Klügere Kreatur; einfacheres Lernen
Black & White 2 macht Schluss mit der Hassliebe zur Kreatur: Das einfachere Handling des Schoßtieres ist eine der wichtigsten Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger. Dank neuer Komfortfunktionen weiß man jetzt stets, was Kuh, Löwe, Affe und Wolf gerade lernen und was sie als nächstes im Schilde führen - vorbei die Zeiten, in denen die Kreatur unerwartet Bäume ausriss oder Dorfbewohner ins Meer schleuderte.
Gedankenblasen erscheinen wie in einem Comic über dem Kopf Ihres Schützlings und geben beispielsweise Aufschluss, ob er gerade Appetit auf einen Menschen verspürt oder bei der Bauarbeit mithelfen möchte. Dann können Sie rechtzeitig über den handförmigen Mauscursor wahlweise gegensteuern oder den Wunsch mit Streicheleinheiten unterstützen, je nachdem, ob Sie eine freundliche oder eine fiese Kreatur heranzüchten möchten. Wie weit der jeweilige Lernprozess fortgeschritten ist, zeigt nun ein Balkendiagramm unmissverständlich an.
Das zu Beginn gerade haushohe Tier zeichnet sich in Black & White 2 zudem durch größere Selbständigkeit aus - man muss keine Katastrophe fürchten, wenn man es für einen Augenblick unbeaufsichtigt umherwandern lässt.
Abhängig von Ihrer Spielart verändern sich auch die Optionen der Kreatur; böse Götter verwandeln ihren Titanen beispielsweise in einen grausamen Feldherrn, der Armeen in die Schlacht führt. Wie sich das Spiel als helle Gottheit von dem als dunkle im Einzelnen unterscheidet, erfahren Sie in den kommenden Tagen.


Was hier als Verbesserung angepriesen wird, hat auf mich eher den Eindruck einer Vereinfachung gemacht - einer Vereinfachung im schlechten Sinne. Vorbei sind die Tage, in denen die Kreatur noch aus dem Verhalten des Gottes gelernt hat. Jetzt muss…