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Brink (PC)

Release:
13.05.2011
Genre:
Action
Publisher:
Bethesda Softworks

Brink: Preview des eSport-Profis und ESL-Gründers Jan-Philipp "Thefly" Reining

11.05.2011 11:31 Uhr
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Neu
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Jan-Philipp "Thefly" Reining ist unter Spielern kein Unbekannter, schließlich ist er nicht nur leidenschaftlicher Zocker sondern auch Gründer der eSport-Liga ESL. Er hatte die Chance, Brink anzuspielen und verrät euch in seiner subjektiven Vorschau, was er vom Spiel hält.

Jan-Philipp 'Thefly' Reining zeigt sich begeistert von Brink. Besonders im eSport-Bereich räumt er dem Shooter große Chancen ein. Jan-Philipp "Thefly" Reining zeigt sich begeistert von Brink. Besonders im eSport-Bereich räumt er dem Shooter große Chancen ein. Vergangene Woche hatte ich die Chance, Brink nicht nur für mehrere Stunden zu spielen, sondern es auch in einem Turnier als Wettkampfspiel aktiv zu erleben. In diesem Hands-On möchte ich weniger eine klassischen Preview zu Brink liefern, denn diese finden sich inzwischen auf diversen Seiten zur Genüge. In den nächsten Zeilen möchte ich eher subjektiv aus versuchen, euch das Spiel näher zu bringen - denn es lohnt sich! Wie kann man Brink am kürzesten beschreiben? Es ist im Kern Enemy Territory, gemixt mit Team Fortress 2 und einer Prise Mirrors Edge und Call of Duty. Das wird gut gemixt und mit einer wunderschönen Grafik- und Sound-Engine versüßt. Heraus kommt ein komplexer Teamshooter, der nach vielen Jahren Einheitsbrei endlich wieder frischen Wind in die Onlineszene wehen wird!

Immer den gleichen Weg wählen und stumpf drauf los rennen? In Brink keine gute Idee. Immer den gleichen Weg wählen und stumpf drauf los rennen? In Brink keine gute Idee. Brink wird klassisch im "StopWatch" Modus gespielt. Jedes Team ist einmal Attacker und einmal Defender. Als angreifendes Team muss man innerhalb einer Map nacheinander verschiedene Missionsziele erreichen, die sich von Map zu Map unterscheiden. Zum Beispiel: (1) Eingangstor sprengen (2) Schweißroboter bis zum Kran begleiten (3) Kran reparieren (4) Schweißroboter verteidigen bis er sich durchgeschweißt hat (5) Probenkoffer entnehmen (6) Koffer abliefern. Das ist weniger kompliziert als es sich anhört, da sich daraus eine Art "Schlauch" ergibt, durch den man sich durchkämpft. Das Spiel versteht es dabei perfekt, das aktuelle Ziel zu verdeutlichen. Dazu kann man auch sekundäre Ziele auswählen, die einem das Leben erleichtern, z.B. einen Nebeneingang öffnen oder ein MG-Nest bauen.

StopWatch heißt der Modus, da die Zeit relevant ist, bis man alle Ziele erreicht hat, denn nach dem Wechsel der Teams muss nun das zweite den Angriff schneller schaffen als das vorherige. Schafft keines der Teams die komplette Map, zählt wer weiter gekommen ist. Durch diese Missionsziele und die sich dadurch ergebenen Spannungskurven innerhalb einer Map ergibt dies spannende und abwechslungsreiche Matches. Es gibt mehr zu tun, als nur alle Gegner zu plätten und man hat trotz eines klaren Zieles immer verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Und diese muß man wirklich nutzen, denn ein Team welches immer wieder nur stumpf zur Vordertür rein läuft, hat keine Chance. Der Zeitdruck multipliziert dabei die Spannung.

Wie spannend das sein kann, habe ich selber bei unserem dritten Match gegen Frankreich erlebt, als ich den Probenkoffer nur 8 Sekunden vor Ende des Matches abliefern konnte. 60 Sekunden zuvor dachten wir noch, dass wir es nicht schaffen, doch irgendwie konnten wir uns auf einmal durchschlagen und uns kreischend durch Horden von Gegnern kämpfen. Der Nervenkitzel ist einfach unbeschreiblich gut, wenn man durch eine Map zum Ziel rennt und gleichzeitig sieht, wie die Sekunden runterticken, während einem die Kugeln um die Ohren pfeifen. Teamplay ist bei Brink kein hohles Wort, das ganze Spiel ist im Kern auf echte Zusammenarbeit ausgelegt.

