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  • CES 2016 - die spannendsten Hardware-Neuheiten der Technikmesse

    Die diesjährige Consumer Electronics Show in Las Vegas, auch bekannt als CES, ging vor wenigen Tagen zu Ende. Wir haben uns vor allem mit Blick auf Hardware die Highlights und Trends der Consumermesse angeschaut.

    Las Vegas - das Zockerparadies - ist auch die Heimat der jährlich stattfindenden Consumer Electronics Show (kurz: CES), bei der sich alles rund um elektronische Konsumgüter dreht. Und auch für PC-Zocker ist die eine oder andere Neuheit interessant, obgleich der Schwerpunkt der Messe klar auf Produkten wie Fernsehgeräten, Smartphones, Tablets und auch Elektronik für Autos oder den Haushalt liegt. Wir haben aus den zahlreichen Neuvorstellungen einige Produkte aus dem Bereich PC-Hardware, dabei auch das eine oder andere speziell für Gamer, herausgefiltert - und zum Schluss gibt's noch ein kleines Schmankerl aus dem Audiobereich für Fans von analogen Übertragungskonzepten.

    Virtual Reality

          

    Auch wenn es kein Thema für den Alltag von Durchschnittskonsumenten ist, war Virtual Reality eines der Top-Themen der CES 2016. Vor einer Woche hatten wir ja bereits ausführlich über Virtual Reality berichtet, natürlich vor allem durch den Start der Vorbestellungsphase der lange erwarteten VR-Brille Oculus Rift. Auf der CES waren Vorführungen der Konkurrenz von HTC und Sony angekündigt.

    VR-Brille HTC Vive VR-Brille HTC Vive Quelle: Valve Der vor allem für Smartphones bekannte Hersteller HTC arbeitet zusammen mit Steam (Valve) an der VR-Brille HTC Vive, Sony nennt sein Headset Playstation VR. Beide sollen in diesem Jahr marktreif sein, die HTC Vive kann ab Ende Februar vorbestellt werden. Allerdings war die CES im Hinblick auf neue Informationen und Fakten ein wenig ernüchternd. Allerdings konnten wir die HTC ausprobieren. Es heißt aber: abwarten und hoffen, dass die kommenden Brillen technisch und auch bei der Preisgestaltung zur echten Konkurrenz für die Oculus Rift werden, deren Vorbestellerpreis von 700 Euro (ohne Versand) für den europäischen Markt viele interessierte Gamer in einen Zustand irgendwo zwischen Enttäuschung und Schock versetzte.

    OLED-Displays

          

    Fernsehgeräte sind auf der CES ein Dauerbrenner. War im letzten Jahr noch Ultra-HD mit 4k-Auflösungen das Hauptthema, zeigte sich nun auf der diesjährigen CES die OLED-Technik als klarer Trend für die Display-Zukunft. Neben Fernsehgeräten kommt die Technik auch bei Tablets und Notebooks zum Einsatz. Bisher sind OLED-Displays vor allem dann, wenn sie über die Größe eines gängigen Smartphones hinausgehen, zwar noch sehr teuer. Doch gerade für Smartphones kommen sie immer häufiger zum Einsatz, da ein solches Display bei einer kleineren Nutzfläche wiederum gut bezahlbar ist. Bei OLED handelt es sich um Displays, bei denen die einzelnen Pixel von sich aus selber leuchten. Bei den derzeit als Standard genutzten LED-Displays werden die Pixel durch eine separate Beleuchtung von Hinten zum Leuchten gebracht.

    OLED TV E6 des in Sachen OLED-TVs besonders aktiven Herstellers LG Electronics OLED TV E6 des in Sachen OLED-TVs besonders aktiven Herstellers LG Electronics Quelle: LG Electronics Ein großer Vorteil bei OLED: Ein Pixel kann auch komplett abgeschaltet werden - bei einem LED-Display aber kommt weiterhin ein wenig Licht der Hintergrundbeleuchtung durch. Dies hat zwei Auswirkungen: Zum einen wirkt ein Schwarz mit OLED auch wirklich satt und intensiv, und auch alle anderen Farben können kontrastreich und auf einem ganz anderen Qualitätsniveau dargestellt werden als mit einem LED-Display. Zum anderen wird der Strombedarf gesenkt, denn es leuchten nur die Pixel, die wirklich nötig sind. Ein zweiter grundsätzlicher Vorteil, der sich nebenbei ergibt: OLEDs können durch die nicht mehr nötige separate Beleuchtung extrem flach hergestellt werden. Es ist sogar denkbar, ein OLED-Display in Form einer Art Tapete anzubieten - die für die Bilddarstellung nötigen Daten könnten dann von einer kleinen Box kommen, die nur das Bild an die OLED-Tapete weiterleitet und ansonsten alle weiteren Aufgaben eines TVs übernimmt wie Senderempfang, Internetdienste, Verwertung der Daten eines externen Players und so weiter.

