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  • BLUR

    Blur im Test: Ein überzeugender Arcade-Racer mit Mario Kart-Feeling

    Der PC Games-Test zu Blur zeigt, dass der Arcade-Racer nach wenigen Rennen leicht von der Hand geht, die Power-ups für viel Schadenfreude sorgen, am Ende aber in bisschen mehr Abwechslung gut getan hätte.

    Blur im Test: Ein überzeugender Arcade-Racer mit Mario Kart-Feeling

    Mit Blur und Split/Second: Velocity erscheinen diesen Monat gleich zwei erstklassige Titel. Split/Second: Velocity ist ein beeindruckender Krawall-Action-Titel, der Laune macht. Doch die Effekte nutzen sich bei Disneys Raserei irgendwann ab. Anders Blur. Im ersten Rennspiel von Bizarre Creations, nach der Project Gotham Racing-Serie für Konsolen, benötigt man erst einmal ein paar Stunden Spielzeit, bis man die Power-ups überhaupt gekonnt einsetzt. Doch dann geht das Spiel gut von der Hand. Ständig schalten Sie neue Flitzer und Level frei. Störend ist allerdings, dass es nur vier verschiedene Spielmodi gibt. Hier wäre mehr drin gewesen. Wer jedoch vom Einzelspieler-Modus die Nase voll hat, dem steht die große Welt des Blur-Mehrspielermodus offen, der dank Ranking-System, Facebook-Unterstützung und menschlicher Power-up-Nutzer wochenlang für durchzockte Abende sorgen wird. Das alles macht Blur zu einem der motivierendsten Racer des Jahres.

    Positiv:

    Wie eine zielsuchende Rakete fliegt der Stoß erbarmungslos über die Strecke. Wie eine zielsuchende Rakete fliegt der Stoß erbarmungslos über die Strecke. Quelle: PC Games - Das Grundkonzept von Blur lässt sich schnell erklären: Sie rasen mit lizenzierten Karren über die Pisten, auf denen immer wieder Power-ups respawnen. Bis zu drei von diesen Dingern dürfen Sie einsammeln und dann gegen Gegner einsetzen. Welches der drei aufgesammeltem Items Sie benutzen wollen, bestimmen Sie selbst. Erwischen Sie einen falschen Gegenstand, legen Sie diesen einfach wieder ab.

    - Die Einzelspielerkampagne unterteilt sich in neun Levels, die jeweils von einem Boss-Gegner beherrscht sind. Innerhalb der einzelnen Rennepisoden gibt's diverse Events, die sich aus unterschiedlichen Spielmodi zusammensetzen. Es gibt Rennen, in denen Sie mal gegen neun, mal gegen neunzehn Kontrahenten antreten. Dabei kommen auch die Power-ups zum Einsatz.

    - Im Zerstörungs-Modus geht es actionreich zur Sache. Dort rasen Sie gegen die Zeit und müssen Punkte sammeln. Diese gibt es für demolierte Flitzer, denn mit Ihnen befinden Sie immer drei unterschiedliche Wagen-Arten auf dem Kurs, die Sie mit dem Blitz-Power-up zerstören sollen. Gegen die Zeit fahren Sie schließlich im Modus Kontrollpunkt. Hier müssen Sie lediglich so schnell wie möglich über die Strecke flitzen. Je mehr Sie am Ende vom ablaufenden Countdown übrig haben, desto besser.

    - Je nachdem wie gut Sie in den Events abschneiden, verdienen Sie sich drei bis fünf Lichter. Eventuell kommen Zusatzlichter für bestandene Extra-Herausforderungen hinzu. Diese benötigen Sie, um in der Karriere neue Rennen freizuschalten. Neben den Lichtern gibt es als zweite Währung Fans. Diese zu sammeln, ist etwas schwieriger. Ziel auf der Piste ist jedoch immer, so viele Fans zu sammeln, wie möglich, denn mit diesen steigen Sie nach und nach in der Karriere auf und schalteen neue Karren frei. Das wiederum ist nötig, um im späteren Spielverlauf überhaupt mit den Widersachern mithalten zu können.

    Wenn Sie mit einem Power-up richtig treffen, fliegt Ihr Gegner zum Beispiel kurzzeitig durch die Luft, sodass Sie überholen können. Wenn Sie mit einem Power-up richtig treffen, fliegt Ihr Gegner zum Beispiel kurzzeitig durch die Luft, sodass Sie überholen können. Quelle: PC Games - Um ein Level abzuschließen, gilt es, den jeweiligen Boss-Gegner zu besiegen. Bevor jedoch das Duell-Rennen (der vierte Spielmodus von Blur) freigeschaltet wird, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Jedes Level steht unter einem anderen Motto. Einer der Bosse legt besonderen Wert auf Fans, ein anderer auf Zerstörung. Entsprechend unterschiedlich fallen auch die Ansprüche an Sie aus: Mal sollen Sie es schaffen, in einem Rennen drei Gegner hintereinander mit einem bestimmten Power-up zu demolieren. Ein anderes Mal sollen Sie eine bestimmte Zahl an Fans in den Rennen sammeln. Von solchen Vorgaben gibt es in jedem Level vier. Wenn Sie diese bestehen, stellt sich der Boss-Gegner dem Duell. Und diese Rennen haben es in sich. Zwar fallen sie nicht so spannend aus wie die normalen, doch der Obermacker fährt entsprechend gut und nutzt auch die Power-ups effektiv. Wenn Sie ihn allerdings besiegen, winkt seine Karre als Belohnung, sowie eine sogenannte Mod, die - wenn Sie sie später in Ihr Auto einbauen - ein bestimmtes Power-up verbessert.

