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  • AMD oder Intel zum Zocken - Das lohnt sich 2015

    AMD oder Intel zum Zocken? Fürs Gaming zahlt sich eine ordentliche CPU aus, wobei es kein Prozessor für über 300 Euro sein muss. Wir geben euch Tipps rund um Prozessoren und haben auch einige CPUs als Kauftipps herausgesucht, und zwar für AMDs Sockel AM3+ sowie Intels Sockel 1150, 1151 und 2011-3.

    Auch wenn bei modernen Spielen keine extrem starken Prozessoren nötig sind, da sich die Spielehersteller zumindest für niedrigere Detailstufen an der eher schwachen Hardware von Spielekonsolen orientieren, kann sich eine gute CPU durchaus auszahlen. Es muss aber auch kein Modell für über 300 Euro sein, um auf maximalen Detailstufen mithalten zu können. Wir geben euch allgemeine Tipps als Hilfe zur Kaufentscheidung rund um Prozessoren und werden auch CPUs zwischen 50 und 500 Euro nennen, die derzeit für ihren jeweiligen Preis eine Empfehlung sind.

    Sockeltyp beachten

          

    Die CPU-Hersteller arbeiten natürlich ständig an neuen Prozessoren, so dass in der Regel alle zwei bis drei Jahre eine größere Weiterentwicklung veröffentlicht wird. Dies bringt oft auch einen neuen Sockel-Typ mit sich. Beim Sockel handelt es sich vereinfacht gesagt um den Steckplatz des Prozessors. Dieser hat bei einer komplett neuen CPU-Generation andere Pins als die vorigen Sockel, was die Anzahl und Anordnung der Pins angeht. Auch die Grundmaße können sich ändern.

    Ein Sockel (hier Sockel 1150) ohne Prozessor und mit geöffneter CPU-HaltevorrichtungEin Sockel (hier Sockel 1150) ohne Prozessor und mit geöffneter CPU-HaltevorrichtungQuelle: ArchivDer Sockel befindet sich auf dem Mainboard, welches auch dafür sorgt, dass Betriebssystem und Programme, aber auch die weiteren Bauteile eines PC wie Festplatte, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Soundchip, Netzwerkanschluss und so weiter mit der CPU kommunizieren können. Aus diesem Grunde ist für einen Prozessor stets ein Mainboard nötig, das den passenden Sockel bietet. Das heißt: kommt ein komplett neuer CPU-Sockel auf den Markt, dann erscheinen dazu passend auch neue Mainboards. Die Mainboards verfügen wiederum über so genannte Chipsätze, die bestimmte Eigenschaften des Mainboards bestimmen. Unter anderem kann beispielsweise der Chipsatz dafür sorgen, dass man einen Prozessor gut übertakten kann, oder er gibt vor, wie viele SATA-Ports vom Chipsatz ohne Zusatztreiber unterstützt werden. Wenn ein neuer Sockel erscheint, sind meist auch neue Chipsätze verfügbar. Das Wichtigste, was man beim CPU-Kauf neben der Leistung beachten sollte, ist also der Sockel. In unserem Special legen wir den Schwerpunkt auf vier für starke Spiele-PCs geeignete Sockel: den AMD Sockel AM3+ sowie die Intel Sockel 1150, 1151 und 2011-3. Um euch eine erste Übersicht zu geben, haben wir für die vier eben genannten Sockel sowie auch noch AMDs Sockel AM3, FM2 und FM2+ eine kleine Tabelle erstellt, denn allein die CPU-Namen geben euch Hinweise auf den passenden Sockel. Vor allem bei den neueren Intel-CPUs ist an der ersten Ziffer im Modellnamen der Sockel eindeutig bestimmbar. Ausnahme: es gibt für den Sockel 1150 inzwischen die zwei stromsparenden Modelle Core i5-5675C und Core i7-5775C mit Broadwell-Kern, die genau wie die 2011-3-Prozessoren 5000er-Namen besitzen. Hier gilt also: Augen auf!

