Intel Nehalem-EX: Acht-Kerner als Konkurrenz zu AMDs Magny Cours vorgestellt
Intel hat die Nehalem-EX: Xeon-6500- und -7500-Serie mit acht Kernen vorgestellt.
Intels Antwort auf Magny Cours von AMD folgt auf dem Fuß. Der Chipgigant hat seine Nehalem-EX-Serie offiziell vorgestellt, die unter dem Namen Xeon 6500 und Xeon 7500 auftreten wird. Während man beim Launch des Itanium-Prozessor Tukwila keine Benchmarks lieferte, werden bei Nehalem-EX Rekorde am Fließband geliefert. 2,3 Milliarden Transistoren haben Nehalem-EX-Prozessoren. Damit liegen sie auf Platz zwei hinter Nvidias Fermi-Architektur samt GF100-GPU, die auf 3 Milliarden Transistoren kommt. Die Kerne werden in 45 nm gefertigt. Mit IBMs Power-7-Prozessor kann Nehalem-EX nicht konkurrieren, der auch nur dank viel L3-Cache auf 1,2 Milliarden Transistoren kommt, aber der Fokus dürfte ohnehin auf Hauptkonkurrent AMD mit Magny Cours (2x 900 Millionen Transistoren) liegen.
Bis zu dreimal mehr Performance als der direkte Vorfänger Dunnington liefert Nehalem-EX. Intels Aussage nach ist dies der größte Sprung zwischen den Generationen in der Geschichte der blauen Server-Prozessoren. Während AMD vier Prozessoren im Team arbeiten lassen kann, schafft man bei Nehalem-EX sogar acht Prozessoren, die ohne zusätzliche Hardware miteinander kommunizieren. Dies wird mittels vier QPI-Links realisiert (Magny Cours mit 3 HT-Links). Die CPUs passen in den Sockel 1567, der von einem Boxboro-Chipsatz verwaltet wird. Jeder Prozessor hat zwei integrierte Speichercontroller, die DDR3-1066 ansprechen und in einem Vierer-Team bis zu 16 DIMMs mit einem Terabyte RAM beliefern können. Hier liefern die OEM-Partner aber auch Eigenkreationen ab.
Intels Lineup ist unterm Strich deutlich teurer als das Programm von AMD und benötigt ersten Einschätzungen zufolge auch mehr Energie aus der Steckdose.
Intel Nehalem-EX: Xeon-6500- und -7500-Serie: Teuer und viel Stromhunger.
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