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  • Bloodborne: The Old Hunters - viele neue Waffen, gruselige Level und furchteinflößende Bosse

    Schweres Geschütz: Die sGatling Gun für die linke Hand muss man zunächst einem gefährlichen NPC-Hunter abluchsen. Und dann heißt es: Feuer frei! Quelle: Sony

    Das PS4-exklusive Rollenspiel Bloodborne bekommt einen umfangreichen DLC spendiert. Wir haben uns in der neuen Albtraumwelt umgesehen, Bosse erlegt und verraten, ob sich der Kauf der Erweiterung für Fans lohnt.

    Die Bloodborne-Welt Yharnam hat uns für den Test zu The Old Hunters wieder. Ein Dreivierteljahr nach dem Release des PS4-exklusiven Rollenspiels Bloodborne steht der DLC mit dem Titel The Old Hunters in den Startlöchern. Die umfangreiche Erweiterung ist ein guter Grund, sich in Yharnam erneut mit Bestien, Lovecraft-Ungeheuern und anderen Jägern anzulegen. In unserem Test verraten wir, was euch für den Preis von etwa 20 Euro erwartet.

    Zu den Waffen!

    Da ist es wieder: Das Mondlichtschwert aus älteren Titeln von From Software wie etwa Dark Souls feiert im DLC endlich seine Rückkehr. Der Einsatz der magischen Attacken kostet Quecksilberkugeln. Da ist es wieder: Das Mondlichtschwert aus älteren Titeln von From Software wie etwa Dark Souls feiert im DLC endlich seine Rückkehr. Der Einsatz der magischen Attacken kostet Quecksilberkugeln. Quelle: From Software Ein großer Kritikpunkt des Grundspiels war die im Vergleich zu den Souls-Spielen reduzierte Anzahl Waffen. Zwar sind die Verteidigungswerkzeuge in Bloodborne durch die Transformationsmechanik deutlich komplexer designt, 15 Stück (eine davon erst in New Game Plus verfügbar) im Vergleich zu über 100 in DS 2 ist dennoch mager. Die Build-Vielfalt im PvE und PvP litt unter den Waffeneinschränkungen. Mit The Old Hunters geht From Software auf die Wünsche der Spieler nach mehr Ausrüstungsoptionen ein und liefert elf neue Bewaffnungen für die Haupthand und fünf für die Nebenhand. Die meisten davon machen sich gut bei Stärke-Builds, aber auch für Arkan-, Blutfärbung- und Skill-Charaktere ist etwas dabei. Damit man die neuen Errungenschaften auch gleich effektiv einsetzen und verbessern kann, finden sich in den neuen DLC-Gebieten jede Menge Blutscherben, sogar ein Blutstein ist enthalten. Ergo kann man nun pro Durchgang maximal zwei Waffen auf die Maximalstufe leveln (Materialien aus Chalice Dungeons mal ausgeschlossen). Die neue Ausrüstung frischt auch das Hauptspiel auf und lässt mehr Variation beim Charakterbau in Bloodborne zu.

    Wann geht's los?

    In Sachen Schwierigkeitsgrad geht man bei The Old Hunters nach unserer Test-Erfahrung keinerlei Kompromisse ein. Sämtliche Gegner teilen ordentlich Schaden aus und haben großzügige Health-Pools. Sonys Levelempfehlung für den DLC beläuft sich auf Stufe 65 (im New Game), was sich - natürlich abhängig von Können und Build - durchaus als zu niedrig entpuppen kann. Theoretisch kann man die Albtraumbereiche betreten, sobald man Vikarin Amelia besiegt und mit dem Schädel von Laurence interagiert hat. Dann teleportiert das Amygdala-Monster beim linken Ausgang der Oedon-Kapellenlaterne den Spieler in den DLC. Unsere Review-Einschätzung: Eine Vitalität von 30 ist ein guter Richtwert. Wer im Koop-Modus anderen Spielern helfen möchte, kann gerne noch ein paar zusätzliche Punkte investieren, sonst erliegt man durch die reduzierten HP im Koop-Spiel schnell selbst leichteren Attacken von Mobs und Bossen. Bitte hier entlang: Beim linken Ausgang der Oedon-Kapelle befindet sich der Zugang zu den neuen Bereichen. Lasst euch vom Amygdala an der Außenmauer hochheben und teleportieren. Bitte hier entlang: Beim linken Ausgang der Oedon-Kapelle befindet sich der Zugang zu den neuen Bereichen. Lasst euch vom Amygdala an der Außenmauer hochheben und teleportieren. Quelle: Sony

