Bioware: "Gewalt wird in naher Zukunft kein Verkaufsargument mehr sein"
Greg Zeschuk (links) von Bioware.
"All jene, die seit zehn oder mehr Jahren Video- und Computerspiele spielen, sie wollen Schlachtmomente, sie wollen Kämpfe", sagt Bioware-Gründer Greg Zeschuk. "Aber mittlerweile gibt es auch ein anderes Publikum, ein Publikum, das einfach nur eine gute Geschichte genießen möchte." Und glaubt man dem Dragon-Age-Macher, dann steht die Industrie an einem Wendepunkt: Gewalt werde zunehmend irrelevant als Verkaufsargument, die Zukunft sehe gut aus für Spiele mit Herz und Story. "Intern verbringen wir viel Zeit damit, der Frage nachzugehen, ob Kämpfen ein Hauptbestandteil der Spielerfahrung sein muss. Oder eben nicht", so Zeschuk weiter. Im Fall von Dragon Age: Origins scheint die Antwort - aller genannten Prognosen zum Trotz - ein eindeutiges "Ja" zu sein ...
Was meinen Sie? Wie wichtig sind Gewalt und Kampfhandlungen für den Spielspaß? Wo legen Sie Ihren Interessen-Fokus?
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Eins der ersten "echten" 3D Spiele, Rescue on Fractalus, war ursprünglich als reines Rettungsspiel gedacht, so David Fox, einer der ersten Spieleprogrammierer…
Ein kompletter Wirtschaftszweig, der auf "Klick und Explodier" basiert, ja dadurch lebt, wird sich nicht einfach so abschalten (lassen).
Klar ist, es gibt auch die Klientel der Leute, die sich lieber unterhalten lässt, als selbständig zu interagieren. Die Unterhaltungsindustrie wird wohl vorerst diese Leute bevorzugt "bedienen" (wollen)....
Ist das wirklich so? Kaufen Leute Spiele, weil sie besonders gewaltvoll sind? o___O
Für mich war Gewalt noch nie ein Kaufsargument (und wird niemals eins sein). Es war anders herum: die Zensur derselben war ein nichtkauf-Argument.
Das lag nicht in der fehlenden Gewalt begründet, sondern in der Zensur.