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Burnout Paradise: The Ultimate Box (PC)

Release:
08.03.2010
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Burnout Paradise: The Ultimate Box im PC Games-Test

05.02.2009 15:00 Uhr
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Neu
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Burnout gibt Vollgas - doch reicht der Sprit bis zum Raserparadies?

Solche typisch amerikanischen Muscle Cars protzen mit massig PS unter der Haube. Solche typisch amerikanischen Muscle Cars protzen mit massig PS unter der Haube. Wir schreiben das Jahr 1987. Die Rockband Guns N' Roses veröffentlicht ihr legendäres Debütalbum und erntet, nicht zuletzt dank des Megahits "Paradise City", Weltruhm. Sprung in die Gegenwart: Ein Spross der actionreichen Rennspielreihe Burnout versucht, ähnliche Tugenden zu bieten wie die besagte Rockhymne vor über 20 Jahren, die nun als Titelsound herhält: Spaß und Ausgelassenheit. Und obwohl das Spiel mit einigen Macken zu kämpfen hat, kann man auch hier von einem Erfolg sprechen.

Die meiste Kritik handelt sich Entwickler Criterion mit einer grundlegenden Design-Entscheidung ein: Die Spielwelt ist vollkommen offen, Burnout gibt Ihnen lediglich Start- und Ziellinie vor. Kompass und Karte ermöglichen zwar eine passable Navigation, perfekt funktioniert diese Kombination jedoch nicht. Außerdem reißt sie den Spieler unsanft aus der virtuellen Welt: Sie rasen mit 200 Sachen durch den Gegenverkehr, Adrenalin durchflutet Ihren Körper - dann rufen Sie die Stadtkarte auf, nippen gemütlich am Kaffee oder beißen von Ihrem Sandwich ab und überlegen sich in aller Ruhe den weiteren Weg zum Ziel, bevor es per Tastendruck zurück ins Spielgeschehen geht.

Diese Schilderung mag leicht überzogen sein, waschechte Rennatmosphäre kommt hier aber nicht auf. Die Mischung aus Verkehrsrowdy und Pfadfinder schmeckt grundsätzlich nicht jedem, passt allerdings zu einem Titel wie Test Drive Unlimited. Einem flotten Arcade- Raser wie Burnout Paradise schadet es jedoch, da die Navigation zulasten des Tempos geht.

Solche Zusammenstöße enden in einer spektakulären Zeitlupe und massig Altmetall. Solche Zusammenstöße enden in einer spektakulären Zeitlupe und massig Altmetall. Konsolenabstinenzler verstehen jetzt erst mal Bahnhof, doch die Erfolgsformel der Burnout-Serie ist leicht erklärt: Der Knackpunkt besteht darin, den Fahrer zur Action zu zwingen. Durch rasante Manöver wie Sprünge, Rammattacken oder das Fahren im Gegenverkehr laden Sie einen Turbo-Boost auf. Mit dessen Hilfe schließen Sie zur Konkurrenz auf oder lassen selbige Staub schlucken. Wer hingegen stur auf der Ideallinie fährt und Gefahren meidet, bekommt kaum Nitro und hat lediglich geringe Siegchancen.

Da halsbrecherische Aktionen dummerweise gerne mal mit einem Totalschaden enden, entsteht ein nervenaufreibender Kampf um die Spitze. Mit nur einem gelungenen Stunt ziehen Sie vielleicht am Konkurrenten vorbei. Klatschen Sie allerdings an den Brückenpfeiler, kostet Sie das wertvolle Sekunden und damit meist Platzierungen. Diese simple Idee steht für geniale Rennaction, lässt sich aber nur schwer mit einer komplett offenen Spielwelt kombinieren. Normalerweise verteilt sich das Fahrerfeld auf einem abgesteckten Kurs, fährt also relativ nah beisammen.

Ein schwerer Gegner wie dieser Van drängt Sie mit Leichtigkeit von der Fahrbahn. Ein schwerer Gegner wie dieser Van drängt Sie mit Leichtigkeit von der Fahrbahn. In Burnout Paradise dient die ganze Stadt Paradise City als Spielwelt und Strecke; dementsprechend verteilen sich die Kontrahenten und packende Kopf-an-Kopf-Rennen avancieren zur Rarität. Zusätzlich entscheidet die Wahl der Abzweigung an einer Kreuzung oder das Erwischen einer Ausfahrt oftmals über Sieg oder Niederlage, fahrerisches Geschick tritt eher in den Hintergrund. Diese Kritikpunkte zehren in den klassischen Modi Rennen und Zeitfahren, welche etwa zwei Drittel des Umfangs ausmachen, am Spielspaß.

Im Gegensatz dazu profitieren die restlichen Varianten Stunt, Marked Man und Road Rage von der frei befahrbaren Stadt und zünden einen regelrechten Spielspaßturbo. Im Stuntmodus benötigen Sie eine gewisse Punktemenge, die Sie sich unter Zeitdruck durch waghalsige Manöver wie Sprünge, Drifts oder Fassrollen verdienen. Dass Paradise City nicht mit Rampen, Abgründen und ähnlichen Stunt-Gelegenheiten geizt, verleiht solchen Events ein angenehm flottes Tempo, Tiefgang fehlt auf Dauer jedoch.

Erfahrener Benutzer
Moderation
05.02.2009 15:00 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.02.2009 06:46 Uhr
.....manchmal frage ich mich ob man auch mal in der Bedienungsanleitung nachgelesen hat welche Tasten im Spiel eingebunden sind......  
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.02.2009 12:56 Uhr
Ach im Easy-Drive lässt sich das Rennen neu starten.  Schade ist, dass man in der PC Version keine eigene Musik hören kann, so wie bei der PS3 Version.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.02.2009 12:39 Uhr
Ist die PC-Version auf dem grafischen Niveau der XBox 360-Version? Manche behaupten die PC-Version sehe um einiges schlechter aus, vielleicht sind die aber zu doof die Grafikoptionen zu finden. Das man mit F1 und F2 zwischen den Menüs wechselt scheint ja sehr ungewohnt zu sein, da manche Leute ja nicht mal…