Brink-Vorschau: Dieses Spiel wird neue Standards für Ego-Shooter setzen
Brink setzt auf Teamplay. Alleine richten Sie nicht allzu viel aus.
Die Klassen und Missionen, die wir oberflächlich bereits angerissen haben, bringen zusätzliche Tiefe ins Spiel und zeigen ganz klar, dass Brinks Wurzeln in Enemy Territory: Quake Wars zu finden sind: Nur wer die dynamisch vergebenen Aufgaben erledigt, seine Spielfigur der Situation entsprechend anpasst und immer ein Auge auf seine Mitspieler hat, wird auf Dauer seine Freude an dem eigenwilligen Mehrspieler-Getümmel haben.
Zurück nach London: In unserem Match ist es mit dem Durchbruch an der Barriere längst nicht getan. Wir geleiteten unseren Roboter weiter ins Innere der Containerstadt, sprengten Abkürzungen frei, reparierten Kräne, stellten Geschütze auf, verhörten Gegner, und, und, und. Das klingt alles schon recht komplex und das ist es auch. Wer im momentanen Stadium einfach ins Spiel geworfen wird, kann nur überfordert sein - selbst jene, die schon Quake Wars-Erfahrung mitbringen. Wir gehen aber davon aus, dass Splash Damage alles noch ein ganzes Stück zugänglicher macht, zumindest ist das laut Studio-Besitzer Paul Wegdwood der Plan. Ginge es nach ihm, sollen professionelle Daddler und komplette Neulinge gleichermaßen Spaß mit Brink haben - selbst wenn sie gegeneinander antreten. Hochgesteckte Ziele, die sich hoffentlich nicht nur mit spaßbremsenden Kompromissen umsetzen lassen.
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Wer solche Einlagen ohne die S.M.A.R.T.-Taste hinbekommt, hat einen kleinen Vorteil: Er muss die Waffe beim Springen nicht wegstecken.
S.M.A.R.T. am Start
Computerspielehelden bewegen sich. Oder sie bewegen sich. Oder sie bewegen sich. Na, haben Sie den Unterschied erkannt?
Was passiert wohl, wenn jemand Team Fortress 2 mit Quake Wars und Mirror's Edge mischt? Es dürfte in etwa so etwas herauskommen wie Brink. Ein innovativer, klassen- und missionsorientierter Mehrspieler-Shooter mit einem außergewöhnlichen Bewegungssystem. Im vorliegenden Fall nennt sich das System S.M.A.R.T., was für "Smart Movement Across Random Terrain" steht und auf Deutsch "Cleveres Bewegen in jeglicher Umgebung" bedeutet. In der Praxis heißt das für Sie: Wann immer Sie auf ein Hindernis zulaufen, drücken Sie einfach die Zaubertaste und Ihre Spielfigur überwindet das Objekt. Je nachdem, wohin Sie gerade blicken, schlittert sie drunter durch, springt oder klettert darüber hinweg. Jede S.M.A.R.T.-Bewegung kann aber auch mit herkömmlichen, manuellen Maus- und Tastatur-Eingaben erreicht werden, was Ihnen die Möglichkeit gibt, die akrobatischen Einlagen zu perfektionieren. So sollen sowohl Neueinsteiger als auch Brink-Dauerzocker gleichermaßen Spaß und Erfolgserlebnisse haben. In der Praxis fühlt sich die Turnerei gut an, auch wenn die Klettererfolge dabei stark vom Körperumfang Ihres jeweiligen Protagonisten abhängen.
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Überhaupt sprudeln die Entwickler vor kreativen Ideen und das nötige Talent bringen sie ebenfalls mit. Wir behalten den Titel auf jeden Fall im Auge, interessant wird das Teil allemal! Ach ja, wir haben die Partie übrigens in Rekordzeit gewonnen - aber am Balancing wird ja auch noch gearbeitet. Zur Belohnung durften wir den Abschnitt dann gleich noch einmal in die andere Richtung, also aufseiten der Widerständler, bestreiten.
Insgesamt erwarteten uns bei der Anspiel-Session keine allzu großen Überraschungen: Die Grundmechanik von Brink funktionierte tadellos - klar, immerhin kennt sich Splash Damage in der Welt missionsorientierter Mehrspieler-Shooter bestens aus. Es gibt allerdings auch noch einige Baustellen: Zugänglichkeit, Animationen, Balancing, künstliche Intelligenz, Freund-/Feinderkennung - das alles wirkte noch ziemlich unfertig. Kein Wunder, es IST ja auch noch unfertig! Es passiert nämlich sehr, sehr selten, dass uns ein Spiele-Entwickler schon ein Jahr vor der geplanten Veröffentlichung an die frühe Alpha-Version seines Spiels ranlässt - dementsprechend rechneten wir also mit allem, nur nicht mit einer annähernd finalen und komplett aufpolierten Spielerfahrung. Die Stolpersteine, denen wir begegnet sind, bügeln die erfahrenen Programmierer mit aller Wahrscheinlichkeit noch aus. Da sind wir uns ziemlich sicher. Und wir wünschen es uns - Brink heimst nämlich schon allein der Optik und des vielversprechenden S.M.A.R.T.-Systems wegen einen ganzen Sack Sympathie-Punkte ein.


endlich mal "buffen" und quests/aufträge im shooter. brink ist für mich - übertrieben ausgedrückt - die mischung aus wow und counterstrike.^^
und die optik der karten ist einfach nur geil!
auch ich mag oldschool shootergameplay wie dm, ctf etc. deutlich mehr, aber die zeiten und der spielergeschmack haben…
Seit Unreal Tournament macht mir ein schnelles Gameplay mehr Spass als ein Taktikshooter samt Briefing. Sowas ist für's Online-Zocken…