In Brink gibt es neben den Berufsklassen auch drei Körperklassen. Der 'Light' kann beispielsweise im Parkour-Style durch die Levels hechten. In Brink gibt es neben den Berufsklassen auch drei Körperklassen. Der "Light" kann beispielsweise im Parkour-Style durch die Levels hechten. Dabei müssen auch die verschiedenen Klassen aufeinander abgestimmt sein. Brink führt beim Klassensystem eine sehr interessante Neuerung ein: Neben den vier "Berufsklassen", Soldier, Medic, Engineer und Operative, gibt es noch drei "Körperklassen", Light, Medium und Heavy. Die Körperklasse bestimmt, welche Waffen man tragen kann, die Berufsklasse bestimmt welche Spezialfähigkeiten man hat. Dadurch ergeben sich viele interessante taktische Möglichkeiten: Wie wäre es mit einem Heavy-Medic mit Gattling Gun? Oder einem Light-Soldier? Die "Berufsklasse" kann während des Matches jederzeit (auch ohne Respawn) gewechselt werden, die Körperklasse muss man vorher wählen. Als "Light" kann man nicht nur schneller laufen, sondern auch ganz andere Wege über die Map nehmen - im "Parkour-Style". Als Heavy ist man langsam und kann mehr einstecken, dafür aber alle Waffen nutzen.

Meine positiven Eindrücke zum Spiel muss ich an dieser Stelle etwas relativieren, denn ich konnte bisher nur die Xbox 360 Version spielen. D.h. ich kann nicht sagen, wie es sich am PC "anfühlen" wird. Doch ich bin sehr guter Dinge! Unter der Haube werkelt immer noch eine Quake-Engine, die id Tech 4, auch wenn Splash Damage sie stark überarbeitet und aufgebohrt haben. Dazu ist Brink definitiv kein Konsolenport, da die Engine ja eigentlich eine PC-Engine ist, die jetzt für Brink auf Konsole portiert wurde.

Was gibt es sonst zu berichten? Die Grafik? Ein Traum! Sehr schöne und nicht übertriebene Effekte, keine "Gematsche" sondern kristallklare Grafik. Der Sound? Lange nicht mehr so schöne Waffensounds gehört, es rattert und rummst vorbildlich. Die Maps? Abwechslungsreich und durchdacht. Zu den Maps kann ich noch ein wenig mehr erzählen. Zum Beispiel, dass zum einen der Mapper von de_dust/dust2 zum Brink-Team gehört, genauso wie der Mapper von 2Fort. Alle Maps sind sehr abwechslungsreich und einzigartig, jede Map hat ihr eigenes Loook & Feel, sowohl grafisch als auch missionstechnisch. Die Maps sind alle durchweg für Multiplayer Matches aufgebaut worden, d.h. es sind keine wiederverwerteten Singleplayer-Maps.

Die normale Teamgröße für jede Map wird von den Entwicklern mit 8on8 angegeben, allerdings halte ich dies für ambitionierte eSport Matches etwas zu groß, da die Maps teilweise relativ eng sind und sehr gut auch mit kleineren Teams gespielt werden könnten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Hauptmodus der ESL ein 5on5 werden könnte, für den die Maps auch explizit unterstützt werden.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck zu Brink vermitteln und eventuell bei dem einen oder anderen Interesse wecken. Das Spiel hat es verdient, von möglichst vielen Spielern genauer betrachtet zu werden. Es ist ein absoluter Triple-A Titel, mit sehr großem eSport und Multiplayer Potential. Mein Tipp: Kaufen!

Moderation
11.05.2011 11:31 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.05.2011 03:34 Uhr
Zitat: (Original von spike00;9246150)
Stupide Werbung..er erwähnte nicht einen einzigen negativen Punkt... also das gibt es nicht 

Am Besten ist dieser Satz:
"Die Maps sind alle durchweg für Multiplayer Matches aufgebaut worden, d.h. es sind keine wiederverwerteten Singleplayer-Maps."

...ähm die…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
11.05.2011 15:57 Uhr
Zitat: (Original von spike00;9246150)
Stupide Werbung..er erwähnte nicht einen einzigen negativen Punkt... also das gibt es nicht 

Am Besten ist dieser Satz:
"Die Maps sind alle durchweg für Multiplayer Matches aufgebaut worden, d.h. es sind keine wiederverwerteten Singleplayer-Maps."

...ähm die…
Neuer Benutzer
Bewertung: 1
11.05.2011 15:39 Uhr
@Spike
Brink setzt aber seine Hauptpriorität nicht auf den Singleplayer, somit sind die Karten nicht für irgend einen Handlungsstrang entwickelt oder für einen schönen "Schlauchlevel" sondern für den Multiplayer an sich konzipiert. Der SP dient bei Brink doch eigentlich nur als "Übungsgelände" für den…