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  • Buried - Lebend begraben (Kinokritik / Review)

    Buried - Lebend begraben (7) Quelle: Ascot Elite (Fox)

    Das Thrillerdrama mit dem zukünftigen Green Lantern Ryan Reynolds stellt menschliche Urängste in den Mittelpunkt und ist raffiniert inszeniert - alles andere als unterirdisch also.

    Paul Conroy (Ryan Reynolds) ist eigentlich ein ganz normaler Kerl, der mit Kriegsführung nichts am Hut hat. Ein Zivilist, der für die US-Armee im Irak als Lieferant tätig ist. Doch eines Tages steckt er mittendrin. Im Krieg. Im Kampf gegen den Terror. In einer Kiste.

    Absurde Hindernisse
    Paul erwacht mit einer dicken Beule am Kopf und der Erinnerung an einen Anschlag auf den Konvoi, zu dem auch sein Truck gehörte. Er hat überlebt, doch nun droht ihm ein fürchterliches Schicksal: Eingesperrt in einer Art provisorisch zusammengezimmerter Sarg und verbuddelt irgendwo im Sand in den Weiten des Zweistromlandes, scheint es nur eine Frage der Zeit, bis ihm die Luft ausgeht. Doch dann entdeckt Paul diverse, scheinbar nicht zufällig in seinem Gefängnis aus Latten platzierte Gegenstände: eine Taschenlampe, Leuchtstäbe, einen Zettel und ein Handy. Fieberhaft versucht der lebendig Begrabene nun, mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen, stößt aber immer wieder auf regelrecht absurde Hindernisse. Wie bedient man ein Handy, das mit arabischen Schriftzeichen arbeitet? Was tun, wenn immer wieder die Verbindung abreißt? Und wie macht man Menschen des FBI oder der Rettungsleitstelle im fernen Amerika klar, dass die Geschichte, die man erzählt, kein schlechter Scherz ist und man wirklich irgendwo in Nahost unter der Erde liegt? Bis plötzlich das Handy klingelt und eine Stimme beginnt, Paul Anweisungen zu erteilen …

    One-Man-Show
    Es ist eine mutige Idee, einen Darsteller in eine nicht mal zwei Kubikmeter große Kiste zu zwängen und dort mit den Tücken seiner unwirtlichen Situation kämpfen zu lassen – und das quasi einen ganzen Film lang. Der spanische Jung-Regisseur Rodrigo Cortés wagte das filmische Experiment und gewann mit dem Kanadier Ryan Reynolds einen Darsteller, der mit seinem Jedermann-Image die Identifikation des Kinozuschauers mit dem Opfer im Sarg ideal herzustellen vermag. Gemeinsam puschten sie Reynolds zu einer schauspielerischen Solonummer, die durch reine Seelenkunde zu bestechen versteht. Es sind Urängste wie die vor dem Eingesperrtsein und der Enge, typische Albtraum-Situationen wie die des Kampfes gegen die Zeit oder des ständig misslingenden Versuchs der Kontaktaufnahme mit der Umwelt, die in diesem Psycho-Spiel im Mittelpunkt stehen. So reiht sich Buried in die Tradition realistisch anmutender Schrecken wie Blair Witch Project oder Paranormal Activity ein, allerdings ohne deren Schockeffekte zu haben. Das macht aber nichts, denn wer sich im Kino gerne einfach am überzeugenden Zusammenspiel von Emotionen wie Todesangst, Frustration, Resignation und Wut erfreuen kann, dem dürfte auch bei dieser One-Man-Show das Herz schneller schlagen.

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Buried - Lebend begraben
    Buried - Lebend begraben
    Vertrieb
    Ascot Elite Entertainment Group
    Kinostart
    04.11.2010
    Film-Wertung:
     
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Buried - Lebend begraben
Buried - Lebend begraben (Kinokritik / Review)
Das Thrillerdrama mit dem zukünftigen Green Lantern Ryan Reynolds stellt menschliche Urängste in den Mittelpunkt und ist raffiniert inszeniert - alles andere als unterirdisch also.
http://www.pcgames.de/Buried-Lebend-begraben-Film-234017/Tests/Buried-Lebend-begraben-Kinokritik-Review-796915/
03.11.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/11/1.0_b2teaser_169.jpg
Buried, Ryan Reynolds, Rodrigo Cortés
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