Jede Klasse in Borderlands verfügt über unterschiedliche Spezialfähigkeiten. Der Assassine beispielsweise agiert effektiv aus der Ferne. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Borderlands 2 ist der Nachfolger von Borderlands und ihr schlüpft diesmal in die Haut von vier neuen Charakteren. Es geht gegen den Schönen Jack, Boss der Hyperion Corp., einen fiesen Diktator, der ganz Pandora in seiner Gewalt hat. Während die Charaktere aus Borderlands als NPCs im Spiel auftauchen, habt ihr in Borderlands 2 die Wahl zwischen Salvador, dem Gunzerker, Axton, dem Commndo, Zer0, dem Assassinen und Maya, der Siren. Salvador kämpft mit zwei Waffen gleichzeitig, Axton kann Verteidigungstürme aufstellen, Zer0 dürfte für Sniper-Freunde die richtige Wahl sein und Maya nutzt beispielsweise Phaselock, um Gegner zu lähmen.
Neue Charaktere für Borderlands 2. Zwar kommen im Spiel auch die vier Darsteller aus Borderlands vor, im neuen Teil sind sie aber nur Statisten. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Borderlands punktete damals unter anderem mit seinen zufälligen Waffen, mehr als 17 Millionen mögliche Kombinationen gab es. Das bedeutet, dass jeder Gegner eine einzigartige Waffe mit sich trug. Borderlands 2 setzt dieses System fort und verfeinert es. So seht ihr nun direkt beim Aufheben nicht nur die Angriffswerte, sondern auch einen Direktvergleich zur aktuell ausgerüsteten Knarre. Ihr seht also auf Anhieb, ob die Waffe am Borden lohnenswert oder ganz einfach nur Schrott ist.
Wichtig für den Wiedererkennungswert ist künftig der Hersteller des Loots. So besitzen die Schießprügel nun nicht mehr nur unterschiedlich gemischte Einzelteile (beispielsweise Sniper-Raketenwerfer mit Trommel-Magazin), sondern stammen auch aus einer bestimmten Manufaktur. Allein daran lässt sich schon erkennen, ob die Waffe etwas Besonderes ist. So ist Tediore als Hersteller von Billig-Knarren bekannt, wohingegen Hyperion effiziente Waffen baut – nur sind diese eben seltener.
Ein Feature wurde deutlich verbessert: Die Gegner-KI. Während Feinde im ersten Teil oft kopflos auf euch zu stürmten oder den Weg nicht fanden, weil gerade ein Stein im Weg lag, bewegen sich die Monster und Roboter in Borderlands 2deutlich taktischer. Sie finden nicht nur den Weg zu euch, sie arbeiten auch Hand in Hand. Banditen heilen sich etwas gegenseitig, wenn sie die Chance dazu bekommen und ein Haufen Skags, hundeartige Viecher, können besonders garstig werden, wenn ein "Badass Corrosive Skag" vom Kampf Wind bekommt. Er verfügt über besonders viele Lebenspunkte und versprüht auch noch Säure, die euch die Sicht und Lebenspunkte raubt. Ist ein solcher Badass in der Nähe, gibt er einen Schrei von sich und ruft weitere Skags herbei. Noch schlimmer - die kleinen Monster übernehmen dann auch seine Säure-Spuck-Eigenschaften, wodurch sie um einiges schwieriger zu erlegen sind.
Mehr Gegner, mehr Loot, mehr Abwechslung. Borderlands 2 verspricht ein wahres Action-Feuerwerk zu werden. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
An anderer Stelle könnte Borderlands 2 allerdings noch etwas Feintunig vertragen. Beim Tod werdet ihr an einer vorher festgelegten Maschine wiederbelebt und startet von dort aus erneut ins Getümmel. Wenn aber zu viel Zeit vergangen ist, seit man so eine Reset-Speicher-Maschine aktiviert hat, passiert es, dass Gegner wieder gespawnt sind und ihr einfach keine Möglichkeit habt, zu eurem Partner vorzustoßen. Der Grund? Zwischen euch und eurem Partner befinden sich wieder die zuvor getöteten Gegner. Viele davon.
Sehr gefallen hat uns hingegen die bunte Cel-Shading-Grafik von Borderlands 2. Während zu Beginn des ersten Teils noch Wüste vorherrschte, sehen wir nun innerhalb von nur zwei Stunden Hügel- und Berglandschaften, giftgrüne Säureseen, Höhlen, Banditenverstecke und fett gepanzerte Roboter-Militärbasen. Das ist deutlich schöner anzusehen, als das trostlose Gelb des Wüstensands. Obwohl man auf eine comicähnliche Grafik zurückgreift, wirkt das Spiel nicht kindisch. Der farbenfrohe und kontrastreiche Mix aus hell und dunkel hat uns jedenfalls schnell in seinen Bann gezogen.
Vor Ort haben wir eine PC-Version angespielt. Optisch sah das Gezeigte knackscharf aus, vor allem die vielen unterschiedlichen Gegner haben es uns angetan. Besonders toll: Wenn riesige, brennende Erdwürmer, Säure-Skags und Elektroschock-Roboter aufeinander treffen, sind wir nicht immer das primäre Ziel. Die Einheiten greifen sich auch gegeneinander an und dezimieren so gerne mal die Zahl an zu killenden Monstern.
Werbung:
Borderlands 2 jetzt ab 19,99 € bei Amazon bestellen

Gearbox sind die Quentin Tarantino´s unter den Computerspiele-Schmieden!!!!
Jedes Game der absolute Hammer