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Borderlands (PC)

Release:
30.10.2009
Genre:
Action
Publisher:
2K Games

Borderlands im Test: Diablo im Ego-Shooter-Gewand - Es macht süchtig!

26.10.2009 16:27 Uhr
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Neu
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Borderlandsl treibt die Redaktion in den Wahnsinn - im positiven wie im negativen Sinn! Wir sagen Ihnen, warum der Rollenspiel-Shooter trotz zahlreicher Schwächen zum Suchtmittel avanciert.


Nachdem wir Stunde um Stunde im langweilig-braunen New Haven verbracht haben, spornt der Kampf gegen Baron Flynt auf einem riesigen Schaufelradbagger noch einmal richtig an. Im
Flammenmeer segnet der Bösewicht endlich das Zeitliche! Besondere Taktik hat aber auch er nicht gefordert. Nachdem wir Stunde um Stunde im langweilig-braunen New Haven verbracht haben, spornt der Kampf gegen Baron Flynt auf einem riesigen Schaufelradbagger noch einmal richtig an. Im Flammenmeer segnet der Bösewicht endlich das Zeitliche! Besondere Taktik hat aber auch er nicht gefordert. Was im späteren Verlauf zudem unangenehm auffällt, ist die mangelnde Abwechslung. Sie laufen durch immer gleiche Wüstenregionen, erst spät kommen Innen- oder Eislevels hinzu. Zwar gibt es ein Schnellreisesytem, dieses erweist sich aber bei all den Haupt- und Nebenaufgaben, die Sie später erledigen müssen, als recht nutzlos. Denn oftmals ist überhaupt nicht klar, wo genau das Questziel sich befindet. Auch die Gegnertypen unterscheiden sich nur durch kleine Attribute und Waffen. Größtenteils kämpfen Sie gegen Banditen, hundeähnliche Skaggs, Spinnen oder Flugdrachen. Die Kämpfe mit Bossgegnern lassen Sie mit gemischten Gefühlen zurück. Während Monster wie der riesige Rakk-Hive meist lächerlich einfach sind, stellen menschliche Gegner auf gleicher Stufe eine Herausforderung dar. Meist läuft es aber darauf hinaus, das gesamte Magazin in die grobe Richtung des Feindes zu entladen. Taktische, mehrstufige Kämpfe gibt es nicht.

Meckern ist einfach. Genau zu beschreiben, warum Borderlands trotz einiger Ungereimtheiten so viel Spaß macht, umso schwerer. Insgesamt über 100 Stunden haben die verschiedenen PC-Games- Redakteure mittlerweile auf Pandora verbracht. Und es zeigt sich: Borderlands bietet eine geradlinige, kurzweilige Action-Erfahrung, zu der genau im richtigen Maß der Sammelsucht-Aspekt eines Diablo kommt. Wer genau das und nicht mehr erwartet, bekommt hier eine motivierende Erfahrung geliefert. Wer aber als Action-Rollenspiel-Fan an Gearbox' neues Produkt heran geht, dem fehlt eindeutig Spieltiefe. Beiden Spielertypen hingegen stoßen die spröde Story und die Eintönigkeit sauer auf. Und alle zusammen werden den abgedrehten Humor lieben!

UPDATE vom 2. 11.2009:

Auf vielfachen Wunsch hier die Infos zu Schnitten in der deutschen Version: Explodierende Köpfe, herumfliegende Gliedmaßen und Blutfontänen wurden für die deutsche Version herausgeschnitten. Ansonsten bleibt Borderlands unberührt und gewaltbetont. Die deutschen Sprecher sind passend gewählt und machen einen guten Job.

Borderlands ist heute im Handel erschienen. Sie können den Rollenspiel-Shooter im PC Games Amazon-Shop ab sofort zum Preis von 47,95 Euro bestellen.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
84 %
Leserwertung
(8 Votes):
89 %
Schnelle, spaßige und äußerst geradlinige Action
Zu wenig Abwechslung bei Umgebung und Spielverlauf
Süchtig machendes Sammelsystem mit unzähligen Waffen
Rollenspielaspekte und Klassenwahl haben zu wenig Gewicht.
Cooler, schicker Grafikstil
Die Story bleibt bis zum Schluss nichtssagend und undurchsichtig.
   
Christian Schlütter
„Es glitzert, es hat Waffen ... Ich will es!“
Verdammt, Gearbox! Wie konntet ihr nur? Da erschafft ihr einen Shooter, der genau das Quentchen an Spaß und Motivation hat, das mir bei Hellgate: London gefehlt hat, baut Unmengen an Waffen und ein cooles Setting ein und vergesst dann, das ganze zu Ende zu denken! Borderlands macht süchtig, verschenkt aber auf lange Sicht Punkte durch zu viel Eintönigkeit und zu wenig Einfluss der Rollenspiel-Aspekte.
   
   
Felix Schütz
Aus der Sicht eines Rollenspielers ...
Borderlands gelingt das Kunststück, das grundlegende Hack&Slay-Prinzip eines Diablo 2 in einen coolen Shooter zu verpacken, klasse! Doch leider ruht es sich zu sehr auf dieser guten Mechanik aus, es bietet neben schwachen Quests und mauer Story einfach nicht genug Tiefgang und Vielfalt, um die Charakterentwicklung dauerhaft spannend zu halten.
   
   
Jürgen Krauß
Aus der Sicht eines Shooter-Spielers ...
Für mich als Shooter-Freund bietet Borderlands genau die richtige Menge an Rollenspiel-Elementen, mehr sollte es gar nicht sein. Nur eines geht mir ab: eine gut inszenierte Story. Von mir erhält das Spiel trotzdem das Prädikat „besonders empfehlenswert“ – und das aus einem guten Grund: Ich habe es mittlerweile achtmal von vorne begonnen und es hat mich zu keiner Zeit genervt.
   
Erfahrener Benutzer
Moderation
26.10.2009 16:27 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
04.02.2010 18:13 Uhr
geniales Spiel, story is öde, aber nebensächlich, hab aber bestimmt schon 200 mal Old Haven geleert...
dank confighack erhöhter Schwiergigkeitsgrad(mehr Gegner, bzw höhere lvl, ich hab nachgezählt)
man kann dieses Spiel 2 Tage spielen, dann vergessen, eine Woche später wieder hervorholen und lieben...einfach klasse.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
06.12.2009 20:18 Uhr
Ich find es macht Spaß, und für 17 Euro von AmazonUK uncut kann man auch nix sagen 
Community Officer
Bewertung: 0
01.12.2009 13:27 Uhr
Zitat: (Original von Thethingagain;8368192)
Brick is der grosse Kerl der mit den Fäusten im Berserkermodus hinhaut - wie man den richtig skillt hab ich noch nicht rausgefunden. Mir taugt die Siren am meisten, Roland ist auch super - Mordecai als Sniper ist sicher in bestimmten Levels schwerer - der Rakk…