Bioware: "Gewalt wird in naher Zukunft kein Verkaufsargument mehr sein"
Greg Zeschuk (links) von Bioware.
"All jene, die seit zehn oder mehr Jahren Video- und Computerspiele spielen, sie wollen Schlachtmomente, sie wollen Kämpfe", sagt Bioware-Gründer Greg Zeschuk. "Aber mittlerweile gibt es auch ein anderes Publikum, ein Publikum, das einfach nur eine gute Geschichte genießen möchte." Und glaubt man dem Dragon-Age-Macher, dann steht die Industrie an einem Wendepunkt: Gewalt werde zunehmend irrelevant als Verkaufsargument, die Zukunft sehe gut aus für Spiele mit Herz und Story. "Intern verbringen wir viel Zeit damit, der Frage nachzugehen, ob Kämpfen ein Hauptbestandteil der Spielerfahrung sein muss. Oder eben nicht", so Zeschuk weiter. Im Fall von Dragon Age: Origins scheint die Antwort - aller genannten Prognosen zum Trotz - ein eindeutiges "Ja" zu sein ...
Was meinen Sie? Wie wichtig sind Gewalt und Kampfhandlungen für den Spielspaß? Wo legen Sie Ihren Interessen-Fokus?
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Gewaltspiele sind der kleiner Markt und werde mit Sicherheit nicht in 10 Jahren verschwunden sein.
Eins der ersten "echten" 3D Spiele, Rescue on Fractalus, war ursprünglich als reines Rettungsspiel gedacht, so David Fox, einer der ersten Spieleprogrammierer bei Lucasarts (Lucasfilm Games /Lucasfilm Games Division) ...
http://www.youtube.com/wa...
Das Spiel war bereits fertig, als George Lucas ihm ausdrücklich klar machte, dass da eine Feuertaste zu sein hat und man Aliens abschießen können soll.
Das war 1985/86 ....
Ein kompletter Wirtschaftszweig, der auf "Klick und Explodier" basiert, ja dadurch lebt, wird sich nicht einfach so abschalten (lassen).
Klar ist, es gibt auch die Klientel der Leute, die sich lieber unterhalten lässt, als selbständig zu interagieren. Die Unterhaltungsindustrie wird wohl vorerst diese Leute bevorzugt "bedienen" (wollen)....
Ist das wirklich so? Kaufen Leute Spiele, weil sie besonders gewaltvoll sind? o___O
Für mich war Gewalt noch nie ein Kaufsargument (und wird niemals eins sein). Es war anders herum: die Zensur derselben war ein nichtkauf-Argument.
Das lag nicht in der fehlenden Gewalt begründet, sondern in der Zensur.
... außer natürlich, es war vorher schon mal da ...
Wie bei manchen Spielen, in denen der Großteil automatisch abläuft und man ab und zu eine Taste drücken darf. Da kann ich auch gleich einen Film gucken.
Story ja, aber dann bitte auch mit entsprechendem Gameplay.
Ich erinnere mich gerne an mein erstes Computer-RPG "Legend of Faerghail" vor vielen Jahren. Dort war es, ensprechende Talente vorausgesetzt, immer möglich, einen Kampf per Diplomatie zu umgehen. Man konnte das ganze Spiel ohne einen einzigen Kampf beenden, vom Endgegner einmal abgesehen.
"Bist du ein böser Gegner?"
"Ja, aber ich hab auch meine guten Seiten."
"Gut, dann lass uns Freunde sein."
"Ok."