    Ein Jäger ist niemals alleine

    Allgemein scheint ein großer Teil des "The Old Hunters"-DLC auf gemeinsames Spielen ausgelegt zu sein. Gerade der erste Boss Ludwig, der bereits im Ankündigungstrailer gezeigt wurde, ist in der ersten Phase sehr aggressiv und lässt einem einzelnen Spieler wenig Luft zum Atmen (und Heilen). Da hilft es doch sehr, dass mit dem zeitgleich zum Bloodborne-DLC veröffentlichten Patch ein neuer Eid eingeführt wurde. Anführer Valtr bietet Mitgliedern Belohnungen an für das Einreichen von sogenannten Vermin-Items.

    Trefft Freunde: Koop-Spielen ist durch den neuen Patch und den frischen Koop-Eid ein wichtiger Aspekt der Erweiterung. Mit der Glocke beschwört ihr Helfer oder bietet eure Hilfe an. Trefft Freunde: Koop-Spielen ist durch den neuen Patch und den frischen Koop-Eid ein wichtiger Aspekt der Erweiterung. Mit der Glocke beschwört ihr Helfer oder bietet eure Hilfe an. Quelle: From Software Eines dieser Insekten bekommt man pro Boss, den man im Koop-Modus mit dem Beschwörer gemeinsam erlegt hat. Aber selbst ohne Internetverbindung genießt man die Vorteile des neuen Eides. An den Old-Hunters-Laternen beschwört man NPC-Gehilfen, die sich gar nicht so dumm anstellen und die in Bosskämpfen für etwas mehr Freiraum sorgen. Der dritte Endgegner wird durch Hilfe zwar beinahe banal, aber man muss diese ja nicht in Anspruch nehmen. Wie üblich erscheint beim Beschwören eines Mitspielers eine Glockenmaid, die versucht, einen feindlichen Spieler zu beschwören. Innerhalb der ersten Woche nach Veröffentlichung des DLCs kam es jedoch in keinem Fall zu einer Invasion, wahrscheinlich wird sich die Dynamik aber in Kürze einspielen und es sind mehr rote Phantome unterwegs.

    05:03
    Bloodborne: The Old Hunters: Testvideo zum DLC

    Hinein in den Albtraum

    Ein echter Albtraum: Der erste der drei Bereich ist genau wie der Rest gut gestaltet, aber optisch weniger eindrucksvoll als die folgenden Level. Ein echter Albtraum: Der erste der drei Bereich ist genau wie der Rest gut gestaltet, aber optisch weniger eindrucksvoll als die folgenden Level. Quelle: From Software Das Leveldesign ist abermals hervorragend gelungen. Klug platzierte Abkürzungen und gut versteckte Geheimnisse machen Lust auf das Erkunden der Albtraumwelt von Bloodborne. Insgesamt gibt es drei größere Abschnitte in The Old Hunters, von denen der erste der unspektakulärste ist. Dabei handelt es sich um eine alternative Version des Kathedralenbezirks mitsamt einiger bereits bekannter Gegner. Danach jedoch trumpft From Software mit zwei durchweg faszinierenden, unheimlichen Gebieten voller neuer, widerlicher Gegner auf, die man so noch nicht in Bloodborne gesehen hat. Doch wir wollen nicht zu viel verraten, denn das Erkunden und Erleben macht schließlich einen großen Teil des Spielspaß aus. Die starken Feinde und teilweise fiese Fallen sorgen permanent für Adrenalinschübe. Hinzu kommt, dass es neue NPCs gibt, von denen manche dem Spieler nicht wohlgesonnen sind. Wenn an den kniffligsten Stellen auch noch ein rotes Phantom auftaucht oder sich herausstellt, dass dieser eine Hunter gar nicht alleine ist sondern einen Kumpel dabei hat, sind Schweißperlen auf der Stirn vorprogrammiert.

