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  • CES 2017 - Die Hardware-News der Elektronikmesse
    Quelle: LG Electronics

    CES 2017 - Die wichtigsten Hardware-News der Elektronikmesse

    Die jährlich stattfindende CES in Las Vegas ist eine der wichtigsten Messen rund um Consumer-Elektronik - wir haben uns näher angeschaut, welche auch für PC-Spieler interessanten Neuheiten und Trends es auf der Messe zu sehen gab.

    Am 8. Januar ging die diesjährige CES in Las Vegas zu Ende. CES steht für Consumer Electronics Show - auf der Messe geht es also um alles, was mit Elektronikprodukten für den typischen Konsumenten zu hat. Neben Fernsehern, Smartphones, Audio-Produkten, smarte Consumer-Technik für Autos und vielem mehr gibt es auch immer wieder interessante News aus dem Hardwarebereich, die für PC-Gamer interessant sein können.


    Wir haben für unser Special die wichtigsten PC-Produkte aus der Vielfalt an Neuheiten der Messe herausgepickt, die auch für Spieler einen Blick wert sind. Viele Dinge wie zum Beispiel einzelne Grafikkartenmodelle, Headsets, Tastaturen, Mäuse, Netzteile und mehr haben es dabei nicht in unsere Auswahl geschafft, denn es gibt viele andere Themen, denen wir genügend Raum bieten wollen: OLED, Intels Kaby-Lake-CPUs und passende Mainboards, AMD mit neuen CPUs, Mainboards und Grafikkarten, Neues von Nvidia und eine kuriose Diebstahlgeschichte rund um Razer.

    OLED-Displays

          

    Indirekt auch für Gamer interessant sind OLED-Displays. Der große Vorteil bei OLED ist, dass das eigentliche Display extrem dünn ist, da im Gegensatz zu den gängigen LCD/LED-Displays keine Beleuchtung hinter dem Display gebracht werden muss. Diese sorgt nämlich dafür, dass die Pixel überhaupt leuchten. Neben der Flachheit der OLED-Displays ist auch die Flexibilität ein Vorteil, und damit meinen wir nicht die funktionale Flexibilität: OLED-Displays sind biegsam, sofern sie nicht auf einer harten Fläche vorinstalliert sind. Eines der Aufsehen erregenden Displays kam von LG. Der Herteller zeigte einen Fernseher mit OLED-Technik, bei dem das eigentliche Display vom Rest des Gerätes getrennt und nur mit einem Kabel verbunden ist. Somit kann das Display beinahe wie eine Art Tapete an der Wand befestigt werden - Empfangsteil, Stromversorgung, Bildprozessoren, Anschlussbuchsen, Lautsprecher und so weiter befinden sich dann in einer Soundbar-ähnlichen Leiste, die man beispielsweise auf den Boden oder eine Kommode nahe des Displays stellen kann. Diesen Fernseher könnt ihr übrigens auf dem Bild ganz oben sehen, wo auch die Überschrift dieses Artikels zu finden ist.

    Release geplant, aber dann doch eingestellt: Dell UP3017Q OLED-Monitor Release geplant, aber dann doch eingestellt: Dell UP3017Q OLED-Monitor Quelle: Dell Für Spieler ist die OLED-Technik nicht nur wegen der Platzersparnis interessant, sondern auch durch die Tatsache, dass bei der OLED-Technik ganz nebenbei auch starke Farben und ein sehr sattes Schwarz möglich ist. Bei LCD/LED ist in der Regel selbst bei guten Displays eher eine leichte Tendenz ins Graue zu erkennen, da die Hintergrundbeleuchtung immer ein klein wenig durchschimmert - diese geht ja nicht aus, sondern Kristalle im Display verändern ihre Ausrichtung, um mehr oder weniger Licht der Beleuchtung hindurchzulassen. Es gibt aber bei der OLED-Technik für PC-Gamer noch einen großen Minuspunkt: bisher ist (bis auf den Einsatz bei Smartphone und Tablets) OLED lediglich bei TV-Geräten auf dem Markt vertreten. Monitore gibt es bislang nicht. Dell wollte zwar einen OLED-Monitor mit 4K-Auflösung und 120 Hertz veröffentlichen, hat aber die Markteinführung gestrichen, da die Erwartungen nicht erfüllt wurden. So sollen die Farben bei seitlicherem Blickwinkel zu sehr abweichen, was bei einem geplanten Preis von satten 5000 Dollar inakzeptabel wäre. Mehr zu dem eingestellten Dell-Monitor erfahrt ihr auch in der entsprechenden News bei der PCGamesHardware.

    Intel: Kaby-Lake-Prozessoren

          

    Pünktlich zum vor wenigen Tagen erfolgten Verkaufsstart waren natürlich auch die neue Kaby-Lake-Prozessoren ein Thema. Vor allem PCs und Notebooks, die mit einer der neuen CPUs bestückt sind, waren auf der Messe zu sehen. Kaby-Lake bereichert den beliebten Sockel 1151 um viele neue Modelle. In Preissuchmaschinen gelistet sind bereits je zwei Celeron- und Pentium-CPUs, sechs Core-i3-Varianten, sieben Core i5-Modelle und drei neue Core i7-Prozessoren.

