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Blizzard: Entwickler müssen Spielinhalte schaffen, keine DRM-Maßnahmen

27.05.2010 11:55 Uhr
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Frank Pearce ist einer der Gründer von Blizzard, dem erfolgreichen Entwickler-Studio hinter World of Warcraft, Diablo und Starcraft. In einem Interview bezieht er Stellung zu Kopierschutz-Mechanismen und DRM. Es sei ein Kampf auf verlorenem Posten.
Blizzard: Entwickler müssen Spielinhalte schaffen, keine DRM-Maßnahmen

Die Blizzard-Gründer: Frank Pearce (u.l.), Michael Morhaime und Allen Adham (rechts). Die Blizzard-Gründer: Frank Pearce (u.l.), Michael Morhaime und Allen Adham (rechts). Momentan ist Frank Pearce bei Blizzard Produzent von Starcraft 2. Er äußerte sich in einem Interview zu den diversen Kopierschutz-Maßnahmen: "DRM und andere Kopierschutz-Mechanismen entwickeln und erfolgreich einsetzen zu wollen – das ist für uns ein Kampf auf verlorenem Posten", so Pearce. „Die Community ist uns zahlenmäßig immer überlegen. Und ob sie es aus Neugier tun oder um Spiele illegal zu kopieren - die Anzahl der Leute, die solche Systeme umgehen wollen, wird die Anzahl unserer Entwickler immer übersteigen. Unsere Entwicklungs-Teams müssen sich auf die Spielinhalte und coole Features konzentrieren, nicht auf die Entwicklung von Kopierschutz-Mechanismen". Spieler dürften ihm zustimmen, sorgte der französische Publisher Ubisoft doch in diesem Jahr für viel Unmut. Das neue DRM-System des Publishers setzt nämlich eine ständige Internet-Verbindung voraus - selbst bei Offline-Spielen.

Blizzard setzte auf andere Methoden, um illegale Kopien zu unterbinden: im Falle von Starcraft 2 vor allem aufs Battle.net. Starcraft 2 erfordert nicht nur eine einmalige Aktivierung im Battle.net, bevor anschließend der Solo-Modus auch offline gespielt werden darf – es soll Spielern vor allem Features bieten, die sie nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen. „Wenn wir unsere Arbeit richtig gemacht haben und das Battle.net vernünftig ins Spiel eingebunden ist, werden es die Spieler selbst im Einzelspieler-Modus nutzen wollen. Um mit ihren Freunden verbunden zu bleiben und Achievements zu verdienen etwa", so Frank Pearce im Interview mit videogamer.com.

Quelle:
Blizzard: Kopierschutz und DRM sind "Kämpfe auf verlorenem Posten" auf buffed.de

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27.05.2010 11:55 Uhr
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28.05.2010 11:36 Uhr
Klar will auch Blizzard seine Produkte schützen. Wer sein Geld mit einem guten MMO verdient der hat ausgesorgt.. mit Raubkopien ist da nicht viel. Eine freiwillige ununterbrochene Netzanbindung als Kopierschutz ist als DRM bei MMOs nunmal erfunden worden. Es ist ansich ja nichts anderes als das was Ubi…
Benutzer
Bewertung: 0
28.05.2010 05:13 Uhr
Wen Steam kein DRM ist was ist dann das neue B-Net?
Das ist alles DRM
Der komplette PC Spielemarkt setzt auf Onlineportale und die Kunden wollen das auch. Ich kenne soviele leute die beim PC sogar bemängeln das es zuviele Portale gibt und es bei den Konsolen als Pluspunkt sehen das es bei der PS3 als…
nsq
Erfahrener Benutzer
Bewertung: -1
28.05.2010 00:17 Uhr
Sagte der, der ein Jahr lang das Bettelnet 2.0 entwickelte...

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