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Call of Duty: Black Ops (PC)

Release:
09.11.2010
Genre:
Action
Publisher:
Activision Blizzard

Call of Duty 7: Der Vietnamkrieg und mögliche Schauplätze - Eine Exkursion in die Geschichte

17.02.2010 19:53 Uhr
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Neu
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Call of Duty 7, offiziell noch ohne Untertitel und Setting, soll laut Gerüchten im Vietnamkrieg spielen. Doch was war der Vietnamkrieg eigentlich und welche Schlachten könnten im Spiel behandelt werden?

Vietcong, Vietcong 2, Battlefield Vietnam, Men of Valor – sie alle behandeln den Vietnamkrieg. Das neueste Spiel ist ein hierzulande indizierter Shooter von Rebellion. Der populärste Titel jedoch könnte mit Call of Duty 7 in diesem Jahr kommen, denn Treyarch wird – Gerüchten zufolge – auch den Vietnamkrieg behandeln. Das mögliche Setting des Ego-Shooters ist in drei Phasen eingeteilt. Die französische, die amerikanische und die vietnamesische. Um den Zusammenhang zu verstehen, muss man wissen, dass Vietnam seit Beginn des 19. Jahrhunderts unter französischer Kolonialherrschafft stand. Wir beleuchten im Folgenden nur die entscheidenden zwei Phasen. Die französische und die amerikanische.

Französische Legionäre patroullieren zwischen Haiphong und Hanoi. Französische Legionäre patroullieren zwischen Haiphong und Hanoi. Die französische Phase
Das Land wurde seit dem 19. Jahrhundert von den Franzosen systematisch ausgebeutet, den Höhepunkt erreichte die Unterdrückung im Jahr 1940, als Japan, Mitgliedsstaat der Achsenmächte, im Zweiten Weltkrieg damit begann, Vietnam zu besetzen. Nach der großen Hungersnot von 1944 und 1945 - bei der rund 400.000 Vietnamesen starben - erstarkte die 1941 gegründete Viet Minh – die Liga für die Unabhängigkeit Vietnams. Unter ihrem Führer Ho Chi Minh kämpfte der Widerstand im Zweiten Weltkrieg bis zur Kapitulation gegen die Japaner. Vietnam ging daraufhin im August 1945 zurück an Frankreich, wurde aber schon während der Augustrevolution im selben Jahr von Ho Chi Minh als unabhängig erklärt. Die französische Regierung erkannte die Erklärung im März 1946 zuerst an, änderte ihre Meinung unter Charles de Gaulle aber schon im November wieder, weil Frankreich fürchtete, den Status als Großmacht zu verlieren. Der darauf folgende französische Angriff auf Hau Phong kostete mehr als 6.000 Menschen das Leben. Als Rache griff die Viet Minh eine französische Garnison in Hanoi an. Der Indochinakrieg war das Resultat. Er dauerte von 1946 bis 1954. Schon 1947 gab Frankreich zu, die Kraft der Viet Minh unterschätzt zu haben und beschränkte die Truppenverteilung auf die wichtigsten Straßen und Städte Vietnams.

Als die Widerstandskämpfer im Jahr 1950 Unterstützung aus dem kommunistischen China erhielten, verschärfte sich die Lage für die Franzosen dramatisch. Da half auch die Unterstützung der USA nicht, welche Frankreich mit Militär-Beratern und Geld zur Seite stand. Gegen Ende des Krieges trugen die USA mehr als 80 Prozent der Kosten. Die Amerikaner fürchteten nämlich, dass sich der Kommunismus in der Region und über die Grenzen hinaus ausbreiten könne. In diesem Zusammenhang wird oft vom Domino-Effekt gesprochen. Darüber hinaus sahen die USA ihre sogenannten geostrategischen Positionen sowie Rohstoff-Quellen in Gefahr. Ferner glaubte die US-Führung, dass jede kommunistische Aktion von Moskau ausginge, Russland die Absicht habe die Welt zu erobern und die Ausbreitung des Kommunismus eben deswegen schon im Keim erstickt werden müsse. Denn, so die Meinung der USA, schließlich könne Russland schlussendlich auch zum Angriff auf Amerika blasen. Frankreich verlor den Krieg allerdings Anfang 1954 und Mitte des Jahres wurde die Teilung Vietnams beschlossen. Der Norden wurde der Viet Minh zugesprochen und von Ho Chi Minh regiert, der Süden von Ngo Dinh Diem, einem Anti-Kommunisten und ehemaligem Beamten der französischen Kolonialverwaltung.

Online-Redakteur
Moderation
17.02.2010 19:53 Uhr
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Neuer Benutzer
Bewertung: 0
24.02.2010 11:55 Uhr
Klasse Artikel,

wenn es so wie bei MW2 ist werde ich es nicht kaufen!!!

Gruss Sybo
spw
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.02.2010 22:30 Uhr
Ein Verwandter meinerseits diente bei den Fallschirmjägern ,wurde in Tunesien,als das DAK kapitulieren musste, gefangengenommen,meldete sich zur Legion und hatte in Vietnam ein einschneidendes erlebnis....
dunkle nacht,dschungel: er war der letzte überlebende seiner guppe,floh vor den ihn verfolgenden…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.02.2010 21:35 Uhr
@homeboy: Man sollte schon wissen, dass Vietnam in den 60ern war. Da war auch die Hippie-Antikrieg-Welle, erinnerst du dich? 

Ach ja, gerade bei Vietnam wird der Ami 100%ig als Held dargestellt, Vietnam ist ja heute noch ein heikles Thema in den USA.

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