    Auch zusammenrollbare Monitore sind denkbar, so hat der Hersteller LG beispielsweise bereits einen Prototyp eines OLED-Displays mit 18 Zoll Diagonale gezeigt, welches sich bei Bedarf auch zusammenrollen lässt. Der letzte, aber sicher für viele nicht unwichtigste Vorteil von OLED: Da die Pixel von sich aus leuchten, wirken die Farben quasi aus jedem Blickwinkel identisch. Bei LED-Displays hingegen verändern sich die Farben, wenn man beispielsweise sehr weit seitlich vom Display sitzt. In einigen Jahren werden bis auf die Einsteigerklasse daher vermutlich alle größeren Fernseher OLED-Displays als Standard nutzen, so dass sich diese Technik auch bei Monitoren immer weiter ausbreiten wird - derzeit sind die Preise aber für größere Diagonalen noch sehr hoch. Die ersten 55 Zoll OLED-TVs sind mit Preisen von über 4.500 Euro gelistet. Zum Vergleich: Für 600 bis 700 Euro sind schon diverse Markenfernseher mit LED-Technik in dieser Größe zu haben. Bei Smartphones sind OLED-Displays in Form der AMOLED-Displays schon recht weit verbreitet und erschwinglich: Bei einer Displaygröße von 5 Zoll und Full-HD-Auflösung sind solche Geräte ab etwa 200 Euro im Handel.

    Gamer-Notebook von Razer

          

    Das Notebook Razer Blade Stealth wendet sich speziell an Spieler. An sich handelt es sich zunächst nur um ein solide verarbeitetes Ultrabook mit - laut derzeitigem Stand - einem Core i7-6500U als Prozessor. Für die Grafik kommt dabei nur die interne Intel-Lösung zum Einsatz.

    Aktuelles Razer-Notebook mit intergrierter, dedizierter Grafikkarte: das Blade R3 Aktuelles Razer-Notebook mit intergrierter, dedizierter Grafikkarte: das Blade R3 Quelle: Razer Die für Spieler interessante Besonderheit: Durch eine Zusatzbox namens Razer Core kann eine enorme Grafikpower bereitgestellt werden, denn in diese Box lassen sich normale, für Desktop-PCs gedachte Grafikkarten einbauen. Laut Razer kann man die Box, die natürlich über ein eigenes Netzteil verfügt, auch bei laufendem Betrieb anstecken, man muss also noch nicht einmal das Notebook erst herunterfahren, wenn man nach mobilem Einsatz spielen möchte. Die Lösung kann vor allem für die Nutzer interessant sein, die zu Hause keinen richtigen PC stehen haben wollen. Wenn man das Notebook zudem ohnehin auch noch unterwegs als Arbeitsgerät benötigt, zum Beispiel für Ausbildung oder Beruf, ist diese Lösung noch attraktiver: Wer mobil keine starke Gamingpower benötigt, lässt die Razer Core-Box zu Hause und hat trotzdem ein für Office-Awendungen taugliches Notebook. Zu Hause kann es dann losgehen in Sachen Gaming. Zudem ergeben sich dadurch, dass man die Grafikkarte in der Box wechseln kann, auch Aufrüstoptionen, die bei einem normalen Notebook nicht oder nur mit viel Aufwand und Kosten möglich sind. Wenn das Konzept vom Markt angenommen wird, besteht sogar die Möglichkeit, die Razer Core-Box über einige Jahre zu behalten und zwischendurch mal das eigentliche Notebook zu wechseln, mal die Grafikkarte. Das Razer Blade Stealth soll übrigens etwa Mitte des Jahres auf den Markt kommen.

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CES 2016 - die spannendsten Hardware-Neuheiten der Technikmesse
Die diesjährige Consumer Electronics Show in Las Vegas, auch bekannt als CES, ging vor wenigen Tagen zu Ende. Wir haben uns vor allem mit Blick auf Hardware die Highlights und Trends der Consumermesse angeschaut.
http://www.pcgames.de/CES-Consumer-Electronics-Show-Event-123240/Specials/Hardware-Neuheiten-1183179/
17.01.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/01/Bild_OLED-TV-_E6-pc-games_b2teaser_169.jpg
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