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Brothers in Arms: Earned in Blood (PC)

Release:
06.10.2005
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Brothers in Arms: Earned in Blood

24.10.2005 00:10 Uhr
|
Neu
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Gearbox legt nach: Der neue Teil wartet mit spannender Story, klügeren Gegnern und einem neuen Heldentrüppchen auf.

Ein Frontalangriff bringt schwere Verluste. Normalerweise legt ein Team Sperrfeuer auf die Stellung, das andere flankiert. Ein Frontalangriff bringt schwere Verluste. Normalerweise legt ein Team Sperrfeuer auf die Stellung, das andere flankiert. Trocken fasst Sergeant Joe "Red" Hartsock die Ereignisse der vorangegangenen blutigen Schlacht zusammen: "Carentan war ein Witz verglichen mit St. Sauveur." Der ehemalige Weggefährte Matt Bakers, des Helden aus dem ersten Teil, kletterte die Karriereleiter hoch und führt seither ein eigenes Trüppchen an. Der Kriegsberichterstatter Colonel Marshall interviewt Hartsock, der sich in einer Rückblende eher widerwillig an das kürzlich Erlebte erinnert. Sie schlüpfen in Hartsocks Haut und spielen seine Einsätze nach.

Sperrfeuer und Flankieren

Wie schon im ersten Brothers in Arms-Teil Road to Hill 30 führen Sie in Earned in Blood zwei kleine Trupps, beziehungsweise einen Trupp und einen Panzer, gegen die deutschen Besatzer in der Normandie ins Feld. Im Gegensatz zu reinen Action-Shootern wie Call of Duty haben schießwütige Einzelgänger hier schlechte Karten. Überlegtes Vorgehen und Teamplay sind gefordert, zumal die Waffen nur auf kurze Distanz treffen.

Auf erfreulich simple Art dirigieren Sie Ihre Leute über das Schlachtfeld: Mit ein paar Mausklicks scheuchen Sie eine Gruppe zur nächsten Deckung, lassen Sperrfeuer geben und fallen dann den festgenagelten Widersachern mit dem zweiten Trupp in die Flanke. Dabei gefallene Mitstreiter bleiben bis zum Ende einer Runde liegen, sind im nächsten Level aber wieder putzmunter mit von der Partie - es sei denn, der Exitus war vom Programm vorgegeben.

Für den nötigen Überblick soll die taktische Sicht von schräg oben sorgen, in der das Kampfgeschehen pausiert. Mangels frei beweglicher Kamera und fehlender Befehlsmöglichkeiten ist diese jedoch recht unnütz. Trotz einiger Einsatzvarianten, bei denen Sie Flakgeschütze sprengen, Panzer knacken oder abgeworfenen Nachschub ausfindig machen, nutzt sich dieses Spielprinzip mit der Zeit ab.

Denn freies Spielen ist nicht möglich, im Endeffekt läuft es immer auf die beschriebenen Kampfhandlungen hinaus. Zäune und Hecken stellen für Joe und seine Mannen unüberwindliche Hindernisse dar, Leitern kann er nicht erklimmen und selbst simples Hinlegen funktioniert nicht. Letztlich bleiben zwei, drei vorgegebene Pfade, über die Sie zum Feind gelangen. Immerhin sind die Schauplätze bei Earned in Blood, verglichen mit dem Vorgänger, etwas komplexer und damit taktisch anspruchsvoller.

Keine hellen Köpfe

So dicht kommt Hartsock selten ran - und kriegt gleich darauf den Gewehrkolben zu spüren. So dicht kommt Hartsock selten ran - und kriegt gleich darauf den Gewehrkolben zu spüren. Ohnehin hat Gearbox den Schwierigkeitsgrad ein wenig angehoben, wofür nicht zuletzt die agileren Gegner verantwortlich zeichnen. Die lassen sich nicht mehr ganz so einfach überrumpeln und suchen ihr Heil auch mal in der Flucht. Oder gehen sogar zum Angriff über - wetzen dabei aber schon mal kopflos quer durchs Dorf. Das macht die Gefechte dynamischer, verharrten die Soldaten im ersten Teil doch zu oft brav an einer Stelle.

Nach wie vor stört die flache Künstliche Intelligenz des eigenen Teams, wenn auch inzwischen seltener. So rennen Kameraden immer noch sehenden Auges ins MG-Feuer, statt einfach die Köpfe einzuziehen. Oder der Panzer, auf dem Sie sitzen, dreht sich mal eben kurz vor den Feinden in die entgegengesetze Richtung. Das sind Momente, die, abgesehen von den spontan herbeigeführten Spielabbrüchen, jeder noch so packenden Schlacht viel an Glaubwürdigkeit und Spannung rauben.

   
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24.10.2005 00:10 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
29.05.2008 22:44 Uhr
Sorry RC68, aber ich muß doch ein bischen mehr meckern über BiA -Earned in Blood. Das Spiel steht zur Zeit als "10,- EUR Nachschlag" in den Regalen diverser Tech-Märkte und hat mich deshalb wohl aus der Reserve gelockt. (Ich hab Call of Duty, Crysis und diverse andere Shooter schon durch gespielt und warte…
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
18.01.2006 10:56 Uhr
Da stimmt aber einiges nicht. Erstens: Die im Spiel vorhandenen Feuerwaffen treffen sehr wohl auf Distanz! Zugegeben; das Zielen gestaltet sich als schwieriger als man es aus "herkömlichen" Taktik- / Shootern kennt. Allerdings ist es keineswegs unmöglich seinen Gegener auch aus der Distanz zu treffen. Auch…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.10.2005 21:45 Uhr
(so weit ich das beurteilen kann)

jetzt, wo ich durch bin, kann ichs besser beurteilen. aber lustig ists dennoch .