Borg/McEnroe: Filmkritik zum legendären Tennis-Duell

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Die Kontrahenten Borg und McEnroe
Quelle: Universum

Im Wimbledon Finale von 1980 spielen die stilistisch und charakterlich sehr unterschiedlichen Tennisprofis Björn Borg und John McEnroe ihr legendäres Fünf-Satz-Duell.

Sportduelle zwischen Ungleichen bieten Reportern und Kinomachern dankbaren Erzählstoff. 2013 verfilmte Ron Howard mit dem Formel-1-Drama Rush die Konkurrenz zwischen dem disziplinierten Niki Lauda und dem wilden James Hunt. Ähnlich unterschiedlich wirkten der schwedische Tennisprofi Björn Borg und sein US-Herausforderer John McEnroe. Der "Eis-Borg" spielte äußerlich ungerührt - der Jungspund McEnroe trat aufbrausend auf. Im Fokus des Sportdramas steht das 1980 ausgetragene, legendäre Wimbledon-Finale der Tennis-Asse. Der 24-jährige Borg griff zum fünften Mal nach dem Pokal, der drei Jahre jüngere McEnroe wollte sein Jugendidol bezwingen. Rückblenden zu den sportlichen Anfängen der Kontrahenten zeigen, dass sie gar nicht so unterschiedlich ticken. Im Turnierverlauf müssen beide Versagensängste und zwischenmenschliche Konflikte bewältigen, wobei die packenden Performances von Sverrir Gudnason und Shia LaBeouf kleinere Durchhänger bis zum spannend inszenierten Tiebreak aufwiegen.

Fazit

Das Tennisdrama über das 1980er Wimbledon-Finale zwischen Borg und McEnroe fesselt mit einer differenzierten Figurenzeichnung.

Wertung zu Borg/McEnroe

Wertung:

8.0 /10

Offizieller Trailer zu Borg/McEnroe:

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Dieser Film und "Battle of the sexes" werden für mich Must-Sees wenn die auf Kaufmedien erscheinen. Als Tennis-Interessierter mag ich es wenn dieser Sport auch mal fürs Kino entdeckt wird. Der letzte Beitrag dieser Art - "Wimbledon" - hatte seinen Fokus mehr auf der Lovestory, während das Tennis unrealistisch dargestellt wurde.

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      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Dieser Film und "Battle of the sexes" werden für mich Must-Sees wenn die auf Kaufmedien erscheinen. Als Tennis-Interessierter mag ich es wenn dieser Sport auch mal fürs Kino entdeckt wird. Der letzte Beitrag dieser Art - "Wimbledon" - hatte seinen Fokus mehr auf der Lovestory, während das Tennis unrealistisch dargestellt wurde.

        Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
      • Von Batze Mitglied
        Zitat von LouisLoiselle
        Sind die Ballwechsel im Film denn glaubhaft? Schliesslich hat man hier zwei Schauspieler, keine Spitzensportler. Bei Rennwagen kann man das ja gut kaschieren, durch Masken und Helme.
        -----------------------
        Zitat
        Sverrir und Shia durchliefen ein extrem intensives Trainingsprogramm. Sie trainierten jeden Tag zwei Stunden, sechs Monate lang. Ihnen wurde ein Ernährungsplan verordnet, an den sie sich halten mussten. Beim Schlafen mussten sie sich an einen Plan halten. So sollte sich nicht nur ihr Körper, sondern auch ihr Kopf umstellen. Sie mussten wirklich wie ein Leistungssportler leben.
        Zitat
        Wir haben die Schauspieler so viel wie möglich eingesetzt. Ihre Grundschläge sind ganz ordentlich. Doch wir haben etwa 30 Ballwechsel des Wimbledon-Finals nachgestellt. Bei den Aufnahmen aus größerer Entfernung konnten wir Double einsetzen, um zum Beispiel einen perfekten Aufschlag hinzubekommen. Das ist sehr schwer für einen Nicht-Profi. Im Schneideraum haben wir dann die Szenen mit Hilfe von Tennis-Beratern zusammengestellt, damit der Sport möglichst authentisch aussieht. Roger Federer und Borg sagten, dass die Tennis-Szenen funktionieren. Das ist ein gutes Signal.
        Das könnte einige deiner Fragen beantworten.
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Zitat von LouisLoiselle
        Sind die Ballwechsel im Film denn glaubhaft? Schliesslich hat man hier zwei Schauspieler, keine Spitzensportler. Bei Rennwagen kann man das ja gut kaschieren, durch Masken und Helme.
        Naja, die bekommen vorher ein Intensivtraining. Und für alles wo man das Gesicht nicht erkennt gibt es Doubles. War jedenfalls bei Battle of the Sexes so. Emma Stone wusste vor dem Film noch nichtmal wie gezählt wird. :ugly:

        Da kann man schon enorm viel vertuschen. Bei Aufschlägen und Nahaufnahmen reicht es ja fast wenn sie bloß den Ball treffen. Bei technisch anspruchsvollen Szenen und Ballwechseln werden die Doubles halt dazwischengeschnitten.

        Alles Lug und Betrug. :D
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Sind die Ballwechsel im Film denn glaubhaft? Schliesslich hat man hier zwei Schauspieler, keine Spitzensportler. Bei Rennwagen kann man das ja gut kaschieren, durch Masken und Helme.
      • Von Batze Mitglied
        McEnroe bleibt mir vor allem wegen einem Spiel in Erinnerung ,Davis Cup Spiel gegen B.Becker. Das war der reinste Wahnsinn was die beiden sich da geliefert haben.
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