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  • Bloodborne in der Vorschau: Warum einfach, wenn man es auch HARDCORE haben kann?

    Bloodborne in der Vorschau (8) Quelle: From Software

    Bloodborne will ganz anders sein als sein (geistiger) Vorgänger Dark Souls. Doch From Software schlägt mit dem Action-Spiel in dieselbe Hardcore-Nische: Timing, Planung und Geduld sind alles. Wer zu vorschnell Knöpfchen drückt, verliert. Wir haben den Titel auf der Playstation Experience anspielen können.

    In London hatten wir kurz vor der Playstation Experience die Möglichkeit, eine neue Version von Bloodborne zusammen mit Director Hidetaka Miyazaki anzuspielen. Miyazaki kündigte ein interessantes Feature an: Ein besonderer Level von Bloodborne, der Chalice Dungeon, ist prozedural generiert! Das bedeutet: Kein Dungeon ist wie der andere. Gegner, Fallen und selbst der Verlauf der Gänge ist zufällig generiert. Über drei Ebenen erstreckt sich der gewaltige Level, Spieler müssen sich manchmal einfach fallen lassen und hoffen, dass sie so den richtigen Weg finden. Wer scheitert, kann gern von vorn anfangen - den gleichen Aufbau wird er dann aber nicht mehr vorfinden. Höchst dynamisch - und optional. Der Chalice Dungeon soll für Langzeit-Spielspaß im Koop sorgen, für die Kampagne aber ist er zweitrangig. Das hat einen Vorteil, erzählt Miyazaki: "Ihr könnt euer Gameplay frei mit jedem teilen. Niemand wird durch Videos aus dem Dungeon gespoilert und ihr könnt es zusammen mit Freunden durchspielen."

    03:31
    Bloodborne: Gameplay-Trailer von den Game Awards 2014
    Spielecover zu Bloodborne
    Bloodborne


    Bloodborne in der Vorschau (2) Bloodborne in der Vorschau (2) Quelle: From Software Wie in Dark Souls macht Erkundung viel vom Spielspaß, gleichzeitig aber auch den Thrill von Bloodborne aus. In der Demo lassen uns die Entwickler auf ein großes, verzweigtes Level los. Was ich zu tun habe, weiß ich eigentlich nicht so recht. Wie in einer Open World probiere ich zuerst den linken Gang. Doch dort wartet nach einer Zeit eine Menge Gegner gleichzeitig. Ich werde zu übermütig, locke mehr als zwei von ihnen gleichzeitig an – und bezahle mit meinem Leben. Beim nächsten Versuch nehme ich daher den rechten Gang. Der wirkt irgendwie freundlicher, ruhiger. Ein paar wenige Monster treffe ich zwar, aber die meisten gucken nicht in meine Richtung. An sie kann ich mich anschleichen und mit einem besonders kräftigen Schlag umhauen. Doch dann beginnt plötzlich der unangenehme Teil: Bloodborne wird gruselig! Ich öffne eine Tür und trete ins Dunkel. Meine eigentlich zweihändige Waffe muss ich ablegen. In der Rechten halte ich nur noch eine Axt, in der Linken eine Fackel. Eigentlich sieht alles still aus. Da ein paar Kisten, ein leerer Rollstuhl, ein Tisch, Regalwände. Doch als ich näher komme, erwacht der Rollstuhl zum Leben. Ein fieses, beinloses Monster liegt da -–ich dachte das seien einfach nur menschliche Überreste – und eröffnet das Feuer auf mich! Zwei, drei Treffer: Tod.

    Vorsichtig anschleichen und auf Timing achten

    Bloodborne in der Vorschau (3) Bloodborne in der Vorschau (3) Quelle: From Software Gut, alles auf Anfang. Da ich nicht in einem Dungeon bin, merke ich mir den Standort meiner Nemesis. Diesmal läuft es besser. Den Rollstuhlfahrer zündel ich mit der Fackel an und erledige den Rest mit einem extra starken Hieb. Durch längeres Gedrückthalten der Trigger lade ich meine Schlagkraft auf. Das ermöglicht mehr Kontrolle in Kämpfen als eine reine Button-Kombo. Das eigentliche Spielziel der Demo ist ein kleiner Zwischenboss. Ein Ungetüm, das an einen Ork oder Troll erinnert, mit einem Stein in der Hand, den er wie einen Kriegshammer schwingt. Neben ihm liegen schwarze Raben auf dem Boden, mutierte Raben. Sie gucken mich mit ihren großen Augen an und sehen irgendwie hilflos aus. Aber nichts in Bloodborne ist hilflos! Komme ich dem Boss zunahe, flattern sie los und greifen an. Plötzlich wird es dreidimensional: Mit dem normalen Schlag kann ich die Vögel nicht angreifen, muss warten, bis sie zum Angriff herabstürzen.

    Erst nach dem dritten Versuch schaffe ich es an ihnen vorbei. Die Lock-Funktion hat am Ende die Wendung gebracht. Ohne Gegnerlock kann ich im dreidimensionalen Raum kaum zielen. Viele Hiebe gehen einfach ins Leere. Aber jeder Schlag und jeder Sprung zehren an meiner Ausdauer-Leiste – da muss jede Attacke sitzen! Der Mini-Boss aber ist ein ganz anderes Kaliber. Er mag zwar behäbig sein, sein Schlag ist aber mächtig. Wenn er trifft, tut's gewaltig weh. Mehr als zwei Angriffe halte ich nicht ohne Lebenstrank aus. Der und ein paar andere Items sind die wenigen Hilfen, die mir Bloodborne gibt.

