Borderlands-Vorschau: So spielt sich das Comic-Shoot&Loot
Lange war es still um den Rollenspiel-Ego-Shooter- Mix aus dem Hause Gearbox (Brothers in Arms-Reihe), bis er sich ganz plötzlich und überraschend farbenfroh zurückmeldete. Statt - wie ursprünglich angekündigt - ein optisch bodenständiges Mad Max-Setting zu präsentieren, erstahlt Borderlands ganz plötzlich im quietschbunten Comic- Look! Kann man den düsteren Titel so überhaupt ernst nehmen? Bei einer Probespielveranstaltung in München überzeugten wir uns davon, dass Comic nicht gleich Comic ist, Borderlands immer noch düster genug ist und ein Ego-Shooter mit Sammelwahnbefriedigung durchaus unterhalten kann. Schauplatz des Abenteuers ist der weit entfernte Planet Pandora. Ein garstiges, unwirtliches und lebensgefährliches Örtchen im Weltall. Und doch gibt es einen Grund, weshalb es uns hierher verschlägt: das "Vault", zu Deutsch "Kammer", "Höhle" oder "Gruft". Eine mystische Alienstätte, deren Existenzunwahrscheinlichkeit nur von ihrem Bekanntheitsgrad übertroffen wird - jeder kennt Geschichten über die "Kammer", aber niemand war je dort oder kennt auch nur ansatzweise den Weg dorthin.
Lilith (links) und Mordecai untersuchen einen toten Skag.
Dort soll es außerirdische Technologie geben, unermessliche Reichtümer, Ruhm und Macht. Sehr geheimnisvoll. Vielleicht sogar eine Analogie auf die Büchse der Pandora? Gearbox-Chef Randy Pitchford schmunzelt bei dieser Frage: "Gewöhnlich werden unsere Planeten nach alten Mythen und Göttern benannt und wir dachten, dass der Name Pandora sehr gut passt. Es geht darum, die Kammer zu finden, Pandoras Büchse existiert nicht. Aber wir dachten, es sollte einen Planeten namens Pandora geben, weil es eine der alten Legenden und der griechischen Mythen ist." Wir stürmen das Einzelspieler-Tutorial: Bei unseren ersten Schritten auf dem heruntergekommenen Planeten begleitet uns ein kleiner Roboter.
Er erklärt, wie wir unsere Spielfigur bearbeiten, wie die Steuerung funktioniert und was zu tun ist. Nach wenigen Minuten treffen wir auf die ersten Banditen, die uns gar unfreundlich mit kiloweise Blei begrüßen. Wir ziehen unsererseits eine Pistole und "grüßen" zurück. Der Schusswechsel zeigt sogleich, dass die Comic-Optik mehr zu bieten hat als nur eine bunte Farbtapete. Neben getroffenen Banditen steigen Zahlen auf, die für schwindende Gesundheitspunkte stehen, ein dickes, rotes "Critical" signalisiert besonders gelungene Treffer und bei Kopfschüssen spritzt ordentlich Comic-Blut über den Bildschirm.
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Mich würde aber auch noch, so wie Microwave, interessieren, ob es auch Rüstungen oder Kleidung zu sammeln gibt.