LulzSec stiehlt Datensätze von 200.000 Brink-Accounts - angeblich zum Wohl der Spieler
Die Hacker-Gruppe LulzSec hat angeblich 200.000 Spieler-Accounts vom Ego-Shooter Brink in ihrer Hand. Bethesda hat dies allerdings bislang nicht bestätigt.
Dass am vergangenen Wochenende Bethesda (The Elder Scrolls 5: Skyrim) von einem Hacker-Angriff heimgesucht wurde, darüber haben wir bereits hier auf pcgames.de berichtet. Bei der Attacke von LulzSec wurden unter anderem Nutzerdaten wie Passwörter, Usernamen und E-Mail-Adressen gestohlen. Sensible Daten wurden bei dem Angriff jedoch nicht entwendet, so die Verantwortlichen von Bethesda. Wie die genannte Hacker-Gruppe nun über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gegeben hat, haben die Aktivisten bei der digitalen Attacke insgesamt 200.000 Spieler-Accounts des Ego-Shooters Brink aufgespürt, was offenbar noch niemandem aufgefallen sei. LulzSec selbst rät, dass Besitzer des Actionspiels ihre Nutzer-Daten umgehend ändern sollen. Vor wenigen Stunden erst haben wir darüber berichtet, dass Sega angegriffen wurde. Somit wird die Liste der gehackten Konzerne immer länger: CIA, die türkische Polizei, Epic Games, Sony, Codemasters und Nintendo.
Mehr zum Sega-Hack erfahrt ihr innerhalb einer gesonderten News auf unserer Website. Das Statement von LulzSec auf Twitter im Original sowie das LulzSec-Manifest findet ihr hier. LulzSec gibt sich übrigens großzügig. Die Spieler sollten froh sein, dass der Datenklau öffentlich gemacht werde - so seien sie gewarnt und könnten ihr Passwörter ändern. Wie bewertet ihr diese Aussage? Hilft LulzSec, die Internetsicherheit durch solche Aktionen zu erhöhen?
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Der Diebstahl sämtlicher anderer Daten ist verkraftbar.