    Größer, ekliger, stärker

    Ludwig ist der erste Boss des DLC und der Kampf kein Zuckerschlecken. Selten haben wir einen so verstörend hässlichen Boss gesehen. Ludwig ist der erste Boss des DLC und der Kampf kein Zuckerschlecken. Selten haben wir einen so verstörend hässlichen Boss gesehen. Quelle: From Software Wichtig in einem Spiel wie Bloodborne ist natürlich das Boss-Design. Rein optisch gesehen sind vier von den fünf Endgegnern gut gelungen - Ludwig ist eines der widerwärtigsten Geschöpfe, das in den letzten Jahren das Bildschirmlicht erblickt hat. Der optionale fünfte Boss ist aber leider nur eine Abart eines Feindes aus dem Hauptspiel, auch wenn er in Phase zwei eine neue Seite zeigt. Was den Schwierigkeitsgrad betrifft sind Bosskampf zwei und drei deutlich einfacher als der erste und der vierte. Schön ist aber, dass die großen Feinde sehr unterschiedlich daherkommen und sich nicht nur auf große vierbeinige Bestien beschränken, von denen es im Hauptspiel schon genug gibt. Die Laternen vor Bossen sind gut platziert und minimieren den Laufweg, wenn man mehrere Anläufe benötigt, und gnädigerweise gibt es meistens schnelle Möglichkeiten in der Nähe, um Blutphiolen und Quecksilberkugeln zu farmen. Durch einen Patch sollte allerdings die Menge Blutechos angepasst werden, die Bosse dem Spieler am Ende des Kampfes schenken. Angesichts der exorbitanten Menge Health der Endgegner und deren Attackenstärke sollte die Belohnung umfangreicher ausfallen. Ab etwa Level 100 lohnt es sich in dieser Hinsicht nicht, die Bosse im Koop-Modus erneut in Angriff zu nehmen. Auch wenn die meisten Waffen eher auf Stärke-Builds zugeschnitten sind, kommen Skill-Spieler nicht zu kurz. Simon's Bogenklinge skaliert hervorragend mit der Geschicklichkeit. Auch wenn die meisten Waffen eher auf Stärke-Builds zugeschnitten sind, kommen Skill-Spieler nicht zu kurz. Simon's Bogenklinge skaliert hervorragend mit der Geschicklichkeit. Quelle: From Software

    Leichter Schluckauf

    Ansprechen muss man die Performance von Bloodborne. Wie sich inzwischen herausstellte, läuft das Spiel zwar die meiste Zeit zuverlässig mit 30 Frames, allerdings wirkt das Geschehen trotzdem ab und zu hakelig. Das liegt am Frame Pacing. Normalerweise werden duplizierte Bilder mit neuen Bildern versetzt gesendet. Im Fall von Bloodborne allerdings werden manchmal zwei duplizierte Frames hintereinander wiederholt, gefolgt von zwei frischen Frames. Deshalb wirkt das Rollenspiel nicht immer rund, obwohl es stabil läuft. Dieses Manko wurde mit dem DLC und dem kostenlosen Patch nicht behoben. Arg negativ wirkt sich das nicht aus, eine Verbesserung wäre dennoch schön gewesen. Die chromatische Abberation (dabei werden Farbsäume an den Rändern des Bildes leicht versetzt dargestellt), die nicht alle Spieler schätzen, kann man auch nach dem Patch nicht ausschalten. Wie bereits im Grundspiel lagt The Old Hunters zudem (selten) in Mehrspielerpartien, dann glitchen die Bosse zum Beispiel durch den Raum oder die Attacken treffen Feinde einfach nicht.

    Das Urteil wird gesprochen

    Trotz dieses kleinen Mankos ist The Old Hunters für alle, die Spaß mit Bloodborne hatten, auf jeden Fall zu empfehlen, vor allem, da durch die neuen Inhalte auch die Vanilla-Inhalte des Spiels profitieren. Übrigens hat jeder, der den kostenlosen Patch mit dem neuen Eid geladen hat, den DLC bereits auf der Platte. Der Kauf schaltet die neuen Inhalte lediglich frei. Diese Entscheidung war ein Muss, denn sonst könnten DLC-Besitzer und Nicht-DLC-Besitzer nicht gemeinsam Koop spielen oder Invasionen spielen. Der Umfang ist für den Preis zufriedenstellend, neben den etwa sechs bis acht Stunden reiner Spielzeit, bis man den letzten Boss besiegt hat, kommen die neuen Möglichkeiten im Grundspiel hinzu sowie der optionale Boss und viele versteckte Extras wie der Blutstein, ein neues Hunter-Werkzeug und natürlich die neuen Waffen und Klamotten. Ganz zu schweigen vom Streben nach dem höchsten Level im neuen Eid. Die Jagd geht also weiter - wir sehen uns in Yharnam!