    Ohne Geduld, komme ich bei keinem Gegner weit. Wie in Dark Souls, gilt es langsam das Angriffsmuster zu verstehen und dann darauf zu reagieren. Wer Angriff für eine gute Verteidigung hält, ist in Bloodborne fehl am Platz: Wenn Attacken nicht zeitlich perfekt abgestimmt sind, gehen sie entweder ins Leere oder verhelfen sogar dem Feind dazu, einen Gegenangriff zu landen. Ganz so starr wie Dark Souls will Bloodborne aber nicht sein. Anstatt einen Großteil der Zeit hinter einem Schild herauszulugen, muss man seine Feinde im PS4-Titel umkreisen und Rollen machen. Am meisten Schaden macht man nämlich immer von hinten.

    Koop: Synchron und asynchron

    Bloodborne in der Vorschau (5) Bloodborne in der Vorschau (5) Quelle: From Software Beim richtigen Boss, einem brennendem Monsterhund, macht sich ein anderes Item ganz gut: Mit einer Glocke kann ich mir Hilfe ins Boot holen. Hilfe in Form von zwei zusätzlichen Koop-Kollegen. Zu dritt ist der Boss, der vorher unbezwingbar war, zwar immer noch kein Zuckerschlecken. Aber mit einer guten Taktik, wird uns der Kampf arg erleichtert. Ein Spieler rollt wie ein Irrer um den Flammenhund her, versucht ihn mit einzelnen Attacken abzulenken. Die zwei anderen Spieler teilen den richtigen Schaden aus. So ein Dreiergespann ist immerhin besser als nur zwei Spieler, so hat einer nebenbei auch Zeit, Heiltränke einzuwerfen.

    Und das ist nicht mal Bloodbornes einziger Koop-Modus. From Software hat das Notizen-System aus Dark Souls verfeinert und gibt Spielern nun die Möglichkeit, Geist-Figuren anderer Spieler zu sehen. Aktiviert man diese funkelnden Punkte am Boden, kann man sehen wie andere eine Herausforderung gemeistert haben.

    06:39
    Bloodborne: Sieben Minuten Gameplay von der gamescom
    Spielecover zu Bloodborne
    Bloodborne

    Eine atmosphärische, aber sterile Welt

    Bloodborne in der Vorschau (7) Bloodborne in der Vorschau (7) Quelle: From Software Die Atmosphäre in Bloodborne ist gelungen. Das düstere, viktorianische Setting wirkt Wunder und die Untoten und Monster vermitteln eine ordentliche Gruselstimmung. Im Vergleich zur Dark-Souls-Reihe hat From Software auch technisch einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Glanz-, Licht- und Schatteneffekte sind hervorragend, die Auflösung immerhin akzeptabel. Wie seine (geistigen) Vorgänger bleibt die Welt von Bloodborne aber relativ steif und steril. "Damit man die Gegner leichter in der Umwelt erkennt", hat mir der Designer von Dark Souls 2 mal erzählt. Das ist vielleicht auch ganz gut so. Aber etwas altbacken wirkt es schon, wenn ein Zombie, ein Monsterhund und Killerraben einfach nur so rumlungern und nichts tun, bevor ich nicht angreife.


    In eigener Sache:
    Wir haben Bloodborne auf einem Event begleitend zur Playstation Experience in London ungefähr 30 Minuten angespielt. Screenshots und Videomaterial konnten wir nicht selbst aufnehmen. Die gezeigten Bilder stammen aus Rendertrailern. Anreise und Übernachtung hat Sony bezahlt. Einen Einfluss auf den Inhalt der Vorschau nahm das nicht.

  • Bloodborne
    Bloodborne
    Publisher
    Sony
    Developer
    From Software
    Release
    25.03.2015
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von RedDragon20
    Soviel Unfug auf einen Haufen...das tut weh. ^^1. Da wurde nichts "abgekupfert", weil es der selbe Entwickler ist.…
    Von PcJuenger
    Was heißt abgekupfert, dass Spiel ist doch auch von FromSoft.
    Von GeneralKill
    Es sieht dannach aus als wenn das Dark Souls 2 Gameplay wer , in einer anderen Welt mit anderer Figur. Sogar die Hits…

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von RedDragon20 Erfahrener Benutzer
        Zitat von GeneralKill
        Es sieht dannach aus als wenn das Dark Souls 2 Gameplay wer , in einer anderen Welt mit anderer Figur. Sogar die Hits sehen genau so aus wie in Dark Souls 2. Das ausweichen genau das selbe. Aber ich muss sagen die Welt sieht 400 % besser aus als in DS 2 . Die…
      • Von PcJuenger Erfahrener Benutzer
        Was heißt abgekupfert, dass Spiel ist doch auch von FromSoft.
      • Von GeneralKill Gesperrt
        Es sieht dannach aus als wenn das Dark Souls 2 Gameplay wer , in einer anderen Welt mit anderer Figur. Sogar die Hits sehen genau so aus wie in Dark Souls 2. Das ausweichen genau das selbe. Aber ich muss sagen die Welt sieht 400 % besser aus als in DS 2 . Die Texturen sehen echt ordentlich gemacht.…
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1146367
Bloodborne
Vorschau: Warum einfach, wenn man es auch HARDCORE haben kann?
Bloodborne will ganz anders sein als sein (geistiger) Vorgänger Dark Souls. Doch From Software schlägt mit dem Action-Spiel in dieselbe Hardcore-Nische: Timing, Planung und Geduld sind alles. Wer zu vorschnell Knöpfchen drückt, verliert. Wir haben den Titel auf der Playstation Experience anspielen können.
http://www.pcgames.de/Bloodborne-Spiel-54461/Specials/Vorschau-Warum-einfach-wenn-man-es-auch-HARDCORE-haben-kann-1146367/
23.12.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/11/bloodborne-1-pc-games_b2teaser_169.jpg
bloodborne,ps4 playstation 4
specials