    - Die Power-ups spielen eine wichtige Rolle. Nur wer mit der Zeit heraus hat, wie er die kleinen Gemeinheiten richtig kombiniert oder als Schutz einsetzt, der hat im späteren Spielverlauf überhaupt eine Chance, auf die vorderen Plätze zu fahren. Grund: Ihre Gegner machen genau das und nutzen die Power-ups erstaunlich effektiv. Mancher Einsteiger dürfte bei der Höhe des Schwierigkeitsgrades anfangs überfordert sein. Dafür ist das Erfolgserlebnis, wenn man später die Fähigkeiten gezielt und wirkungsvoll einsetzen kann, umso größer. Doch nicht nur die KI ist überraschend gemein, sondern auch das Fahrverhalten der Karren unerwartet realistisch. Denn trotz des Arcade-Scheins von Blur gelten die Regeln der Physik. Wer also nicht hier und da mal bremst oder zu früh in einer Kurve wieder Gas gibt, der hat kaum eine Chance - im Gegensatz zum vergleichbaren Split/Second: Velocity. Bizarre Creations Rennspielerfahrung zahlt sich beim Fahrverhalten der Flitzer offensichtlich aus.

    - Die Inszenierung der Power-ups ist gelungen. Energiekugeln und Schilder wirken wunderbar wabbelig, Motion-Blur und ähnliche Effekte vermitteln ein gutes Gefühl für die Wirkung der Spezialattacken. Wer zudem eine 5.1-Soundanlage besitzt, dem haut das Spiel außerdem die Blitze und Energiekugeln nur so um die Ohren, was die Action auf dem Bildschirm noch spaßiger erscheinen lässt.

    - Während der Rennen werden Sie vom Spiel mit jeder Menge Informationen und Statistiken versorgt. Dennoch ist das Heads-up-Display alles andere als überladen und Sie haben die Action auf der Strecke stets prima im Blick. Sie sehen jederzeit, auf welchem Platz Sie gerade liegen und wieviele Blur-Lichter Sie gewinnen würden, wenn das Rennen gleich beendet wäre. Der Rückspiegel nimmt viel Platz ein. Das ist auch gut so, denn im Rückspiegel müssen Sie ständig beobachten, ob sich Ihnen feindliche Fahrzeuge und Geschosse nähern. Unter dem Rückspiegel verraten Ihnen zudem grüne Quadrate den Gesundheitszustand Ihres Vehikels. Am rechten Bildrand sehen Sie zudem, wieviele Fans Sie in einem Rennen bereits gewonnen haben. Die maximal drei Power-ups, die Sie benutzen können, zeigt das Spiel unter der hinteren Stoßstange Ihres Fahrzeugs an. Sehr wichtig auch: Hat ein Rivale eine Zielsuchrakete auf Sie abgefeuert, weist Sie ein rot blinkender Halbkreis am unteren Bildrand darauf hin, dass sich das Geschoss nähert.

    - Für coole Aktionen auf der Strecke steigt der Fan-Zähler. Wenn Sie einen Kontrahenten von der Piste brezelen oder Power-ups geschickt kombinieren, fliegen Ihnen die Herzen der Zuschauer nur so zu. Je mehr solcher Aktionen Sie aneinanderreihen, desto höher steigt ein Multiplikator, was die Fan-Zahl noch schneller steigen lässt. Zusätzlich gibt es Herausforderungen auf der Strecke: Die einfachste verlangt von Ihnen, dass Sie 12 Tore auf dem Kurs durchqueren. Die anderen stellen Ihnen kniffligere Aufgaben. Zum Beispiel sollen Sie mit dem Blitz-Power-up dreimal hintereinander treffen oder eine bestimmte Geschwindigkeit mit dem Nitro erreichen - und so weiter. Die dafür nötigen Power-ups bekommen Sie aber dankenswerterweise direkt geschenkt, sobald Sie eine solche Aufgabe einsammeln.

    Screenshots aus dem Blur-Test:

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  • Blur

    Blur

    Plattform
    PC
    X360
    PS3
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Bizarre Creations
    Release
    27.05.2010

    Es gibt 27 Kommentare zum Artikel

    Von Rising-Evil
    Es wäre vielleicht nett gewesen noch (ganz nebenbei) zu erwähnen , dass im Splitscreen-Modus 2 Leute an der Tastautur spielen können + 2 am Controller..... Allerdings NUR auf einem schei* XBox-360 Controller !!!!!!!
    Von gismar
    Kein Lenkrad möglich...sowas hätte ich evtl. gerne vorher im Testbericht gelesen  (ihr dürft euch gerne mein enttäuschtes Gesicht vorstellen, nachdem ich alles aufgebaut hatte)
    Von 12hanni12
    Split Second Einzelspieler . Blur Mehrspieler

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