewertung: 0
13.11.2013 15:37 Uhr
Zitat: (Original von Blackstar772;9661106)
Xbox One - Spielspaß-Wertung 87% ??? Die Frameraten-Einbrüche der PS4 sind eigentlich viel eher ein Grund der den - Spielspaß - mindert und die Unterschiede bei der Auflösung rechtfertigen mit Sicherheit keine 3 Punkte Abschlag bei der Wertung. Noch dazu…

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