Call of Duty, WoW und Red Dead Redemption helfen traumatisierten Soldaten
Spiele wie Call of Duty: Black Ops (im Bild), World of Warcraft oder Red Dead Redemption helfen traumatisierten Soldaten.
Eine neue Studie der Grant MacEwan Universität in Edmonton (Kanada) bescheinigt Spielen eine heilende Wirkung. Auf Basis einer Umfrage unter 98 Militär-Angehörigen, die im Krieg waren, gab es einen merklichen Rückgang von gewalthaltigen, mit dem Gefühl von Hilflosigkeit verbundenen Träumen. Jayne Gackenbach von der kanadischen Hochschule wählte ihre Teilnehmer genau aus. Soldaten mit zuvor diagnostizierten, mentalen Störungen (wie etwa Posttraumatischem Stresssyndrom) durften nicht teilnehmen.
Die Umfrage-Teilnehmer hatten jeweils langwierige Einsätze in aktiven Kriegszonen hinter sich, die an ihren Nerven zerrten. Die Testgruppe wurde in zwei Gruppen aufgeteilt: viel spielende und wenig spielende Probanden. Bei der ersten Gruppe überwiegten Titel wie Call of Duty, World of Warcraft oder Red Dead Redemption. Die Soldaten berichteten, dass ihre nächtlichen Alpträume weniger intensiv waren. Sie hatten häufiger das Gefühl, sich wehren zu können. Das gegenteilige Bild ergab sich bei der zweiten Testgruppe. Gackenbach hat die Theorie, dass Spielen eine Möglichkeit ist, das Gehirn für intensive und gefährliche Situationen zu trainieren. Die Meldung zur Gamer-Studie unter Soldaten gibt es auf newsscientist.com.
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