    Sockel-NameCPU-FamilieBeispiele
    Intel Sockel 1155Core i 2000erCore i5-2500, Core i7-2600k
    Intel Sockel 1155Pentium 2000erPentium G2020
    Intel Sockel 1155Core i 3000erCore i5-3470, Core i7-3770k
    Intel Sockel 1155Xeon E3, E3-v2Xeon E3-1220, Xeon E3-1230 v2
    Intel Sockel 1150Core i 4000erCore i5-4460, Core i7-4790K
    Intel Sockel 1150Pentium 3000erPentium G3250
    Intel Sockel 1150Xeon E3-v3Xeon E3-1230 v3
    Intel Sockel 1151Pentium 4000erPentium G4400
    Intel Sockel 1151Core i 6000er Core i5-6400, Core i7-6700K
    Intel Sockel 2011-3Core i7 5000erCore i7-5930K
    AMD AM3+FX-4000erFX-4300
    AMD AM3+FX-6000erFX-6100
    AMD AM3+FX-8/9000erFX-8350, FX-9590
    AMD AM3Phenom IIX2 560, X4 965
    AMD FM2+A-7000erA8-7650K, A10-7800
    AMD FM2A-5/6000erA10-5700, A10-6700

    Takt und Prozessorkerne

          

    Wer sich nicht näher mit Prozessoren beschäftigt könnte denken: je mehr CPU-Kerne und je höher der Takt, desto schneller muss die CPU auch sein. Doch so einfach ist es nicht. Nur wenn es sich um die gleiche CPU-Familie und dabei dann gleichzeitig um einen Vergleich zweier CPUs mit gleich vielen Prozessorkernen handelt, kann man in der Tat grob sagen: das Taktplus kann sich dementsprechend auch in einem Leistungsplus niederschlagen.

    Intel Core i5Intel Core i5Quelle: IntelNehmen wir als Beispiel zwei Core i5-CPUs für den Sockel 1150, der eine mit 3,0, der andere mit 3,3 Gigahertz. Letztere CPU hat also 10 Prozent mehr Takt - man kann also in der Tat bis zu 10 Prozent mehr Leistung erwarten. Wichtig ist aber dabei auch die Betonung: bis zu! Denn bei Spielen ist beispielsweise die Grafikkarte meist wichtiger, so dass sich vielleicht nur fünf Prozent oder weniger Leistungsplus ergeben. Ein konkretes Beispiel ist der Intel Core i7-4790K, der in Spielen im Durchschnitt etwas weniger als fünf Prozent Mehrleistung schafft im Vergleich zu einem Core i7-4770, obwohl er mit beinahe 15 Prozent mehr Takt arbeitet. Außerhalb der gleichen Prozessorfamilien ist man erst Recht auf Vergleichstests angewiesen, wenn man die Leistung einer CPU einordnen will. Dabei wird man feststellen, dass die aktuellen AMD-CPUs technisch nicht mehr modernen Maßstäben entsprechen. Denn ein AMD FX-8350 mit acht Kernen ist einem modernen Core i5 von Intel mit weniger Takt und nur vier Kernen unterlegen. Nur in wenigen Anwendungen kann AMDs Prozessor sich doch an die Spitze setzen. Genauere Kauftipps folgen später in unserem Special auf Seite 2.

    Kernanzahl und Hyperthreading

          

    Aktuell sind vier Kerne bei einem modernen Intel-Prozessor mit dem Sockel 1150 oder 1151 noch völlig ausreichend, wenn es um Spiele geht. Auch ähnlich bestückte Prozessoren für den älteren Sockel 1155 sind noch gut im Geschäft. Bei AMD sind sechs oder acht Kerne zu empfehlen - nicht unbedingt, weil die reine Kernanzahl bereits von Spielen gut genutzt wird, sondern eher, da die zusätzlichen Kerne ein wenig den technologischen Nachteil zu den neueren Intel-CPUs wett machen. Wer es sich leisten kann, sollte bei einem Neukauf aber eher einen Intel-Prozessor mit Hyperthreading und mindestens vier Kernen wählen. Bei Intels Sockeln 1150, 1151 und 2011-3 sind dies die Core i7-Prozessoren sowie einige Xeon-Modelle. Durch Hyperthreading kann jeder Kern zwei Threads bearbeiten - vereinfacht gesagt verdoppelt sich die Kern-Anzahl damit quasi. Eine Vierkern-CPU mit Hyperthreading kann also als eine Art Achtkern-CPU genutzt werden.

