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Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware

PC-Spiele im Aufwind: Umsatz steigt 2010 um sieben Prozent

24.02.2011 09:41 Uhr
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PC-Spiele waren 2010 überaus gefragt. Das spiegelt sich laut Bundesverband Interaktive Unterhaltung e.V. (BIU) im Umsatz wieder. Im Vergleich zum Jahr 2009 zog dieser um sieben Prozent an.

Der Markt der PC-Spiele wächst wieder. Im Vergleich zum Jahr 2009 stiegt der Umsatz im Jahr 2010 um 7 Prozent. Der Markt der PC-Spiele wächst wieder. Im Vergleich zum Jahr 2009 stiegt der Umsatz im Jahr 2010 um 7 Prozent. Der Markt der PC-Spiele erholte sich 2010. Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltung e.V. gab bekannt, dass der Umsatz im Vergleich zu 2009 um 7 Prozent auf 443 Millionen Euro anstieg. Auf ähnlichem Niveau konnte auch der Umsatz auf stationären Konsolen wie Xbox 360, Playstation 3 und Nintendo Wii zulegen. Hier kletterte der Umsatz im Vergleich zu 2009 um 3 Prozent auf 884 Millionen Euro. Klarer Verlierer ist hingegen das Segment der Handheld-Games. Aufgrund eines Preisverfalls um 10 Prozent sank der Umsatz um 22 Prozent auf 230 Millionen Euro. Gemeint sind Spiele für Nintendo DS und Playstation Portable.

Der digitale Vertrieb der Spiele ist weiterhin im Aufwind. Im Jahr 2009 betrug der Anteil der heruntergeladenen Games und DLCs 4 Prozent. 2010 kletterte der Wert auf 7 Prozent. Vor allem im Bereich der PC-Spiele sei dieser Trend deutlich zu spüren. Umsätze aus Abonnements, Premium-Accounts oder dem Verkauf virtueller Zusatzinhalte sind in diesen Zahlen nicht inbegriffen. "Der Games-Markt wird sich in 2011 weiter erholen. Vor allem im Bereich der mobilen Spielkonsolen erwarten wir mit dem Nintendo 3DS und der Next Generation Portable von Sony eine Kehrtwende. Mit der bevorstehenden Einführung der neuen Handheld-Generation gehen wir davon aus, dass der Markt in 2011 bis zu 3 Prozent wachsen wird", so Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU.

Die Zahlen basieren auf einer Befragung von 25.000 Konsumenten in Deutschland durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Insgesamt wurden 57,8 Millionen Spiele in 2010 verkauft – genauso viele wie im Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis fiel um 1 Prozent auf 26,93 Euro pro Spiel.

Online-Redakteur
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24.02.2011 09:41 Uhr
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24.02.2011 15:55 Uhr
@TrinityBlade: Sicher hast Du auch in gewisser Weise recht - noch ist es für Euphorie zu früh und gewisse Dinge muß man relativieren. Ich bin momentan auf der Suche nach vergleichbaren Charts für andere europäische Länder, bin aber noch nicht fündig geworden.
Dennoch denke ich, dass sich der dominante Trend…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.02.2011 13:04 Uhr
Man darf bei dieser Statistik aber nicht vergessen, dass der PC auf dem deutschen Spielemarkt traditionell recht stark ist und die weltweite Entwicklung ganz anders aussehen kann.


@lead341:

Dass der "Handheld-Casual-Dr###" im Umsatz zurückgegangen ist, liegt vermutlich auch an den immer beliebter werdenden Smartphones. Die mobilen Spieleplattformen entwickeln sich damit eher noch mehr in Richtung Casual Gaming.
Benutzer
Bewertung: 1
24.02.2011 11:48 Uhr
Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht: der PC-Spiele-Sektor steht beim Umsatzplus an der Spitze und der Handheld-Casual-Dr### macht ein fettes Minus. Wenn diese Tendenz sich fortsetzt, sehe ich goldenen Zeiten entgegen. Allerdings spricht mein Vor-Kommentator Ceiron ein ernstes Problem an: die Qual der Wahl und die zunehmende Notwendigkeit, Prioritäten zu setzen. Und das wird schon 2011 alles andere als leicht.