    Bloodborne (PS4)

    Spielspaß
    88 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    viele neue Waffen
    neue Ausrüstung frischt auch das Grundspiel auf
    knackige Gebiete
    ordentlicher Umfang
    tolles Leveldesign
    teilweise sehr gelungene Bosse
    neue Gegnerarten
    mehr Build-Optionen durch neue Ausrüstungsgegenstände
    Frame Pacing nicht repariert
    chromatische Abberation immer noch nicht abschaltbar
    Bosse droppen verhältnismäßig wenig Blutechos
    Charaktere mit viel Vitalität werden bevorzugt
    erster Bereich nicht ganz so umwerfend gestaltet wie die anderen beiden
    Fazit
    Wer Bloodborne mochte, kommt an dieser toll gestalteten Erweiterung schlicht und einfach nicht vorbei. The Old Hunters hält locker dem Vergleich mit dem exzellenten Dark-Souls-DLC Artorias of the Abyss stand.

  • Bloodborne

    Bloodborne

    Publisher
    Sony
    Developer
    From Software
    Release
    25.03.2015
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
    Von Seegurkensalat


    Irgendeine Zeitangabe muss ja her. Sonst dürfte man bei keinem Spiel mehr eine machen. Normal nimmt man halt die reine Spielzeit auf mittlerem Schwierigkeitsgrad. Mit Sightseeing, auf hohem Schwierigkeitsgrad und mit Trophäen oder auf niedrigem Schwierigkeitsgrad mit Durchlaufen sieht das natürlich wieder ganz anders aus, aber irgeneinen Richtwert braucht man ja.
    Von RiSiNGxSuN
    Da wird nichts gestreckt und Farmen muss man auch nicht, es ist lediglich du vs Spielmechanik und die Zeit Angabe ist Maximal realistisch wenn man sich nichts anschaut und alles beim 2-3 Versuch schafft.
    Was hier wahrscheinlich der Fall war, ich gehe mal davon aus das Katha einen Endgame Charakter mit lvl…
    Von Seegurkensalat


    Vielleicht ist die reine Spielzeit gemeint, die man ohne das künstliche Gestrecke durch tausend Tode und Farmerei benötigt.

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    Cover Packshot von Nights of Azure Release: Nights of Azure Koei Co. Ltd. , Gust
    Cover Packshot von Republique Release: Republique NIS America
    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von Seegurkensalat Erfahrener Benutzer
        Zitat von RiSiNGxSuN
        Da wird nichts gestreckt und Farmen muss man auch nicht, es ist lediglich du vs Spielmechanik und die Zeit Angabe ist Maximal realistisch wenn man sich nichts anschaut und alles beim 2-3 Versuch schafft.
        Was hier wahrscheinlich der Fall war, ich gehe mal davon aus…
      • Von RiSiNGxSuN Neuer Benutzer
        Zitat von Seegurkensalat
        Vielleicht ist die reine Spielzeit gemeint, die man ohne das künstliche Gestecke durch tausend Tode und Farmerei benötigt.
        Da wird nichts gestreckt und Farmen muss man auch nicht, es ist lediglich du vs Spielmechanik und die Zeit Angabe ist Maximal realistisch wenn man…
      • Von Seegurkensalat Erfahrener Benutzer
        Zitat von RiSiNGxSuN
        Ich finde die Angabe der Spielzeit sehr irreführend, die meisten Bloodborne Spieler befinden sich im Ng++ oder höher da der Damage output irgendwann am limit ist streckt sich ab dort die Spielzeit deutlich, ich z.B (NN++++) Kämpfe seit knapp 16 Stunden gegen den…
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Bloodborne
Bloodborne: The Old Hunters - viele neue Waffen, gruselige Level und furchteinflößende Bosse
Das PS4-exklusive Rollenspiel Bloodborne bekommt einen umfangreichen DLC spendiert. Wir haben uns in der neuen Albtraumwelt umgesehen, Bosse erlegt und verraten, ob sich der Kauf der Erweiterung für Fans lohnt.
http://www.pcgames.de/Bloodborne-Spiel-54461/Tests/The-Old-Hunters-DLC-im-Review-1179240/
27.11.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/09/Bloodborne_The_Old_Hunters_02-buffed_b2teaser_169.jpg
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