    Intel Xeon E3-1230 v3, Vorgänger vom E3-1231 v3.Intel Xeon E3-1230 v3, Vorgänger vom E3-1231 v3.Quelle: Antonio FunesDerzeit sind Spiele zwar nicht oder nur sehr mäßig auf mehr als vier Kerne optimiert, aber für die Zukunft kann dies ein Vorteil sein. Denn moderne Spielekonsolen basieren auf CPUs mit acht Kernen, so dass sicher in den nächsten Jahren einige Spiele auf den Markt kommen werden, bei denen ein Prozessor mit acht Threads oder Kernen nennenswert mehr Leistung herausholt als ein Prozessor mit vier Kernen beziehungsweise Threads.

    Intel Xeon-CPUs

          

    Schon für den Sockel 1155 wurden einige Xeon-Modelle empfohlen, wenn es um die Wahl einer Intel-CPU ging. Bei den Xeon-Prozessoren handelt es sich um CPUs, die als speziell als Prozessoren für Server-PCs vermarktet werden. Früher waren solche Prozessoren meist teurer als die Mainstream-Prozessoren und erforderten zudem meist auch teure spezielle Mainboards - nur für Firmen oder wahre Hardware-Freaks war dies interessant. Doch für die beliebten neueren Intel-Sockel passen die Xeon-CPUs auch auf Standardmainboards, sind zudem auch preislich attraktiv. Die modernen Xeon-Modelle sind dabei technisch gesehen so gut wie identisch zu Core i5- und i7-CPUs mit winzigen technischen Unterschieden, beispielsweise ein Turbo-Takt, der nicht ganz so hoch ist wie beim verwandten Core i-Modell, oder bei eine im Gegensatz zur Core i7-Version fehlende eigene interne Grafikeinheit. Wenn dann zudem noch der Preis stimmt, sind die Xeon-Prozessoren ein kleiner Geheimtipp, was auch die auf der nächsten Seite beginnende Kaufberatung bestätigen wird.

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    • Es gibt 30 Kommentare zum Artikel

      • Von Buttonsmasher Erfahrener Benutzer
        Ich bin mit meinem I5 6600K sehr zufrieden. Der Hat genug Leistung sogar für Star Citizen für auf Very High.
        Übertaktet hab ich ihn noch nicht. Aber meine auslastung saght mir 75 % Maximum. Da der noch locker auf 4,6 Ghz laufen kann mit meinem Arctic Freeze Kühler. Hab ich mehr als genug Leistung für mitte 2017.
      • Von Spassbremse Erfahrener Benutzer
        Zitat von svd

        Da möchte ich am liebsten eine Backpfeife austeilen. Und gleich noch eine hinterher (weil ich, was Symmetrie betrifft, ein wenig zwanghaft bin.)
        Hey, ich bin auch so ein Symmetrie-Freak! 
      • Von svd Erfahrener Benutzer
        Ja, ist halt so, das von SandyBridge auf IvyBridge und IvyBridge auf Haswell, bei gleichem Takt, jeweils ca. 10% Leistung hinzukommen.
        Sei es durch den Die Shrink oder anderweitige Optimierungen.

        Theoretisch, ist so der Sprung von SandyBridge auf Haswell (oder Skylake) durchaus groß genug, um einen Wechsel…
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http://www.pcgames.de/CPU-Hardware-154106/Specials/AMD-oder-Intel-zum-Zocken-Das-lohnt-sich-2015-1156970/
04.10.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/08/Intel_Core_i5-pcgh_b2teaser_169.jpg
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