BRINK: Zu Besuch bei den Entwicklern - Ein Shooter verschmilzt Single- und Multiplayer
Ein muskulöser Charakter steckt viele Treffer ein, ist im Gegenzug aber langsamer.
Selten haben wir bei einem Entwicklerbesuch so viel Enthusiasmus verspürt wie in den Büros von Splash Damage. Die Enemy Territory-Macher werkeln derzeit am Squad-Shooter BRINK. Das Projekt ist ambitioniert, schließlich soll damit endlich die Kluft zwischen Offline-Kampagne und Online-Mehrspieler überbrückt werden. Dem Grinsen von Studioleiter Paul Wedgwood nach zu urteilen, scheint das Unterfangen zu gelingen.
Wie Sie bereits in der letzten Ausgabe erfuhren, versetzt Sie BRINK auf die künstliche Insel Ark, die 2029 der letzte Zufluchtsort der Menschheit ist. Und wenn wir nun das Spiel beschreiben, bedenken Sie Folgendes: Alle Spielmechaniken gleichen sich on- wie offline, egal ob im Solo-, Versus- oder Koop-Modus. In allen Fällen beginnen Sie beispielsweise mit dem Erschaffen eines Spielcharakters. Das Design der Spielfiguren ist erfrischend eigenwillig und im Editor stehen Ihnen unzählige Möglichkeiten offen, Ihre Spielfigur zu formen und zu bekleiden. Da BRINK außerdem viele Rollenspielelemente - Levels, Erfahrungspunkte, Perks und Klassen - beinhaltet, sollten Sie nicht nur eine Spielfigur erstellen. Ähnlich wie bei World of Warcraft spielen Sie im Idealfall mehrere Charaktere. Das könnte ein bulliger Soldat sein, der zwar langsam, aber dafür extrem robust ist. Oder aber Sie erschaffen einen drahtigen Sanitäter, der weitaus agiler ist und spezielle Abkürzungen nutzen kann, um an sein Ziel zu kommen.
Der Körperbau der Kämpfer spielt eine wichtige Rolle, denn sportliche Charaktere können weitaus besser springen und klettern. Sogar Parkour-Einlagen im Stile von Mirror's Edge sind möglich, benötigen aber weitaus weniger Übung. Halten Sie einfach die F-Taste gedrückt, zielen Sie auf den Punkt, zu dem Sie wollen, und sprinten Sie los. Das SMART-System sorgt dann dafür, dass Sie in den richtigen Momenten springen, schlittern und klettern. Das Geschehen läuft dann aber nicht von allein ab. Sie haben stets die volle Kontrolle und können derlei Tricks alle auch ohne das SMART-System ausführen. Manche Tricks funktionieren sogar nur manuell.
In den einzelnen Missionen spielen Sie auf der Seite von Rebellen oder Security. Cutscenes führen durch die komplexe Story - auch im Online-Modus, wo sie optional anstelle des Wartebildschirms gezeigt werden. Wer tiefer in die Geschichte einsteigen will, stöbert wie in Bioshock nach Aufzeichnungen der Bewohner. Wenn Sie jedoch Action wollen, folgen Sie einfach dem cleveren Missions-Design. Auf jeder Map gibt es ein großes Ziel, etwa das Eskortieren eines Roboters, den das gegnerische Team zerstören muss. Je nachdem, welche Klasse Sie spielen, wo Sie und Ihre sieben Squad-Mitglieder sind und welche Waffen Sie tragen, generiert das Spiel Mini-Aufträge für Sie. Der, der dem Team besonders nützt, bekommt die meisten Erfahrungspunkte. Paul meint dazu grinsend: "Wir bestechen die Spieler!"
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na dann hab ich mich umsonst gefreut
Taktik-Shooter ade
denn wertvolle arbeit geht in den sand namens egoplayer
heißt wieder jahre nach ETQW auf ein brauchbaren Taktik-Shooter warten
Vorerst nur in englisch. Die deutsche Fassung folgt im nächsten PCGH-Heft.
Grüße,
Sebastian
Bei QuakeWars war es jedenfalls so. Und es waren eigentlich auch keine Kompromisse spürbar, wie man sie von vielen anderen Multiplat-Shootern kennt. Also nix angespasst und weichgespült.
Hoffe das bleibt bei Brink genauso.