    In den Shops sind allerdings bisher erst zwei Core i3-CPUs sowie die 10 Core i5- und i7-Modelle auf Lager. Ein Special mit einer Leistungsanalyse folgt hier auf pcgames.de am nächsten Wochenende - die ersten Tests deuten darauf hin, dass die Kaby-Lake-Prozessoren entsprechend ihrem im Vergleich zu den Skylake-Modellen höheren Takt auch eine Mehrleistung bringen. Die nennenswerte Neuerung ist nämlich nicht, dass Kaby-Lake revolutionäre Schritte im Vergleich zu Skylake einleitet, sondern die Effizienz wurde erhöht, so dass höhere Taktraten möglich sind. Der Unterschied von Kaby-Lake ist also vor allem bei der Auswahl an Modellen mit höherem Takt als bei den Skylake-CPUs zu suchen.

    Intel-Mainboards

          

    Natürlich gab es vor allem durch den Verkaufsstart der Kaby-Lake-CPUs auch einige neue Mainboards zu bewundern, denn Intel hat parallel zu den neuen CPUs auch neue Chipsätze entwickelt. Zwar laufen die neuen CPUs auch mit Sockel 1151-Mainboards, die einen älteren Chipsatz haben (gegebenenfalls ist ein BIOS-Update nötig), aber die neuen Chipsätze der 200er-Serie scheinen laut ersten Tests auch dann einen kleinen Leistungsvorteil zu bringen, selbst wenn ihr einen der älteren Skylake-Prozessoren verwendet. Unter anderem stellten auch Asus und Gigabyte neue Modelle vor - der Schwerpunkt bei den präsentierten Mainboards lag natürlich auf den für Übertakter geeigneten Gamer-Modellen, da diese auch optisch am meisten hermachen. Die beiden neuen Chipsätze B250 und H270 sind für Kunden interessant, die ein günstiges Mainboard suchen, welches trotzdem alle wichtigen Features bietet, aber nicht Übertakten wollen.

    ASRock Z270 Fatal1ty ASRock Z270 Fatal1ty Quelle: Asrock Eine K-CPU wie der Core i7-6700K ist natürlich weiterhin nötig, um den Takt über den Multipliklator erhöhen zu können. Mittlerweile tragen Übertakter-Chipsätze bei Intel ja beinahe schon traditionell ein Z in der Modellbezeichnung, so dass der neue Übertakter-Chipsatz den Namen Z270 trägt. Asus hat vier Modellfamilien mit dem Z270-Chipsatz zu bieten: den Einstieg bilden für unter 170 Euro die PRIME-Modelle, etwas mehr bieten die teureren (180 bis 240 Euro) ROG STRIX-Varianten, und für anspruchsvolle Übertakter sind die ROG MAXIMUS-Mainboards gedacht, die über 260 Euro kosten. Zudem gibt es noch die TUF-Serie, von der es aktuell zwei Modelle für 160 und 260 Euro im Handel gibt. Auch Gigabyte brachte natürlich einige Mainboards zur CES nach Las Vegas mit. Als besondere Neuigkeit wurde das Gaming-Label Aorus präsentiert, unter dem auch Zubehör wie Mäuse und Tastaturen erscheinen werden. Bei Mainboards steht Aorus für die edleren Varianten der Gigabyte-Mainboards, denn mit weniger als 180 Euro wird man nicht auskommen, das teuerste Modell ist aktuell das Aorus GA-Z270X-Gaming 9, welches über 500 Euro kostet. Es ist zwar technisch und von der Ausstattung her top, unter anderem mit vorinstallierter Wasserkühlung, zahlreichen konfigurierbaren LED-Beleuchtungsoptionen und 4x-SLI-Support. Aber bei einem solchen Preis kommt es freilich nur für absolute Hardcore-Übertakter und Fans von auffälliger Technik in Frage. Zum Einstieg in die Übertakter-Welt bietet Gigabyte auch Z270-Modelle ab etwa 130 Euro an. Der dritte große Player im Mainboardsektor ist MSI - auch hier gab es auf der CES Präsentationen zu Kaby-Lake-Mainboards. Der Preisbereich der bisher schon erhältlichen neuen Z270-Mainboards von MSI liegt aktuell bei 125 bis 340 Euro, auf der CES wurden aber noch viele weitere Modelle vorgestellt. Das Top-Modell ist hierbei das bereits lieferbare MSI Z270 XPower Gaming für 340 Euro. Bekannt für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und schon lange vom Billig-Image befreit ist ASRock. Auch auf der CES war der Hersteller vertreten, unter anderem mit dem Top-Mainboard Z270 Supercarrier, welches allerdings noch nicht im Handel verfügbar ist. Erhältlich sind aktuell dafür etwa 10 andere Z270-Modelle von ASRock, die zwischen 120 und 200 Euro kosten. Die Preisklassen über 200 Euro werden von ASRock aber in naher Zukunft auch noch bedient werden.

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CES: Consumer Electronics Show
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Die jährlich stattfindende CES in Las Vegas ist eine der wichtigsten Messen rund um Consumer-Elektronik - wir haben uns näher angeschaut, welche auch für PC-Spieler interessanten Neuheiten und Trends es auf der Messe zu sehen gab.
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